Beim FC Schalke herrscht auf dem Trainingsplatz derzeit viel Betrieb. Jefferson Farfan arbeitet bekanntlich schon länger an seinem Combeack. Nun sind auch Höwedes, Raúl und Baumjohann wieder eingestiegen. Zumindest bei Raúl und Farfan gehe ich davon aus, dass sie gegen Mainz wieder im Kader stehen. Doch wer muss weichen?

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Der FC Bayern zeigt erneut ernsthaftes Interesse an unserem Kapitän Benedikt Höwedes. Er soll der von Hoeness geforderte Innenverteidiger werden, der in der kommenden Saison verpflichtet werden soll. Für Schalkefans klingelt es da in den Ohren. Doch reicht es für ein Déjà-vu?

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Für Benedikt Höwedes konnte die Saison nicht schlechter beginnen. Holt man sich die ersten Spiele in Erinnerung, hat man den Eindruck, dass er jedes Mal mindenstens ein Tor verschuldete und dann auch noch vom Platz flog. Kaum war er wieder da, flog er auch wieder runter. Natürlich war es nicht ganz so schlimm. Nur gegen Hamburg und in Lyon musste er frühzeitig vom Platz. Gut war seine Leistung zu Beginn trotzdem nicht. Metze statt St. Marcello, das war für Bene zunächst eine zu große Umstellung.

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*Gäääähhhn* und ein frohes neues Jahr wünscht TobiTatze von blogundweiss.de!

Nach dem furiosen Dezember, nur Siege in allen drei Wettbewerben, bereiten wir uns nun auf die Rückrunde vor. Vorgestern ging es mit einem Vorrundenaus im Frankfurter Hallenturnier und einem verletzten Benni Höwedes los. Ansonsten ist es auf Schalke eigentlich wie immer: Farfan kommt nicht rechtzeitig aus Peru zurück, die Fans wünschen sich zahlreiche Bankdrücker auf den Mond und der Boulevard spekuliert über diverse Neuzugänge.

Nix neues also. Gestern war zumindest einmal Trainingsauftakt und neben Christian Pander hat auch Levan Kenia die volle Einheit mitgemacht. Ob Kenia es in der Rückrunde zumindest ab und zu in die Mannschaft schafft? Darauf bin ich gespannt. Ebenso neugierig bin ich auch auf die Entwicklung von Julian Draxler. Beim Hallenturnier doppelt für Königsblau erfolgreich, wird er von manchen schon als neuer Mesut Özil gefeiert. So weit würde ich mich nicht mal aus einem Kellerfenster lehnen, doch er hat sich bei Magath zumindest eine neue Chance erspielt und fährt mit nach Belek ins Trainingslager.

Dort trifft Schalke unter anderem auf Trabzonspor. Das Spiel wird am Freitag ab 19:30 live auf Sport1 gezeigt. Pflichttermin! Weitere Testspiele finden am 9. und 12. Januar statt. Leider bisher ohne Fernsehbilder.

Viel mehr gibt es über den S04 nicht zu berichten. Einige Ex-Knappen machen allerdings von sich reden. Während Kuranyi wohl nicht der Nachfolger des scheidenden Edin Dzeko in Wolfsburg wird, ist der Abgang von Ralf “Rolf” Rangnick in Hoffenheim bittere Realität. Letztendlich scheiterte Rangnick wiedermal an seinem Stolz und an der 50+1-Regel, die Dietmar Hopp und der FC Bayern beim Abschluss des Gustavo-Transfers ad absurdum geführt haben.

Jetzt gilt es erstmal abzuwarten, was sich auf dem Transfermarkt so tut und den Trainigskiebitzen in diversen Foren auf die Nerven zu gehen, doch bitte noch detaillierter von den Eindrücken auf dem Berger Feld und später in Belek zu berichten.

Zum Glück ist die Winterpause so kurz wie nie.

 

Die Baby-Bomber von Joachim Löw spielen heute zum Abschluss eines tollen Länderspieljahres 2010 im Freundschaftsspiel gegen Schweden. Dabei werden so manche Jungspunde, die in dieser Saison für Furore gesorgt haben, ihr Länderspieldebut geben. Als Schalker fällt es mir natürlich schwer zu schreiben, dass die meisten potenziellen Debutanten aus der verbotenen Stadt kommen, obwohl ich zugeben muss, dass sie es sich durch die Bank verdient haben.

Schalke war in der letzten Saison das Borussia Lüdenscheid-Nord der aktuellen Saison. Neben erfahrenen Profis reiften Christoph Moritz, Joel Matip und Lukas Schmitz zu gestandenen Bundesligaspielern und spielten eine großartige Hinrunde. Auch Benedikt Höwedes gehörte zu Magaths jungen Wilden. Neben Marcello Bordon war er in der Innenverteidigung eine Bank und wurde prompt von Ferrero als neuer Nutella-Boy präsentiert. Neben Manuel Neuer, Mesut Özil und Matz Hummels, durfte sich Höwedes die Kniffte mit dem braunen Zuckerschock schmieren.

