Was soll man zu diesem Spieler nur schreiben? Der kleine Georgier ist einfach ein riesen Pechvogel. Seine Verletzungsgeschichte hat mittlerweile die eines Christian Pander übertroffen. Seit nun fast 20 Monaten arbeitet Levan Kenia an seinem Comeback.

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Quelle: TomekBo (https://picasaweb.google.com/Funkymen1968)

Quelle: TomekBo (https://picasaweb.google.com/Funkymen1968)

Spricht man beim S04 vom Verletzungspech, dann fällt einem auf Anhieb eigentlich immer nur ein Name ein: Christian Pander. Der Linksverteidiger hat eine Odyssee an Verletzungen, Operationen, Rehabilitation und Rückschlägen hinter sich.

Viele haben ihn schon ab- und zum Sportinvaliden geschrieben. Doch auf Schalke mausert sich ein junges Talent, den Namen Christian Pander aus dem Gedächtnis der Fans zu löschen, wenn es um das Thema Verletzungen geht: Levan Kenia.

Das georgische Fußball-Onlinemagazin Worldsport.ge meldet, dass Kenia schon wieder unter dem Messer lag und wieder mindestens 5 Monate pausieren muss. Ein Comeback wäre somit erst im Herbst diesen Jahres möglich. Das wären dann fast zwei volle Jahre seit er das letzte Mal für den FC Schalke auflief.

In seinen drei Bundesliga-Spielzeiten brachte es Kenia nur auf 21 Einsätze. Gerade zu Beginn der vergangenen Saison schien es, als ob Kenia in der Truppe voller junger Wilder eine gute Rolle spielen sollte. Unvergessen bleibt für mich der Sololauf in der Wellblechhütte, den Farfan zum entscheidenden 0:1 verwandelte.

Der “Fußball-Gott”, wie er von mir und anderen Königsblauen genannt wird, braucht nun vor allem einen starken Charakter. Denn zu Beginn der Jahres sah es eigentlich ganz gut aus. Er trainierte im Trainingslager voll mit, bevor ihn sein Knöchel wieder in die Reha schickte.

An dieser Stelle: Viel Glück, viel Kraft und vor allem gute Besserung, Levan Kenia!

 

Es ist Länderspielpause. Zeit für uns, Wunden zu lecken. Immerhin wird das B-Team die Möglichkeit haben, sich zu zeigen. Heute geht es zum Freundschaftsspiel gegen Erkenschwick.
Vielleicht ist ja heute zumindest eine erfreuliche Nachricht auf dem Platz. Von Hoffnung will ich hier gar nicht reden. Christian Pander stand schon in den letzten Wochen vor seinem Comeback in Schalkes Zwoter. Vielleicht spielt er ein paar Minuten gegen Erkenschwick. Ich hoffe ebenfalls, bald andere, lang vermisste Gesichter, auf dem Schalker Rasen zu sehen. Da wäre vor allem Levan Kenia, hochbegabter Instinktfußballer, vollgepumpt mit Kreativität und Technik. Leider fast genauso oft und genauso lang verletzt wie Pander. Für Beide gilt: Sollten sie langsam wieder fit werden, ist das ein Stimmungsheller und kein Hoffnungsschimmer, denn die Anfälligkeit für Verletzungen bei beiden ist dafür einfach zu hoch. Diesen Schimmer der Hoffnung ist allerdings ein alter Bekannter: Tim Hoogland, schwer erkrankt, steht vor dem Comeback. Wenn, ja wenn, die Bild da nicht gleich wieder nen Dopingfall draus macht, ist er vielleicht der entscheidende Stabilisator auf der rechten Verteidigerposition.

 

Die Zeit heilt alle Wunden. Ziemlich platter Spruch, funktioniert bei mir allerdings ziemlich gut. Nach der Woche voller Kahn-Spekulationen, dem Rücktritt eines großen Kapitäns mit dem Spitznamen “heiliger St. Marcello” und der neuerlichen bitteren Enttäuschung nach dem Spiel gegen den HSV, ist die Wundheilung doch sehr schnell eingetreten.

