Schalke bezwingt den Heimfluch gegen den HSV, indem es 3:1 gewinnt. Für Huub Stevens war es das Rückspiel seiner Rückkehr, nachdem er am 02. November 2011 im Auswärtsspiel in Hamburg erstmals wieder auf der Trainerbank saß.

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Schalke verliert beim Tabellenschlusslicht SC Freiburg nicht nur sein drittes Bundesligaauswärtsspiel in Folge, sondern auch zwei der letzten drei Innenverteidiger. Huub Stevens muss sich für das Spiel gegen Hamburg einiges einfallen lassen.

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Am Samstag spielt der FC Schalke 04 gegen den SC Freiburg. Auf dem Papier eigentlich eine klare Sache, doch der SC Freiburg ist trotz der prekären Lage kein angenehmer Gegner.

In der Winterpause habe ich mich innerlich schon vom SC Freiburg verabschiedet. Als der Wechsel von Papiss Demba Cisse auf die Insel in trockenen Tüchern war, wäre ich jede Wette eingegangen, dass Freiburg sang und klanglos in die 2. Liga verschwindet. Die Auftritte unter dem neuen Trainer Christian Streich waren aber besser, als die Ergebnisse vermuten ließen. Auch deswegen habe ich die Breisgauer noch nicht abgeschrieben.

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Schalke verliert völlig verdient in München und beweist damit, dass es in dieser Saison nicht gegen Spitzenteams bestehen kann. Nur ein Sieg gegen Gladbach, das ist für ganz oben zu wenig. Die gute Nachricht: Bis auf das Derby, das ohnehin seine eigenen Gesetze hat, haben wir alle Begegnungen mit den Top Teams dieser Saison gespielt.

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…sogar mit sich selbst! Was? Tore schießen natürlich! Nachdem wir hier letztens die schöne Diskussion um das Duo Infernale hatten, habe ich mir noch mal die Mühe gemacht und geschaut, welches Duo denn tatsächlich am Besten funktioniert.

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Liebe Schalker,

freut euch über zwei gewonnene Punkte gegen den VfL Wolfsburg. Ja, normalerweise bekommt man drei Punkte für einen Sieg, doch der Verein hat sich in Absprache mit DFL und DFB dazu entschieden, Felix Magath aufgrund seiner herausragenden (Transfer) Leistungen für den Verein einen Punkt zu schenken. Der Punkt wird am Ende der Saison feierlich übergeben.

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So mancher meint, Schalke hätte sich schon aus dem Rennen um die deutsche Meisterschaft verabschiedet. Andere hingegen sagen, wir wären nie an den Start gegangen. Fakt ist, dass Schalke von den Top 4 derzeit die schlechteste Ausgangsposition hat. Doch wer soll es werden, wenn nicht der S04?

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Schalke verliert völlig verdient gegen taktisch starke Gladbacher mit 3:0 und muss sich im Kampf um die Champions-League Plätze erst mal hinten anstellen.

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Schalke spielt gegen die Mainzer im eigenen Stadion nur Unentschieden und zeigt dabei – mal wieder – seine zwei Gesichter. Die hässliche Fratze der ersten Halbzeit, die uninspiriert drein blickt und mit vielen Fehlern bestückt ist und das mutig entschlossene Gesicht der zweiten Halbzeit, mit dem man es dieses Mal nicht schaffte, den Rückstand in einen Sieg umzuwandeln.

Die Schönheitschirurgen dieser Wandlung hießen dieses Mal Jefferson Farfan und vor allem Jose Jurado, die für den blassen Marica und den ebenfalls nur durchschnittlichen Draxler ins Spiel kamen. Während in den ersten 45 Minuten eine Raute nicht genügend Durchschlagskraft im Mittelfeld entwickelte, wurden Obasi und Farfan für die zweiten 45 Minuten auf die Flügel geschickt. Huntelaar spielte alleine im Sturm, während sich Jurado und Raúl als Schnittstelle zwischen Mittelfeld und Angriff betätigten.

Vor allem Jurado hat mir dabei besonders gut gefallen. So lange Lewis Holtby verletzt ist, könnte er der Taktgeber sein, den Schalke offenbar im Mittelfeld benötigt, um schnell umzuschalten. Schon in Köln war er ein Grund dafür, dass Schalke in der zweiten Halbzeit das Spiel drehte. Weil das Duo Infernale am Samstag ebenfalls einen gebrauchten Tag erwischte und Schalke das Glück eines Elfmeterpfiffs in der ein oder anderen Situation leider  verwehrt blieb, geht das Ergebnis dieses Mal auch so in Ordnung.

Nicht in Ordnung war allerdings das schlampige Abwehrverhalten der Schalker Defensive beim 0:1 Rückstand durch Zidan. Zum gefühlt 1904ten Mal rückte Fuchs völlig unnötig und viel zu früh in die Mitte und lässt seinen Gegenspieler im Rücken ziehen. Der Rest war viel zu einfach, als dass selbst ein ausgemusterter Unaussprechlicher, der sich in der Arena gerne mal daneben benimmt, die Führung für Mainz in dieser Situation nicht erzielen konnte.

Schaut man sich die Halbzeittabellen an, wird das ganze Dilemma der Knappen deutlich: In der 1. Halbzeit agiert man wie eine graue Maus, während man in der zweiten fast meisterlich auftritt. Diese Diskrepanz weist keiner der anderen Champions League Kandidaten auf. Ich bin allerdings guter Hoffnung, dass mittlerweile auch der letzte Lizenzspieler kapiert hat, dass auch die ersten 45 Minuten bei einem Bundesligaspiel von Bedeutung sind.

 

Rául und Klaas-Jan Huntelaar kann man getrost als Magaths Königstransfers bezeichnen. Gegen Mainz werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder gemeinsam stürmen. Und das kann für Schalke nur von Vorteil sein.

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