Die erste Hürde ist geschafft. Der FC Schalke 04 hat die nächste Runde des DFB-Pokal und damit zweierlei erreicht: Die Mannschaft verschaffte ihrem neuen Trainer Fred Rutten eine gelungene Pflichtspielpremiere und die Generalprobe zum ersten “Spiel des Jahres” am Mittwoch gegen Atletico Madrid ist ebenfalls gelungen.
Drei Tore gegen einen Fünftligisten ist zwar dürftig, die Leistung in der ersten Halbzit ebenfalls, doch der S04 hat das Spiel jederzeit kontrolliert und gerade in der zweiten Halbzeit keinen Zweifel daran gelassen, wer der Herr im Haus ist.
Neuzugang Jefferson Farfan sorgte mit seinem 0:1 in der 45 Minute dafür, dass die erste Halbzeit nicht komplett in die Hose ging und die Knappen mit einem dürftigen 0:0 in die Halbzeitpause gehen mussten.
Zuvor hatten lediglich Rakitic das 0:1 auf dem Fuß, nachdem Engelaar und Farfan eine Lücke im Strafraum der Saarländer fanden und Rakitic in der Mitte nur den Torwart traf.
Davor passierte herzlich wenig, sieht man von den Halbchancen von Petri und Bordon, ab.

Die zweite Halbzeit begann wie so viele des FC Schalke 04: Der Gegner machte Dampf und die Knappen machten den Eindruck, als ob sie noch in der Kabine wären. Reichenberger hatte in der 55.Minute die beste Chance den Bundesligisten zu ärgern.
Der für Rakitic eingewechselte Altintop machte in der 55. Minute letztlich alles klar. Nach toller Vorarbeit von Kurnayi und Farfan köpfte Halil aus kürzester Distanz zum 2:0 und somit zur Entscheidung ein.

Warum Christian Pander unverzichtbar ist, wenn er denn fit ist, zeigte er einmal mehr bei seiner Freistossflanke, die Kevin Kuranyi in der 67. Minute zum 0:3 Endstand einköpfte.
Danach spielte Schalke seinen Stiefel runter, ziegte noch ein paar schöne Kombinationen, spürte aber auch noch kaum Gegenwehr der Homburger.

Die Einzelkritik muss heute leider ausfallen, da ich lediglich die zweite Halbzeit live gesehen habe. Wenn einer von euch diese Einzelkritik schreiben möchte, dann würde ich mich sehr freuen.

Pressespiegel:

Highlights:

FC Homburg – Schalke 04 vom 9.8.08 – MyVideo

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Wiedermal reichte eine 1:0 Führung nicht zum Sieg. Der wäre auch nicht verdient gewesen. Genausowenig wie eine Niederlage.
Das Ergebnis ist im Endeffekt gerecht. Schmeichelhaft für den HSV, denn der S04 mussten neben einer gefühlten Stammelf ab Mitte der ersten Halbzeit auf den bisherigen Shootingstar Jermaine Jones verzichten, der sich gleichzeitig sein Debut in der Nationalelf von der Backe putzen kann.
Ansonsten spielte Schalek wie immer. Hinten einigermaßen sicher, im Mittelfeld im Großen und Ganzen überlegen und im Sturm wie immer tote Hose.
Gefährlich wurde es eigentlich nur bei Standards.

Also alles beim alten…

 

Über Cottbus lacht der Mond, über Schalke der Rest der Liga…
So ungefähr kann man die 1:0 Niederlage des FC Schalke 04 in Cottbus beschreiben. Und diese Niederlage ist nicht einmal unverdient. Sicher war auch Pech dabei, als Schalke zwei mal die Latte traf und nicht ins Tor, aber insgesamt war das einfach zu wenig. Viel zu wenig.
Wie so oft in dieser Saison und auch schon in der letzten Saison kommt Schalke einfach im Schlafmodus aus der Kabine. Schon zu Beginn der ersten Halbzeit hat Schalke die Anfangsphase des Spiels verschlafen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hat sich das dann gerächt. Jones und Westermann behindern sich gegenseitig und die Niederlage ist besiegelt.
Schalke rutscht endgültig in die Krise. Auf eine ruhige Vorbereitung auf das wichtige Champions League Spiel gegen Chelsea ist überhaupt nicht zu denken. Es brennt der Baum. Es muss sich was ändern. Was? Keine Ahnung. Der Trainer? Ich denke nicht. Die Einstellung? Sicherlich. Die Chancenauswertung? Auf jeden Fall. Die Formkurve der Stürmer? Definitiv.
Wir brauchen frischen Wind. Hier fällt mir zunächst einmal Özil ein. Auch Raktitic könnte mal wieder von Beginn an für Aktzente sorgen.
Zurzeit bin ich sehr enttäuscht und ratlos. Die Spieler für den Schalker des Spiels auszuwählen ist fast unmöglich. Wirklich niemand hat sich heute mit Ruhm bekleckert.
Hilft nix. Weiter hart arbeiten und auf die Erfolgsspur zurückfinden. Das muss das Ziel sein.

Glück Auf…

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