Blatter wird deutlich – News – Mehr Sport – kicker online

Jospeh Blatter, seineszeichens FIFA-Präsident und Aushilfs-Hobbit hat sich in Sachen Olympia zu Wort gemeldet und die Diskussion mehr oder weniger beendet.
Blatter wird im oben stehenden Artikel folgendermaßen zitiert:
“In Bezug auf die Abstellung der Spieler unter 23 Jahren war sich die Fußballfamilie stets einig, dass diese Spieler für das Olympische Fußballturnier der Männer abgestellt werden müssen. Dieser Grundsatz war in der Vergangenheit stets anerkannt und wurde nie angezweifelt. (…) Aufgrund seines einzigartigen Charakters erfuhr das Olympische Fußballturnier der Männer bewusst eine Sonderbehandlung. Das heißt aber nicht, dass die betreffenden Klubs keine Abstellpflicht trifft.

Angesichts der Bedeutung des Olympischen Fußballturniers der Männer für die gesamte Sportbewegung im Allgemeinen und den Fußball im Besonderen sowie seines besonderen Charakters und auf der Grundlage des Gewohnheitsrechts ist die Abstellung von Spielern von unter 23 Jahren für alle Klubs zwingend. Für Peking 2008 gilt dieser Grundsatz ohne Vorbehalt.

Spieler unter 23 Jahren, die den Stamm der Teams bilden, an der Teilnahme an der Endrunde zu hindern, würde dem Geist der Olympischen Bestimmungen widersprechen.”

Da wird Andreas Müller und der Rest des FC Schalke 04 wohl dumm aus der Wäsche gucken. Zwar besteht hierzu immer noch keine festgeschriebene Regel in irgendeinem Regelwerk, doch wenn der S04 Rafinha nicht verlieren will, dann müssen sie ihn in Peking spielen lassen. Denn Blatter bezieht sich auf das Gewohnheitsrecht, das praktisch seit knapp 20 Jahren gilt (siehe Artikel) und somit ziemlich zementiert sein dürfte.

Damit dürfte Rafinha aber noch nicht aus dem Schneider sein. Zum Zeitpunkt seiner “Flucht”, stand diese Aussage noch nicht und sein Arbeitgeber hat sich deutlich dagegen ausgesprochen, dass Rafinha nach Paris/Peking fliegt anstatt bei Dauerregen mit den Kollegen zu schuften.
Eine saftige Strafe dürfte Rafinha dennoch bekommen. Nicht weil Fred Rutten in den kommenden Wochen wohl auf den rechten Außenverteidiger verzichten muss, sondern weil er den Anordnungen des Vereins nicht gefolgt ist, wie man es sich von einem Arbeitnehmer wünscht.

Ich kann nur hoffen, dass die Sache eingermaßen glimpflich abläuft:

  • Wir qualifizieren uns für die Gruppenphase der Champions League
  • Rafinha holt Gold mit Brasilien und steigert mit Top-Leistungen seinen Marktwert
  • Er kommt gesund und pünktlich wieder zurück
  • Wir stehen zu diesem Zeitpunkt mit 6 Punkten und 7:1 Toren an der Tabellenspitze
  • Müller und Rutten geben Rafinha nen kräftigen Tritt in den Arsch und ne saftige Geldstrafe

Damit dürfte die Sache dann hoffentlich gegessen sein. Hoffentlich…

Mittlerweile hat sich auch Andreas Müller zu dem Schreiben des FIFA-Präsidenten geäußert. Müller sieht darin kein neues Recht. Und auch der SV Werder Bremen lässt sich von Blatters Aussagen nicht beeindrucken.

Es bleibt nun wohl nur noch eine Frage zu klären: Wieviel Recht steckt in Gewohnheitsrecht? das muss jetzt der Internationale Sport Gerichtshof (CAS) entscheiden…

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Euer Schalker des Spiels war gegen den SV Werder Bremen unser Dauerbrenner auf der rechten Abwehrseite. Der Mann mit den witzigsten Torjubelszenen, der Mann mit den meisten Ballkontakten: RAFINHA. Er hat sich mit 57 % vor Torschütze Carlos Großmüller (26 %), Jermaine Jones (10 %) und Fabian Ernst (5 %) druchgesetzt.

