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	<description>Ein Blog rund um den S04</description>
	<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 17:21:25 +0000</pubDate>
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		<title>Schalke mit mehr Herz zum Derbysieg</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 17:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobitatze</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[45 Minuten lang war es ein Derby, das eigentlich alles hatte. Strittige Szenen, einen Elfmeter, eine schwere Verletzung, ein Traumtor, einen Derbyhelden und Gerald Asamoah. So gut die zweite Halbzeit war, so zerfahren war die erste Halbzeit.
Beiden Teams merkte man an, dass hier nicht nur drei Punkte auf dem Spiel standen. Man wollte zunächst gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>45 Minuten lang war es ein Derby, das eigentlich alles hatte. Strittige Szenen, einen Elfmeter, eine schwere Verletzung, ein Traumtor, einen Derbyhelden und Gerald Asamoah. So gut die zweite Halbzeit war, so zerfahren war die erste Halbzeit.</p>
<p>Beiden Teams merkte man an, dass hier nicht nur drei Punkte auf dem Spiel standen. Man wollte zunächst gut stehen und keine Chancen zulassen. So wurde es hektisch und Torchancen entstanden meist nur durch individuelle Fehler. Dort tat sich gerade Rafinha hervor, der in der ersten Halbzeit etwas neben sich stand und Kevin Großkreuz die Chance bot, sein erstes Derbytor zu erzielen. Doch so groß die Medienkompetenz des Dortmunders ist, so stark war sein Spiel am Freitag Abend. Gesehen hat man ihn eigentlich nur bei mehr als harmlosen Schüsschen und sich auf dem Boden windend. Sehr viel mehr hatte ich auch nicht erwartet.</p>
<p>Doch weiter mit wichtigeren Dingen. Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag. Ausgerechnet Ivan Rakitic, der in der ersten Halbzeit als einziger Spieler nicht von der Nervosität seiner Mit- und Gegenspieler anstecken ließ und im Mittelfeld für Ordnung sorgte, unterlief ein Blackout und trat Valdez auf den Fuß. Im Stadion war das freilich nicht zu sehen. Eine bestätigende SMS vom <a mce_href="http://twitpic.com/137cv6" href="http://twitpic.com/137cv6">Fußballgott</a> und die später gesichteten TV-Bilder ließen allerdings keinen Zweifel. 0:1 durch Sahin. Nicht verdient aber auch überhaupt nicht unverdient. Endlich, endlich schaltete dann nicht nur die Schalker Elf einen Gang hoch. Auch das Publikum, bis dahin nur partiell derbytauglich, wachte endlich auf und trieb die Königsblauen nach vorne.</p>
<p>Belohnt wurde der Einsatz in der 66. Minute. Um die Entstehung zu beschreiben, muss man eigentlich nur die Berichte von den Spielen gegen <a mce_href="http://blogundweiss.de/2009/10/03/schalke-voll-im-soll-trauer-um-russmann/" href="http://blogundweiss.de/2009/10/03/schalke-voll-im-soll-trauer-um-russmann/">Frankfurt</a>, Bayern oder zuletzt gegen die <a mce_href="http://blogundweiss.de/2010/02/15/schalke-2-kolle-alaaf/" href="http://blogundweiss.de/2010/02/15/schalke-2-kolle-alaaf/">Kölner</a> durchlesen und den jeweiligen Torschützen eintragen:</p>
<p>Pander-Flanke Schmitz, Kopfball (dieses mal) Höwedes, Tor!</p>
<p>Es ist wirklich erstaunlich, wie präzise diser Schmitz die Freistoßflanken aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum bringt. Verdient war der Ausgleich zu diesem Zeitpunkt in jedem Fall, denn der BvB zog sich weit zurück und brachte bis zum Ende des Spiels nur noch wenig bis gar nichts zu Stande.</p>
<p>Die von den Medienvertretern am meisten diskutierte Szene des Spiels findet in der 71. Minute statt. Kuranyi hat das Laufduell gegen Hummels eigentlich schon verloren. Weidenfeller schien dem Braten allerdings nicht zu trauen und machte sich auf, den Ball wegzufausten. Kuranyi schubst den Innenverteidiger bevor dieser in der Faust des überhektischen Weidenfellers rennt.</p>
<p>Als kritischer Fan muss ich meinen Senf natürlich auch noch dazugeben. Sicher war das ein Faul von Kuranyi. Auch eine gelb-rote Karte wäre meiner Meinung nach hart, aber vertretbar gewesen. Die Verletzung von Matz Hummels nimmt allerdings nicht Kuranyi, sondern Weidenfeller in Kauf. Hummels hatte die Situation eigentlich voll im Griff. Er hatte mindestens einen Meter Vorsprung vor Kuranyi. Ein kontrollierter Kopfball in die arme von Weidenfeller und Hummels müsste heute keine Astronautenkost schlürfen. Stattdessen rennt Weidenfeller ohne Rücksicht auf Verluste in die Szene. Wie man es richtig macht, zeigte Neuer in der Partie in gleich zwei Situationen, in denen er ähnliche Bälle souverän und selbst mit dem Kopf klärt.</p>