Die Trainerentlassung überrascht nicht mich und auch nicht den Rest der Fußballnation. Ich mag den Mensch Rutten (soweit man das von seinem Auftreten in der Öffentlichkeit so sagen kann), aber als Trainer für Schalke ist er einfach nicht mehr haltbar gewesen. Der erneute spielerische Offenbarungseid gegen den HSV, gepaart mit immer mal wieder auf Kurzarbeit geparkten Leidenschaft musste einfach der Schlusspunkt sein. Dazu der unglückliche Umgang mit den Medien. Viel mehr können Büskens und Mulder gar nicht mehr falsch machen. Im Gegenteil. Man befindet sich sportlich in einer ähnlichen Situation wie im letzten Jahr. Nach der 1:5 Schlappe gegen Bremen, war Schalke auch am Boden. Man musste sich spätestens nach diesem Spiel eingestehen, dass es dieses Jahr wiedermal nix wird mit ganz oben angreifen. Heute ist es so, dass nach dem HSV Spiel auch die letzten Optimisten einsehen mussten, dass man nächste Saison nichtmal durch Europa fährt. Dass in der Gegenwart auch noch auf diletantische Art und Weise ein neuer Manager gesucht wird, die Öffentlichkeitsarbeit nichtmal mehr ne 6 verdient und sich der Spalt zwischen Verein und Gefolgschaft gefährlich vertieft, macht das Bild nicht schöner. Es passt aber leider trotzdem irgendwie zu unserem S04.

In der Trainerfrage wird zunächst auf die schon erfolgreich getestete Kombination Büskens/Mulder gesetzt. Dass die beiden auch über die Saison hinaus weiterarbeiten, ist allerdings unwahrscheinlich, hängt aber sicher auch von den Ergebnissen ab, die sie eventuell mit der Mannschaft erzielen. Ich persönlich würde Miouri Bülder die Aufgabe durchaus zutrauen. Gerade Büskens verkörpert das Ruhrgebiet und den S04 wie kein Zweiter. Erste Gerüchte gab es bereits um Armin Veh, für den Schalke sicher eine reizvolle Aufgabe wäre.

Ob man Stadionverbot bekommt, wenn man seinen eigenen Manager mit Bananen bewirft?

In der Managerfrage scheint alles auf Oliver Kahn rauszulaufen. Andere ernsthafte Kandidaten stehen zur Zeit eigentlich gar nicht mehr zur Debatte.Verhandelt Tönnies tatsächlich noch mit weiteren Kandidaten, dann macht er das zumindest um einiges dezenter als letzte Woche. Kahn wird von allen Seiten hoch gelobt. Hitzfeld, Beckenbauer, ja fast die ganze bayuvarisch gefärbte Fussballprominenz redet den Titan stark. Hitzfeld zählt einige Eigenschaften auf, die Kahn durchaus zu einem guten Manager befähigen. Er geht souverän mit den Medien um und nimmt damit auch Druck von Mannschaft und Trainer. Das hat Müller eigentlich nie geschafft. Zudem konnte er sich jahrelang die Arbeit von Uli Hoeness anschauen, der auch quasi noch mit schmutzigem Trikot direkt an den Schreibtisch gewechselt ist. Zudem kommt er aus einem hochprofessionell geführtem Verein.

Eines ist klar: Falls Clemens Tönnies den Manager Oliver Kahn durchdrückt, ist sein Schicksal genauso von dem Erfolg des Neulings abhängig, wie zuvor das Schicksal von Müller an dem von Trainer Fred Rutten hing. Einen Fehlgriff darf sich Tönnies nicht erlauben, dann fordert man in der Arena demnächst nicht mehr nur den Kopf des Trainers oder des Managers, sondern schlicht und einfach: “Tönnies raus!”.

“Oooooh Mezquida. Keiner dribbelt so wie dieser!”

Ein wahres Trostpflaster war die Meldung über die nun fixe Verpflichtung vom Movarek und Mezquida. Letzterer wird zunächst in der Jugend spielen. Das Puzzle des FC Schalke 04 der Zukunft wird damit immer deutlicher. Neuer und Höwedes aus dem eigenen Stall sind fest gebunden. Westermann hat bereits verlängert, bei Jones sieht es zumindest gut aus. Beides die für mich auf hohem Level konstantesten Feldspieler in dieser Saison. Dazu gesellen sich höchstens noch die schon erwähnten Neuer und Höwedes, sowie Rafinha, der uns wohl nach dieser Saison leider verlassen wird. Ich sehe wenig Chancen ohne die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb. Selbst wenn…nein…ich hör ja schon auf.