Vielen Dank fürs Mitmachen. Hier ein Video, in dem er den Elfmeter gegen Hertha sicher verwandelt und dann unnachahmlich feiert.

 

Sooo, nachdem ich ja auf den ersten Pressebericht quasi reagieren musste (ich warte immer noch auf ihren Kommentar, Herr Ahrens!!!), hier nun der vollständige Pressespiegel, die Highlights (waren ja nicht wenige) und die Stimmen zum Spiel.
Ich kann heute vor allem die Highlights empfehlen, der Kommentar ist göttlich.

Hier aber zunächst einmal der Pressespiegel. Viel Spaß beim lesen…

Hier gibt es die Stimmen zum Spiel und hier nun die vielen Highlights des Spiels gegen Bremen.

 

Da der Spiegel die offensichtlich falschen Tatsachen klammheimlich ersetzt hat, hier nochmal der “neue” Artikel von Spiegel Online mit den Änderungen:

Quelle: Spiegel.de

BUNDESLIGA-KOMMENTAR
Wunschlos unglücklich
Von Peter Ahrens

Wer nimmt Schalke 04 noch ernst? Die Spitzenmannschaften schon längst nicht mehr. Die Vorstellungen des Abonnement-Beinahe-Meisters zeigen, dass sich die Mannschaft nicht traut, Ansprüche zu stellen. Aus gutem Grund. Genauer gesagt: Aus 19 guten Gründen.

Nein, am heutigen 1:1 gegen Werder Bremen wird es nicht liegen, dass Schalke 04 auch 2008 nicht Meister wird. Warum also wird das Team von Mirko Slomka höchstens um den zweiten Platz mitspielen dürfen – wenn überhaupt?

1. Weil ein Team, das sich kampflos in ein 0:2 bei Chelsea fügt und anschließend selbstzufrieden wieder heimfährt, nicht Spitzenmannschaft genannt werden darf.

2. Weil der Angriff eine Kuranyi-Ein-Mann-Show ist.

3. Weil Schalke auch mit Lincoln kein Meister geworden ist und es ohne ihn noch schwerer ist.

4. Weil Ivan Rakitic der einzige Spieler ist, der Lincoln ersetzen könnte. Aber nicht, wenn er pro Spiel mindestens 70 Minuten zu viel auf der Bank sitzt.

5. Weil nun alle auf dem armen Manuel Neuer herumhacken, nur weil er jetzt endlich beherzigt, was ihm sein Torwarttrainer Pannen-Olli Reck seit Jahren vorgemacht hat.

6. Weil Schlüsselspieler wie Fabian Ernst oder Zlatan Bajramovic allen guten Wünschen zum Trotz in ihrer Leistung stagnieren.

7. Weil das Team nicht in der Lage ist, Stammspieler zu ersetzen, wenn sie wie Mladen Krstajic über längere Zeit ausfallen.

8. Weil ein Sören Larsen stellvertretend für einige andere Spieler von der Bank keine echte Verstärkung für die Stammelf ist, wenn er in die erste Mannschaft aufrückt.

9. Weil in der zweiten Reihe mit Matthias Abel oder Mimoun Azaouagh (hier stand eigentlich noch der Herr Delura) lediglich Spieler stehen, die ihre Chance auf Schalke schon einmal hatten und sie nicht genutzt haben.

10. Weil es pro Spiel höchstens zwei, drei gute Freistoßsituationen gibt, aus denen sich Tore machen lassen.

11. Weil Gerald Asamoah in dieser Spielzeit offenbar nur trifft, wenn er zuvor aufs Blut gereizt wird. Hier stand vorher Punkt 2 – und zwar wortwörtlich

12. Weil die Spieler es nicht ausstrahlen, ein Topteam zu sein – ganz anders als die Akteure von Werder Bremen.

13. Weil die Champions League keinen Motivationsschub für die Liga darstellt, sondern die Auftritte in Europa wie eine Pflichtübung wirken, die man nach der Vorrunde erwartungsgemäß abhakt – wieder anders als bei Werder.

