Posts Tagged ‘Hamburg’

T-Go-Home-Cup

Montag, Juli 20th, 2009
Der erste und hoffentlich letzte T-Home-Cup ist vorbei. Nicht nur, weil mein Team letzter geworden ist, will ich den guten alten Ligapokal zurück.
2 x 30 Minuten Spielzeit bringt den Bier-Rythmus beim zuschauen völlig durcheinander. Die Stimmung im Stadion ist überschaubar gut, wenn die eigene Mannschaft spielt.
Wenn nicht, müssen die Maskottchen irgendwelche Pseudo-Käbbeleien austragen, was der gelangweilte Zuschauer dann auch endlich mal mit Emotionen honoriert. Das geschehen auf dem Platz war eigentlich nur während der zwei blau-weissen Niederlagen interessant.
Warum hat man den Ligapokal abgeschafft? Dort trafen sich die besten Mannschaften der vergangenen Saison zum Stell-Dich-Ein. Es ging um Knete und vor allem um einen richtigen Titel.
So wie sich diese Veranstaltung an diesem Wochenende präsentiert hat, ist sie zum Scheitern verurteilt.

Der FC Schalke 04 ist emotional tot

Montag, März 23rd, 2009

Das gestern war wohl das grausamste Fußballspiel meiner Königsblauen EVER! Im Style des FC Bayern hat auch der HSV mit minimalem Aufwand 3 Punkte aus der Veltins-Arena mitgenommen. Schalke ist und steht vor einem Scherbenhaufen. Während sich die Führungsetage öffentlich mit irgendwelchen Möchtegern-Manager-Kandidaten trifft und das genaue Gegenteil von Ruhe in diesen Club bringt, während sich der heilige St. Marcello quasi selbst Exkommuniziert und die Mannschaft so leidenschaftslos auftritt, dass selbst die Zuschauer dieses Rumgegurke nichtmal mehr mit einem gellenden Pfeiffkonzert,sondern nur mit fassungsloser Stille quittieren (die Höchststrafe), schreibe ich diese Saison als eine der schlimmsten Spielzeiten ab, die ich als Fan des FC Schalke 04 jemals miterleben musste.

Ich gehe ganz stark davon aus, dass Fred Rutten nach der Länderspielpause nicht mehr Trainer des FC Schalke 04 sein wird. Dafür sind die Leistungen und nun auch die Ergebnisse einfach nicht mehr schön zu reden. Schön zu reden ist auch nicht mehr die Aussendarstellung des Vereins. Clemens Tönnies fährt den Karren gerade endgültig an die Wand. Peter Peters scheint seinen Interims-Job als Chef der Öffentlichkeitsarbeit auch schon wieder an den Nagel gehängt zu haben. Nicht anders zu erklären ist das Kahn Theater unter der Woche. Ein eingermaßen seriös geführter Verein lädt einen potenziellen Manager-Kandidaten nicht in das hauseigene Hotel des Aufsichtsratvorsitzenden, sondern trifft sich an einem dezenteren Ort, wo man dann tatsächlich alles “sauber abklopfen” kann.

Ich hab dieses Mal gar keine Lust auf eine Einzelkritik. Der ganze Verein bekommt von mir kollektiv eine 6. Ungenügend. Traurig. Setzen.