Eines der nächsten Puzzleteile währe Levan Kenia. Und von dem gibt es auch gutes zu berichten. Seit gefühlten 8 Monaten zum ersten Mal eine vollständige Einheit durchgezogen. Weiter so! Bei ihm kann man sicher noch nicht sagen, wohin die Reise geht. Vom Hörensagen und den wenigen Auftritten, die ich Live von ihm gesehen habe, (1,2) hat er auf jeden Fall Spaß und Hoffnung auf mehr gemacht.

Dazu kommt mit Marvin Pouri ein Stürmer, der zur Zeit beim Zweitligist 1860 München leider noch keine Bäume ausreisst. Dafür kann er sich bei den Löwen schon mal an eine gewisse Form des Chaos gewöhnen. Solche Erfahrungswerte sind nicht zu unterschätzen ;)

Fraglich ist bei dem von Josef Schnusenberg angekündigtem Sparkurs auch, was aus Jefferson Farfan und Orlando Engelaar wird. Für letzteren interessieren sich angeblich der PSV und Ajax Amsterdam. Eine Ablöse über drei Millionen Euro würde Orlando Engelaar wohl zu einem der größten Fehleinkäufe in der Geschichte des Clubs machen. Hand in Hand mit Bent Christensen.

Bei Farfan sieht es anders aus. Sicher spielt er keine gute Saison. Trotz alledem ist er wichtig für das Schalker Spiel. Es stehen immerhin 12 Scorerpunkte zu buche und man weiß, dass er sich noch steigern kann. Das sieht bei seinen Sturmkollegen anders aus. Der erste auf der Liste ist für mich ganz klar Halil Altintop. Er schafft es einfach nicht an die längst vergangene Zeit in Kaiserslautern anzuknüpfen. Bei Vereinen wie Hannover oder Frankfurt wird er sicher unterkommen. Oder er wechselt ins Ausland.

Auch bei Kevin Kuranyi stehen die Zeichen auf Abschied. Nach der nächsten Saison ist Kuranyi ablösefrei und eine vorzeitige Vertragsverlängerung ist bei dem zerRutteten (noch ein Wortspiel ;)) Verhältnis zu den Fans und seiner permanenten Unkonstanz nahezu unmöglich. Wenn ein passendes Angebot kommt, wird er sicher verkauft. Asamoah wird bleiben und auch Sanchez hat sich nach seinen zuletzt guten Auftritten eine neue Saison beim geilsten Club der Welt verdient.

Interessante Personalien sind für mich auch Albert Streit, Ze Roberto und Carlos Großmüller. Carlito spielt ohne zu murren in der zweiten Mannschaft. Es wird für ihn sicher keine großen Angebote geben. Von daher wäre es nur fair, wenn er unter dem neuen Trainer wieder eine Chance in der Profimannschaft bekommt. Ze Roberto klagt über fehlenden Lohn, spielt aber bei seinem Club wohl eine gute Rolle.

Auch Albert Streit währe für das neue Mittelfeld eine Alternative. Er hätte zumindest die Bundesligaerfahrung, um den jungen Spielern halt zu geben. Ein 4-4-2 mit Jones als 6er, Streit und Rakitic auf den Halbpositionen und Kenia/Movarek auf der 10 verspricht zumindest mehr Offensive als ein unkreatives dreier Mittelfeld. Für Ze Roberto und Albert Streit wäre es ein Neuanfang. Wenn wir gerade mal dabei sind. Warum nicht?

 

Heiko Westermann bot 90 Minuten eine solide Leistung. Kuranyi durfte immerhin 45 unauffällige Minuten ran. Im Spiel 1 nach der EM gab es immerhin mal wieder Schalker Spieler auf dem Platz. Eine gute Nachricht.

Der Rest der Schalker, die zur Zeit mit der Nationalmannschaften unterwegs sind, hatten allerdings noch bessere Nachrichten zu vermelden.

Halil Altintop, vor der EM aus dem Kader geschmissen und auch gegen Chile erst zur Halbzeit eingewechselt, konnte in der 75. Minute das 1:0 Siegtor für die Türken markieren.