14. Weil Peter Lövenkrands in dieser Saison nicht auf Touren kommt und Heiko Westermann kein Spieler ist, der in einer Meistermannschaft steht.

15. Weil der Stabilisator Gustavo Varela verletzt fehlt, der im letzten Jahr eine starke Saison im defensiven Mittelfeld gespielt hat.

16. Weil der Präsident Josef “Jupp” Schnusenberg jetzt schon anfängt, über Trainer und Mannschaft zu mäkeln.

17. Weil man in Rostock gewinnen muss, wenn man den Titel holen will.

18. Weil es zwar schön ist, den BVB im Derby abzuledern, es aber auch für den Sieg gegen Dortmund nur drei Punkte gibt.

19. Weil Bayern einfach besser ist. Viel, viel, viel besser.

Bliebe also Werder Bremen als Bayern-Jäger.

Als Bayern-Jäger muss man sich allerdings jemanden vorstellen, der stundenlang regungslos auf der Pirsch hockt und wartet, dass das scheue Bayern-Reh auf die Lichtung tritt. In diesem Moment muss man abdrücken und treffen. Sonst ist es vorbei, das Reh ist weg. Man muss sich also anders verhalten als Werders neue Lichtgestalt im Angriff, Boubacar Sanogo, die gegen Schalke aus drei Metern das leere Tor verfehlt.

Aus drei Metern. In Mittelstürmerposition. So wird das nichts mit der Titeljagd.

Dabei besitzt Werder Bremen wenigstens die nötige Geisteshaltung, um die Bayern herauszufordern. Spieler wie Torsten Frings, Tim Borowski oder Per Mertesacker gehen nach draußen auf den Platz, um zu gewinnen – egal ob gegen Bielefeld oder Real Madrid. Sie wirken in ihrem Erfolgshunger ähnlich humorlos wie Oliver Kahn – oder der ganze FC Bayern.

Sicher, berauschende Siege gegen große europäische Mannschaften hat auch Werder in der jüngeren Vergangenheit nicht aufzuweisen. Und der Start in die Bundesliga war lazarettbedingt holprig. Aber wenigstens wird in Bremen mal ein Anspruch formuliert: Seht her, wir sind geborene Siegertypen, uns fiele ein Meistertitel oder ein europäischer Triumph nicht einfach in den Schoß. Nein, er würde zu uns passen. Ein jährlicher Platz in der Champions League, das ist doch selbstverständlich, was sonst? “Mir san mir” auf norddeutsch.

Eine solche Haltung, man könnte sie auch Arroganz nennen, ist den Bremern verdientermaßen zugewachsen. Sie haben Jahre dafür gebraucht, aber jetzt ist sie da. Teams wie der amtierende Zufallsmeister aus Stuttgart können eine solche Attitüde noch nicht mitbringen, Schalke dagegen hätte nach den Erfolgen der vergangenen Jahre die Möglichkeit gehabt, eine solche Gesinnung herauszubilden. Sie fehlt jedoch völlig.

So ist und bleibt Schalke – da können noch so viele Erdgas-Millionen aus Russland fließen – lediglich eine konstant überdurchschnittliche Bundesligamannschaft. In höheren Gefilden, ob in München oder in Madrid, wird Königsblau nicht ernst genommen. In Bremen bald auch nicht mehr. Schalke hat in den vergangenen Wochen nichts dafür getan, dass sich das ändert.

 

Zunächst einmal: Klasse Spiel. Es ging rauf und runter. Beide Teams hätten den Sieg verdient. Von daher geht das Unentschieden auch in Ordnung. Leider ist das für uns ein bisschen zu wenig, um wirklich wieder ganz nach oben zu kommen. Trotzdem hat die Leistung des Teams gestimmt. Großmüller markierte sein erstes Saisontor durch einen schönen, aber m.M.n. haltbaren Freistoß.
Leider konnte Naldo den Vorsprung noch vor der Pause egalisieren.
Vor allem in der Schlussphase hat Schalke noch mal großen Druck ausgeübt, aber vor dem Tor fehlte entweder der Mumm, um selber abzuschließen oder aber die Präzision beim letzten Pass.
Die Leistung lässt auf bessere Zeiten hoffen. Hannover (im Pokal) und Hamburg in der Buli sollten so besiegt werden.
Votet den Schalker des Spiels. Gegen Chelsea war Fabian Ernst euer Schalker des Spiels.