Streit stinkt

Dienstag, Februar 3rd, 2009

“Was erlauben Streit?” Soetwas in der Art, garniert mit einigen Schimpfwörtern und Beleidigungen, werden sich die Anhänger der Roten aus Niedersachsen gedacht haben, als sie vom plötzlichen Sinneswandel Streits hörten und dieser gegen jede Abmachung nun doch nach Hamburg wechselt, anstatt bei Hannover zu unterschreiben.
“Es ging dem Spieler ums Geld”, lies sein Berater Gerster verlauten. Sicher geht es Streit ums Geld. Worum auch sonst?
Als Ersatz für den Brasilianer Neves wird er seine Planstelle einnehmen. Nur zur Erinnerung. Der 7,5 Millionen Mann brachte es auf 9 Spiele. Streit bei Schalke im doppelten Zeitraum auf 15.
Ich freue mich jetzt schon auf den ersten Kommentar in der Hamburger Bild Zeitung, wenn Streit sich über die zu harte Holzbank in der Kabine (”Die war ja bei Schalkes Regionalligateam bequemer!”) beschwert, oder sich wundert, warum er bei einem ähnlich großem Club wieder keine Chance bekommt.
Hannover wäre ein Neuanfang gewesen. Eine Möglichkeit, das schlechte Image wieder aufzubessern. Aber anscheinend will und kann er es nicht. Er bleibt ein geldgeiler Sack, der lieber ne Million mehr bezieht, als fussballerisch eine bedeutendere Rolle zu spielen, als Nummer 12 bis 15 im Team zu sein. Auf Schalke reichte es noch nichteinmal mehr dazu.
Immerhin ist das überzogene Gehalt gespart. Dafür muss Müller im Sommer mal wieder einen neuen Käufer für Streit finden. Ich denke nicht, dass es für Hamburg reicht.

Streit darf aus dem Berger Feld Camp

Streit darf aus dem Berger Feld Camp

1000 Feuer in der Nacht

Montag, Oktober 20th, 2008

Dem HSV zollt man Respekt, bei den Hoffenheimern geht es viel zu schnell, vom Leverkusener Kombinationsfussball ist man entzückt, wie man es in den letzten Jahren eigentlich nur von Bremens Zauberfussball gewesen ist. In Berlin wissen sie selber nicht so genau, warum man da steht, wo man gerade steht und die Wölfe spielen gerade so auf, wie es der FC Bayern nur zu gern machen würde.

Dann kommt mein FC Schalke. Und bei dem muss man sich Fragen, wo man zuerst den Feuerlöscher ansetzen sollte.

Da wäre zum einen das 1:1 gegen den HSV, das bereits die vierte Punkteteilung in dieser Saison war. Hier muss man auch erwähnen, dass in den letzten drei Spielen lediglich 2 Punkte rausgesprungen sind. Zu wenig. Fred Rutten ist deshalb in Erklärungsnot. Ebenso beim Thema Aufstellung bzw. System. Spätestens heute muss auch Rutten klargeworden sein, dass drei Mittelfeldstrategen mindestens einer zu viel ist. Wir brauchen eine kreative Station im Mittelfeld. Wenn nicht Rakitic, dann von mir aus Ze Roberto, denn vor allem Farfan, aber auch Altintop brauchen noch einen, mit dem sie schnell und auf engem Raum kombinieren können. Das Spiel nach vorne war auch heute wieder sehr viel Aufwand mit zu wenig daraus resultierendem Ertrag. Die Effizienz geht dem Schalker Spiel eigentlich völlig ab. Nur bei Standards nicht.

Kommen wir zu den lodernden Flammen im blau-weissen Spielerpersonal. Da ich mir das Positive bis zum Ende des Absatzes aufbewahren möchte, fang ich ganz vorne an. Kevin braucht Hilfe. Und das meine ich hier ernst. Als Werbefigur und Teenie-Schwarm kam Kuranyi 2005 zum FC Schalke. Gestern, knapp drei Jahre später, ging er in der 63. Minute vom Platz und wurde von knapp 52.000 Menschen ausgebuht. Die waren allerdings nur stellvertretend im Stadion für eine ganze Fussballnation, die dem Fahnenflüchtigen gebührend verabschiedete. Kuranyi ist zum zweiten Mal in seiner relativ jungen Karriere am Tiefpunkt angelangt. Den einen hat er seiner durchschnittlichen Leistung in der Saison 2005/06 und einem Querkopf names Jürgen Klinsmann zu verdanken. Der Tiefpunkt, an dem er jetzt angekommen ist, hat er sich mit seinem unsauberen Abgang sicherlich zum Teil auch selbst zuzuschreiben. Der Rest geht auf die Kappe der Medien, des Bundestrainers Jogi Löw und uns Fussballfans. Vor allem wir Schalker müssten uns eigentlich was schämen. Wir haben unter anderem dafür gesorgt, dass fast ganz Fussballdeutschland den Respekt vor der Person Kevin Kuranyi verloren hat. Denn wem soll man es Übel nehmen, einen Spieler auspfeifen, dem schon im eigenen Stadion regelmäßig bei jeder missglückten Aktion hörbaren Missmut von der eigenen Anhängerschaft entgegenschläg? Ebenfalls stellvertretend, aber diesesmal für Deutschlands Meinungsmacher, genoss Marcell Reif gestern die schwache Vorstellung des Stürmers. Ich habe selten so eine Abfälligkeit und Respektlosigkeit in den Worten eines Journalisten gehört. Auch Sie sollten sich schämen, Herr Reif!