Ebenfalls erfolgreich und zwar gegen Wales war Levan Kenia. Der Georgier erzielte in der 67. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich beim 1:2 Sieg der Georgier.

Noch besser machte es Ivan Rakitic. Der im linken Mittelfeld agierende Blondschopf markierte zwei Tore beim 2:3 Sieg der Kroaten gegenüber Slowenien. Darunter den entscheidenden Treffer zum 2:3

Auch die Urus um Vincente Sanchez tankten mit einem 1:3 gegen Japan Selbstvertrauen. Ob Sanchez spielte kann ich euch leider nicht sagen.

Jetzt müssen nur noch alle heile nach Hause kommen…

 

Ich muss ja sagen, dass ich gerade Jahreszahlen liebe.
Warum? Es ist mindestens EM oder WM und ab und zu kommen noch ein paar Olympische Spiele hinzu.
Der FC Schalke 04 beginnt seine Vorbereitung praktisch direkt nachdem ich am Montag meinen Suff ausgeschlafen habe, weil Deutschland entweder Europameister geworden ist oder aber ich aus Frust den Hals nicht voll genug bekommen konnte.
Egal, Fusi is eigentlich immer und das ist auch gut so. Und welche neuen und alten Gesichter wir am Montag begrüßen dürfen, werde ich hier einmal kurz auflisten:

Wen können wir also am Montag begrüßen?