Während Neuer und Özil zu den Stars der WM zählten, mussten Hummels und Höwedes in Deutschland bleiben, wobei Hummels immerhin in der Vorbereitung als Lückenbüßer dabei sein durfte. In der laufenden Saison hat Hummels seine Leistungen eindrucksvoll bestätigt. Er stellt mit Subotic die mit Abstand stabilste Abwehr. Nur sieben Gegentreffer in 12 Spielen, die einzige Verteidigung, die bei den Gegentreffern noch im einstelligen Bereich liegt. Überragend und die Nominierung demnach folgerichtig.

Der immer wieder beschworene Nutella-Fluch hat also nur Benedikt Höwedes getroffen. Er ist neben Uchida der Unsicherheitsfaktor in der Abwehrreihe der Königsblauen. Innerhalb weniger Monate hat er sich komplett aus dem Sichtfeld der Nationalmannschaft gespielt. Bei der Konkurrenz wird es schwer, sich wieder heranzukämpfen, denn neben den etablierten Stammkräften will nicht nur Hummels weiter unter dem Bundesschal spielen, auch Jerome Boateng wird seinen Platz im Kader verteidigen wollen.

Für Höwedes gilt es zunächst, den Kopf frei zu kriegen und seine Leistung auf normalem Niveau zu stabilisieren. Er kann gerne gegen Werder Bremen damit anfangen.

 

War ich am Freitag Abend nach dem Spiel erleichtert! Ein richtig schöner Fußballabend, auch wenn ich Asas Abschiedsrunde nur flüchtig mitbekommen habe. In meinem ersten Beitrag zum Spiel gegen St. Pauli habe ich von einer guten Teamleistung gesprochen. Das stimmt auch soweit, obwohl ich zugeben muss, dass ich die Chancen von St. Pauli in der ersten Halbzeit so kurz nach dem Spiel offensichtlich nicht mehr auf dem Schirm hatte. Im Nachhinein kann die erste Halbzeit durchaus als ausgeglichen bezeichnet werden. Die Abwehr stand nicht immer sattelfest. Geht auch nicht. Auch Gegner können sich bei uns Chancen herausspielen. Da bin ich mit Phil einer Meinung.

Christoph Metzelder entwickelt sich allerdings zu genau der Säule, die Magath Ende April angekündigt hat. Jetzt gewinnt Metzelder die wichtigen Zweikämpfe. Er fängt wieder an, das Spiel richtig zu lesen und zur Stelle zur sein, wenn es darauf ankommt. Sollte er irgendwann wieder das Selbstbewusstsein erreichen, das ihn bei den Anderen und in der Nationalmannschaft auch in der Spieleröffnung so wertvoll machte, dann können wir uns auf eine richtig starke Saison von Christoph Metzelder freuen.

Ganz anders sein derzeitiger Partner in der Innenverteidigung, die es am kommenden Samstag mit Dzeko, Grafite und Diego zu tun bekommt. Benedikt Höwedes kommt einfach nicht in Fahrt. Zu Beginn der Saison übermotiviert und mit Kartenpech, konnte er seine Leistung nicht stabilisieren. Die absolute Präsenz des Heiligen St. Marcello fehlt Höwedes offensichtlich noch zu sehr.

In der letzten Saison sind die Leistungen vieler Einzelner mit dem Team gewachsen. Auch Matip, Schmitz und Moritz haben die letzte Saison noch nicht bestätigen können. Gestern konnte Schmitz wieder häufiger offensiv eingreifen, weil die Mannschaft insgesamt offensiver stand. Und wenn jetzt auch noch Jurado kapiert, dass er zuerst effektiv und dann schön spielen soll, dann wären wir wieder ein Stück weiter.

Jurado sollte sich ein Beispiel an Raúl nehmen. Dessen magischen Augenblicke beschreibt Matthias auf Schalkefan.de.

Die Zweite

Ein Stück weiter ist auch Christian Pander. Er hat letztes Wochenende tatsächlich sein Comeback in der Zweiten gefeiert. Bis er in der 70. Minute ausgewechselt wurde, stand es in Unterzahl noch 0:0. Am Ende aber doch 0:1 verloren. In der Tabelle auf Platz 9 und 3 Punkte hinter schwach-gelb? Da wär ich mit den Profis derzeit auch nur zu gern. Traurig, aber wahr.

Übrigens fand sich in der Startaufstellung neben Pliatsikas auch Kyriakos Papadopoulos. Etwas überraschend für mich, da ich ihn eigentlich als dritten Verteidiger hinter Höwedes und Metzelder sehe. Heute ist es Benfica, morgen Lotte. So schnell kann das unter Magath gehen.

Einwechselspieler-Raten auf Twitter

Wer übrigens das Einwechselspieler-Raten (#ESR) aus dem Königsblog vermisst, der sollte TurnhallenPhil auf Twitter folgen. Dort wird das #TESR, also die Twitter-Version, gespielt.

Es geht darum, der beste, und da zitiere ich gerne Torsten Wieland, „Magath-Into-The-Brain-Kucker“ zu sein und die Einwechselspieler vor jedem Bundesligaspiel zu tippen.