Im Mittelfeld heisst das Sorgenkind Orlando Engelaar. Sicher hat er gestern auch einige feine Pässe geschlagen, aber der Holländer hat nicht nur beim 1:0 große Schwächen in Sachen Reaktionsschnelligkeit und vor allem Tempo aufgezeigt. Der Aussetzer war eher symptomatische für den Eindruck, den Engelaar bisher in der Bundesliga macht. Im falsch besetzten Mittelfeld muss er Streichkandidat Nummer 1 sein, denn sowohl Jones als auch Ernst waren sowohl defensiv als auch offensiv stärker als Engelaar.

Die Abwehr hat heute zwei Gewinner. Bennedikt Höwedes und Manuel Neuer. Die U21-Helden waren auch gestern maßgeblich am Punktgewinn beteiligt. Neuer durch gute Reflexe, sicherem Stellungsspiel und unfassbar weiten Abwürfen. Benedikt Höwedes machte ebenfalls eine gute Figur. Beim Kopfballtor zum 1:1, aber auch sonst mit einem guten Spiel. Sorgen bereitet da schon eher Marcello Bordon, der zwar nur im Spiel gegen Köln richtig schlecht spielte, aber in den letzten Spielen mehr und mehr Unsicherheiten zeigte

Fazit: Auf Schalke läuft es nicht Rund. Ganz und gar nicht. Es brennt zwar noch nicht lichtaloh und man sollte sich auch nicht so viele Sorgen machen, wie man sie sich beim FC Bayern machen sollte, aber es gibt angenehmere und vor allem ruhigere Arbeitsathmosphären. Begonnen hat es mit dem Mittelfussbruch von Manuel Neuer. Dazu gesellte sich der Fall Rafinha und die Niederlage in der Champions Legaue Qualifikation. Das Jahrhundertderby, ein unzufriedener Albert Streit und jetzt das Drama um Kevin Kuranyi.

Stimmen zum Spiel und die Highlights


1-1 Hamburger SV vs. Schalke 04 Goals - MyVideo

Schalke 1:1 HSV

Samstag, November 10th, 2007

Wiedermal reichte eine 1:0 Führung nicht zum Sieg. Der wäre auch nicht verdient gewesen. Genausowenig wie eine Niederlage.
Das Ergebnis ist im Endeffekt gerecht. Schmeichelhaft für den HSV, denn der S04 mussten neben einer gefühlten Stammelf ab Mitte der ersten Halbzeit auf den bisherigen Shootingstar Jermaine Jones verzichten, der sich gleichzeitig sein Debut in der Nationalelf von der Backe putzen kann.
Ansonsten spielte Schalek wie immer. Hinten einigermaßen sicher, im Mittelfeld im Großen und Ganzen überlegen und im Sturm wie immer tote Hose.
Gefährlich wurde es eigentlich nur bei Standards.

Also alles beim alten…

Schalke vs. HSV

Samstag, November 10th, 2007

Mit einer Rumpftruppe gegen den Tabellenzweiten. Klingt nach na Klatsche. Muss aber nich. Gutes Spiel gegen Chelsea. Wenn Larsen seine Torflaute gegen Kumpel Rost beendet ist ein Sieg drin. Wenn nicht, wird es sehr schwer wieder den Anschluss nach ganz oben zu finden.
Also, hoffen wir das Beste…

Glück Auf!!!