  • Fred Rutten (45): Er soll die sportliche Leitung übernehmen und Schalke endlich zur Meisterschaft führen. Bisherige Trainerstationen waren Twente Entschede (Trainer) und PSV Eindhoven (Co-Trainer unter Guus Hiddink). Er steht für offensiven Fussball und Disziplin. Zwei Bausteine, die Mirko Slomka zwar immer einforderte, aber zuletzt immer häufiger vermissen lies. 
Ob Rutten der Erhoffte Heilsbringer ist, muss erst einmal abgewartet werden. Er ist aber sicherlich die beste Alternative die zum Zeitpunkt seiner Verpflichtung auf dem Trainermarkt zu finden war. Rutten favorisiert ein 4 – 3 – 3 mit zwei offensiven Mittelfeldspielern. Sicherlich auch eine Möglichkeit für die kommende Saison. Breit genug sind wir aufgestellt.
  • Mike Büskens (40) und Juri Mulder (39): Die beiden Interimstrainer zwischen Mirko Slomka und Fred Rutten, die gleich mal einen historischen Vereinsrekord aufgestellt haben. 16 Punkte von 18 möglichen Punkten aus 6 Spielen ist statistisch gesehen top! Büskens, als verantwortlicher Cheftrainer rückt zurück ins zweite Glied und versucht das Team mit seiner Kombination aus Kumpel und Motivator auf Kurs zu halten. Juri Mulder bringt dann noch die Notwendige Lockerheit und eine gute Portion Humor mit und schon steht das Trainer-Dreier-Gespann. Sicherlich eine kluge Entscheidung, Mulder und Büskens im Team zu belassen. Mulder stellt die Holland-Connection zu Rutten her und kann ihn medial entlasten. Büskens bringt die Verbundenheit zur Basis. Zum Pott.
  • Jefferson Farfan (23): Der erste Neuzugang für die neue Saison. Und dann auch noch so ein Knaller! Für viele Fans (zumindest im TM.de-Forum) der Wunschspieler hat es endlich nach Schalke geschafft. Müller hatte schon länger ein Auge auf den Peruaner geworfen, der sowohl mit dem PSV, als auch bei Alianza Lima in Peru mittlerweile 6 (!) mal in Folge die Meisterschaft in der jeweiligen Liga geholt hat. Das nenn ich mal Siegertyp.
Der Stürmer kann im 4 – 3- 3 praktisch alle offensiven Positionen bekleiden. Gleiches gilt für’s 4 – 4 – 2. Menschlich dürfte er sicherlich keine Probleme machen, obwohl er zur Zeit nicht für die peruanische Nationalmannschaft spielt. Grund: Saufgelage vor einem Länderspiel. Wenn’s weiter nix is… o_O
  • Peter Lövenkrands (28) und Sören Larsen (26): Bis Montag wird sich wechseltechnisch wohl nichts mehr ergeben bei den Beiden. Von daher sind  sie auch beim Trainingsauftakt dabei. Ob und wann sie denn wechseln, steht noch nicht fest. Sowohl für Lövenkrands als auch für Larsen liegen Angebote vor. Das sagt zumindest die Gerüchteküche. Ob es klug ist beide Stürmer zu verkaufen, sei bei der von Rutten favorisierten offensiven Variante des 4 – 3 – 3 mal dahingestellt. Beide haben allerdings wenig Perspektive auf Schalke.
  • Levan Kenia (17) und Carlos Zambrano (18): Die beiden Nachwuchskicker kommen direkt aus der U19 in den Profikader. Außergewöhnlich für beide ist, dass sie schon Einsätze in ihren jeweiligen Nationalmannschaften hatten. Noch sehr viel außergewöhnlicher ist, dass sowohl Kenia schon für Georgien als auch Zambrano für Peru bereits einen Treffer erzielt haben. Besondere Hoffnung pflege ich bei Carlos Zambrano. Ich hab ihn zwar noch nicht spielen sehen, denke aber, dass er eine gute Alternative für Pander sein wird, falls der sich mal wieder verletzt. Für Kenia wird es indes schwierig bei nur drei nominellen Mittelfeldspielern und namenhafter Konkurrenz einen Platz im Team des S04 zu ergattern.
Trotzdem toll, solch zwie junge und auftrebende Spieler im Kader zu haben. Einer von Beiden wird in der kommenden Siason für eine Überraschung sorgen. Da bin ich mir sicher.
  • Orlando Engelaar (28): Noch ist der Deal mit seinem Verein Twente Entschede nicht in trockenen Tüchern. Müller und vor allem Rutten wollen ihn aber unbedingt. Gleiches gilt wohl für Engelaar, der seinem Trainer gerne ins Blau-Weisse Wunderland folgen würde. Vor der EM kannte ihn praktisch niemand. Nach überzeugenden und soliden Auftritten in der Elftaal spicht plötzlich halb Europa von ihm.
Er ist, wie schon gesagt, der Wunschspieler von Fred Rutten. Engelaar war sein Kaptain und verlängerter Arm auf dem Platz. Den will er wohl nicht missen. Bei der EM ist er mir vor allem durch sein unaufgeregtes und sicheres Spiel aufgefallen. Er war, vor allem gegen Russland, für mich der Turm in der Brandung, der den Ball immer wieder behauptet und sicher verteilt hat, als Holland auseinander zu fallen drohte. Allerdings gibt es auch Kritiker dieses Transfers. Die behaupten, wir brauchen nicht noch einen defensiven Mittelfeldspieler, denn mit Ernst und Jones haben wir schon zwei sehr gute Strategen auf der 6. Weiterhin behaupten diese Personen, Engelaar sei zu langsam und behäbig auf dem Platz.
Dazu mal meine Meinung: Engelaar soll, wie auch schon in Entschede im offensiven Mittelfeld agieren und dort Schaltzentrale sein. Dort besteht meiner Meinung nach durchaus noch Bedarf, da lediglich Rakitic und Streit als alternativen auf dieser Position in Frage kommen. Sicherlich gibt es dort auch noch einen Carlos Großmüller und einen Ze Roberto, aber auf die Beiden würde ich mich auch nicht verlassen.
Der eine hat zwar schon ein Tor erzielt, obwohl er erst 10 Minuten für den S04 gespielt hat. Dieser eine heisst Ze Roberto und war bisher lediglich verletzt. Seine Tainingsleistungen, so hört man, waren auch nicht besonders.
Der andere, Großmüller, hat sich zwar viel vorgenommen und ist schon im Training, hat aber in der letzten Saison auch nicht überzeugt. Von daher spreche ich mich durchaus für eine Verpflichtung Engelaars aus. Ein weiterer Vorteil ist auch das Spielverständnis für die Taktik Ruttens, die Engelaar direkt mitbringt und den Spielern auf dem Platz vermitteln kann.

Ob es das mit den neuen (und alten) Gesichern war, kann ich euch nicht sagen. Zumindest steht der Stamm und ich bin guter Dinge für die  kommende Saison.

Was meint ihr?

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