 

Wäre ich die Bildzeitung, würde ich von einem Rumpel Start reden.

Leider passt dieser Unbegriff tatsächlich. Schalke spielte am Sonntag gegen den Glubb weitestgehend ideenlos. Das ist sicher nichts neues, zumal mit Baumjohann (und Ze Roberto) die dazugewonnene Kreativität auf der Tribüne saß.

Trotzdem war etwas anders an diesem Sonntag Nachmittag. Überzeugte Schalke in der Hinrunde durch Kampfkraft und Einsatzwillen, war davon am Sonntag zumindest sehr viel weniger zu spüren. Die Vorstellung erinnerte an den blassen Auftritt beim Freundschaftsspiel gegen St.Pauli.

Dass es trotzdem zu drei Punkten reichte, lag vor allem an zwei Defensivspielern. Neben Manuel Neuer war dieses Mal Benni Höwedes der Turm in der Brandung. Während Bordon und vor allem Westermann ein ums andere Mal zu langsam oder zu unkonzentriert agierten, war es Höwedes, der die Fehler der Mitspieler ein ums andere Mal ausbügelte.

Ich hoffe, der Sportdirektor Magath hat diese Leistung gesehen und hält dieses Juwel. Zumindest bis zum Ende der Saison.

Das Tor des Abends erzielte (mal wieder) Kevin Kuranyi. Der Trainer Felix Magath hat sicherlich drei Kreuze gemacht, als Kuranyi dem FC Sunderland einen Korb gab. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass Manager Magath am Ende der Saison ähnlich froh sein wird. Durch den Sieg vergrößerte sich der Abstand zum “Alles muss raus”-Platz 6 auf 9 Punkte. Ein gutes Polster. Mehr allerdings nicht.

Dass das Tor in der 48. Minute so ziemlich Kuranyis einzige Aktion war, ist schade, aber nicht weiter tragisch. Auffälliger waren da schon Edu und vor allem Jefferson Farfan, der mit seine starken Vorarbeit den entscheidenden Treffer überhaupt möglich machte.

Edu zeichnete sich vor allem als Wand ab. Leider hat Rakitic zur Zeit mal so gar kein Selbstvertrauen. Torschüsschen und Fehlpässe statt nen ordentliches Pfund. Schade eigentlich.

Am Samstag geht es dann zum kleinen Derby nach Bochum. Das dritte Spiel gegen Bochum in dieser Saison. Nach dem Hinrundenmatch (3:0) und dem klaren Pokalsieg (0:3) sollten auch beim dritten Match die Punkte mitgenommen werden. Ruhr2009/2010 Meister wären wir damit schon mal.

 

Schalke hat am gestrigen Samstag seine zweite Niederlage kassiert. Gegen die Kicker von Besiktas Istanbul kamen die im 4-3-3 spielenden Schalker nicht über ein 1:2 hinaus.

Die Tore des Spiels: (entfernt)

1:0 Zapotocny (40. Min)

2:0 Bobo (54. Min)

2:1 Höwedes (72. Min)

Pressespiegel:

 

Auf geht’s zum zweiten Derby. Dieses mal sind wir in Duisburg zu Gast.

Wie Mirko Slomka fang ich mal mit der Verletztenliste an. Aktuellster Fall ist Marcello Bordon, a.k.a. St. Marcello. Der Kapitän leidet an einer Knieprellung und kann vielleicht nicht spielen. Da Kristajic und Abel auch verletzt sind und Dario Rodriguez a.k.a. Mr. Uruguay aus privaten Gründen in seine Heimat fliegen musste, könnte die Stunde von Benedikt Höwedes schlagen.
Er könnte zusammen mit Westermann, der sich spätestens gegen Bielefeld als starke Alternative zu Kristajic profiliert hat, die Innenverteidigung bilden.
Warum nicht? Wenn das defensive Mittelfeld ebenso gut steht wie gegen Bielefeld, dann werden die Beiden das Ding schon sauber halten.

Ansonsten gehe ich davon aus, dass die selbe Elf auf dem Platz stehen wird, wie am Samstag in der Arena. Ich bin mal gespannt, ob kleines, dickes Ailton gegen uns spielen wird. Am Samstag gegen Rostock konnte er ja verletzungsbedingt nicht dabei sein. Ob mit oder ohne Ailton, Duisburg wird es sehr schwer haben gegen uns. Wie ich schon oben erwähnt habe, ist das defensive Mittelfeld für mich die Schlüsselposition im Spiel. Machen Ernst, Jones und Bajramovic wieder ein so gutes Spiel, gehen wir als Sieger vom Platz.

Hier die Pressekonferenz vor dem Mini- Derby in Duisburg (oder aber auch einfach links neben dem Blog)
Hier meine Prognose:

  • Startaufstellung: Neuer – Rafinha – Westermann – Bordon (Höwedes) – Pander – Ernst – Jones – Bajramovic – Rakitic – Asamoah – Kuranyi
  • Endstand: 0:2 (Kuranyi 8 Min., Altintop 75 Min.)
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