Am Montag gibt es den Pressespiegel, die Highlights und die Stimmen zum Spiel.

Glück Auf!

 

Ein richtungsweisendes Spiel, das wir eigentlich gewinnen müssen. Ein Punkt ist zumindest Pflicht, ansonsten wird es ziemlich eng für Trainer Mirko Slmoka. Dass auf Schalke der Aktionismus regiert und mit Schnusenberg ein legitimer Nachfolger von Rudi Assauser in Sachen: “Ich hau jetzt mal einen raus und bring ein bisschen Unruhe ins Umfeld” haben, macht die Sache nicht besser.
Auch nicht besser macht die ellenlange Verletztenliste, die Trainer Slomka vor dem Spiel gegen die Bremer zu ersetzen hat.

Unsere linke Abwehrseite ist praktisch tot. Pander nicht fit, Kristajic nicht fit, Rod verletzt, Kobi auch. Könnte sein, dass Höwedes mal wieder eine Chance erhält.

Im Sturm hoffe ich auf das Duo Kuranyi – Larsen, denn Lövenkrands und Asamoah haben sich in den letzten Spielen nicht aufgedrängt, ganz im Gegensatz zu Larsen, der mir in London eigentlich ganz gut gefallen hat. Und mit zunehmender Spielpraxis sollte die Treffsicherheit von Larsen auch wiederkehren.

Im Mittelfeld könnte Raktitic wieder eine Chance erhalten, obwohl auch Großmüller vor allem durch Torgefährlichkeit auf sich aufmerksam machte.

Slomka hat immer och viele Optionen. Er muss nur die richtige auswählen. Viel Glück dabei…

 

So, nach langer Abstinenz hier mal wieder ein Lebenszeichen vom Schalke04Blog.
Nach den beiden Rückschlägen gegen den KSC und gegen Rostock steht Schalke mal wieder vor einer Woche der Wahrheit.
Wie in vielen Gazetten und Beiträgen zu lesen ist, muss Schalke ja (mal wieder) in Chelsea punkten, um übrhaupt noch eine Chance in der CL zu haben. Dazu erstmal meine Meinung: Glaub ich nicht!!!
Wie gegen Valencia und Trondheim ist das Spiel gegen Chelsea nur eines von sechs Spielen in der CL. Und Chelsea ist mit Abstand die beste Truppe in dieser Gruppe. Von daher wäre eine Niederlage sicherlich kein Weltuntergang. Alles andere wäre ein Sieg, selbst wenn man es Unentschieden nennt.
Das kommende Spiel gegen Bremen hat für mich allerdings schon fast Endspiel- Charakter.
Verlieren wir das Spiel, ist nicht nur der FC Bayern erst einmal unerreichbar für uns. Gegen Bremen muss also mindestens ein Punkt her.

Zur Mannschaft:
Der Leistungsabfall in den letzten Wochen ist/war schon gravierend. Die Truppe spielte ohne Power und z.T. auch Technik, so dass die Punktverluste gegen Karlsruhe und Rostock absolut verdient waren. Während man gegen Karlsruhe Trainer Slomka noch mangelnde Rotation vorwerfen konnte, hat die Mannschaft in Rostock einfach nur enttäuscht. Sicher noch kein wirklicher Grund sich aufzuregen, den Leistungsschwankungen gibt es während der Saison immer. Dass daraus Punktverluste entstehen ist wohl das Schicksal jedes deutschen Teams, abgesehen von den Bauern, äh Bayern.

In der Linkleiste gibt es wieder den Podcast zum Spiel gegen Chelsea. Ich werde in Zukunft darauf verzichten, Spielanalysen von mir zu geben, da ich die Spiele meist nur auf dem Mini-Bwin Live- Stream verfolgen kann und daher eine gute Spielerkritik leider nicht möglich ist.
Ich werde aber weiterhin den SCHALKER des Spiels wählen lassen, egal ob Niederlage oder Sieg.
Also ich bin für nen Sieg gegen Chelsea, egal ob man dazu offiziell auch unentschieden sagt.

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