<p>Die eigentliche Szene des Spiels gehörte allerdings dem Mann des Spiels: Mit unglaublich viel Gefühl und mit einer erstklassigen Schusstechnik entscheidet Rakitic dieses Derby für die - nun auch statistisch - wahre Nummer 1 im Pott. </p>
<p>Der Rest ist nur noch Freude pur. Die Arena war auch noch Minuten nach dem Anpfiff zu mindestens 95 Prozent gefüllt und feierte eine kämpferisch wiedermal starke Leistung der Mannschaft. Spielerisch war das, mal wieder, keine Offenbarung. Seit Felix Magath ist das allerdings alles kein Problem mehr. Spielerisch schlecht, aber erfolgreich waren wir auch schon unter Mirko Slomka. Den Unterschied macht die Leidenschaft, die damals wohl auch da war, allerdings nicht zu spüren war. Das ist heuer mal ganz anders. Die Mannschaft schafft es mittlerweile sogar das schwächelnde Publikum zu Höchstleistungen zu treiben. Dafür hat sie meinen vollsten Respekt. </p>
<p>Wo geht die Reise hin? Europa-League? Champions League Qualifikation oder sogar mehr? Klare Aussagen kann man da noch nicht machen. Dafür ist das Polster bzw. der Rückstand auf die Konkurenten bei noch 30 zu vergebenden Punkten einfach nicht groß genug. Sollte sich die Tabellensituation Anfang April, nach dem Bundesligaspiel gegen den FC Bayern allerdings ähnlich aussehen, dann kann es eigentlich nur eine Devise geben: ATTACKE!!!</p>
<p><a mce_href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,680733,00.html" href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,680733,00.html">Doch bis dahin fließt noch jede Menge Rheinwasser in die U-Bahn-Stationen Kölns&#8230;.</a></p>
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		<title>Derby Zeit ist Sprüche Zeit</title>
		<link>http://blogundweiss.de/2010/02/25/derby-zeit-ist-spruche-zeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 08:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobitatze</dc:creator>
		
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		<title>Wölfe beißen zu fest</title>
		<link>http://blogundweiss.de/2010/02/22/wolfe-beisen-zu-fest/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 18:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobitatze</dc:creator>
		
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Der FC Schalke 04 schlich am Sonntag Abend nach langer Zeit mal wieder ohne Punkte und somit als Verlierer vom Platz. Dabei war die Niederlage gegen den VfL Wolfsburg nicht gerade unverdient. 
Schon zu Beginn der Partie erspielten sich die Wölfe Feldvorteile und zahlreiche gute Tormöglichkeiten. Nur die Querlatte, eine Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> <o:DocumentProperties> <o:Template>Normal.dotm</o:Template> <o:Revision>0</o:Revision> <o:TotalTime>0</o:TotalTime> <o:Pages>1</o:Pages> <o:Words>328</o:Words> <o:Characters>1870</o:Characters> <o:Company>Sulake Deutschland GmbH</o:Company> <o:Lines>15</o:Lines> <o:Paragraphs>3</o:Paragraphs> <o:CharactersWithSpaces>2296</o:CharactersWithSpaces> <o:Version>12.0</o:Version> </o:DocumentProperties> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG /> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves>false</w:TrackMoves> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:DrawingGridHorizontalSpacing>18 pt</w:DrawingGridHorizontalSpacing> <w:DrawingGridVerticalSpacing>18 pt</w:DrawingGridVerticalSpacing> <w:DisplayHorizontalDrawingGridEvery>0</w:DisplayHorizontalDrawingGridEvery> <w:DisplayVerticalDrawingGridEvery>0</w:DisplayVerticalDrawingGridEvery> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:DontGrowAutofit /> <w:DontAutofitConstrainedTables /> <w:DontVertAlignInTxbx /> </w:Compatibility> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="276"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]><br />
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<p class="MsoNormal"><span lang="DE"><a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/1-bundesliga/2009-10/23/938231/spielanalyse_vfl-wolfsburg-24_fc-schalke-04-2.html">Der FC Schalke 04 schlich am Sonntag Abend nach langer Zeit mal wieder ohne Punkte und somit als Verlierer vom Platz</a>. Dabei war die Niederlage gegen den VfL Wolfsburg nicht gerade unverdient. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Schon zu Beginn der Partie erspielten sich die Wölfe Feldvorteile und zahlreiche gute Tormöglichkeiten. Nur die Querlatte, eine Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns und ein überragender Manuel Neuer hielten die Wölfe von der verdienten Führung ab. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Schalke antwortete auf die Angriffe des amtierenden Meisters, wie sie es schon die ganze Saison tun: Sie erspielten sich eine gute Torchance (vorzugsweise eine Standardsituation) und Kuranyi macht das Dingen. So auch in der 30. Minute. Eckballflanke Rakitic, Kopfball Kuranyi, Tor. Extraklasse dabei der Kopfball von Kuranyi. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"><a href="http://blogundweiss.de/2010/02/16/duell-im-mittelfeld/">Doch wie schon vor ein paar Tagen beschrieben, reichen knappe Vorsprünge gegen Kaliber wie den VfL Wolfsburg nicht mehr aus.</a> Vor allem nicht, wenn der Gegner einen Sturm besitzt, der die Marke „Extra-Klasse“ verdient. Dass es der VfL nicht nur reihenweise Chancen erspielen kann, sondern diese dann auch zu nutzen weiß, bewiesen die Wölfe ab der 70. Minute. Nach schlechtem Stellungsspiel der Abehrreihe und dem einzigen und leider entscheidenden Fehler von Manuel Neuer, traf Grafite zum Ausgleich. Schade, denn bis dahin hat Neuer Weltklasse gehalten. Minuten später kam Wolfsburg wieder über die anfällige rechte Abwehrseite der Blauen und erneut war es Grafite, der ganz in Torjägermanier aus vollem Lauf traf.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Magath hat für den gesperrten Rafinha überraschender Weise den Chinesen Hao Junmin auf die freie Stelle auf der rechten Abwehrseite gesetzt. Dass dieser vor allem Defensiv noch nicht in der Bundesliga angekommen war, hatten die Wolfsburger sehr schnell erkannt. Beide Tore, sowie die meisten weiteren Chancen wurden über seine Seite initiiert. Nicht nur hinten fehlte Rafinha. Auch in der Offensive blieb die rechte Seite meist harmlos. Dass das Duo Rafinha/Farfan für das Derby am Freitag (voraussichtlich) wieder spielt, stimmt mich zuversichtlich. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die Mannschaft muss nun Moral beweisen und die verlorenen Punkte möglichst schon am Freitag gegen den Ruhrrivalen einfahren. Ich kann es kaum erwarten. Freitag wird’s durch den Sieg der Borussen ein richtig heißes Derby.</span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		</item>
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		<title>Zurück in die Vergangenheit</title>
		<link>http://blogundweiss.de/2010/02/18/zuruck-in-die-vergangenheit/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 08:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobitatze</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, das wird nicht der X-te Text zum Thema &#8220;Felix Magath kehrt zurück an die alte Wirkungsstätte&#8221;. Trotzdem hat dieser Post natürlich mit unserem nächsten Gegner zu tun.
Eigentlich ist es kaum zu glauben, dass es am Sonntag gegen den amtierenden Deutschen Meister geht. Dass der Titelgewinn in der letzten Saison nicht den überragenden Fähigkeiten des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, das wird nicht der X-te Text zum Thema &#8220;Felix Magath kehrt zurück an die alte Wirkungsstätte&#8221;. Trotzdem hat dieser Post natürlich mit unserem nächsten Gegner zu tun.</p>
<p>Eigentlich ist es kaum zu glauben, dass es am Sonntag gegen den amtierenden Deutschen Meister geht. Dass der Titelgewinn in der letzten Saison nicht den überragenden Fähigkeiten des Wolfsburger Kaders zuzuschreiben ist, sondern einer geschlossenen Teamleistung, eingestellt vom besten Trainer Deutschlands, ist mittlerweile nicht mehr zu übersehen. Vom VfL Wolfsburg der Rückrunde 2009 ist so gut wie nichts mehr übrig.</p>
<p>Aber nicht nur auf dem Platz merkt man, dass der Verein immer noch &#8220;nur&#8221; Mittelklasse ist. Nachdem Magath den Wölfen den Rücken gekehrt hat, hat man mit Armin Veh einen Verantwortlichen gefunden, der in die Rolle von Magath reinwachsen sollte und musste. In meinen Augen hat Veh seinen Job auch gar nicht so schlecht gemacht. Niemand konnte erwarten, dass Wolfsburg seinen Powerfußball aus der vorherigen Saison ungehindert fortsetzt.  Sicher waren die Leistungen des Teams unter Veh unkonstant und teilweise auch uninspiriert. Die Konzernleitung hat sich allerdings von der Übersaison blenden lassen und sah den Werksklub schon Nahe des großen FC Bayern. Der VfL war und ist aber eigentlich ein Verein, der um das internationale Geschäft kämpfen müsste. Selbst Magath hat immer wieder gesagt, dass dieser Erfolg ja eigentlich zu früh komme und die Mannschaft weit über ihren Möglichkeiten spielte. Niemand im Verein scheint auf ihn gehört zu haben.</p>
<p>Jetzt ist es Mitte Februar. Wolfsburg kam im letzten Jahr um diese Zeit gerade so richtig in Fahrt und schickte sich an, den FC Bayern und Hertha BSC Berlin (!) an der Tabellenspitze auf die Pelle zu rücken. Wolfsburg zündete ein Offensivfeuerwerk nach dem anderen. Der Stil der Wölfe galt als modern.</p>
<p>Heute, ein Jahr später, ist davon so gut wie gar nichts übrig geblieben. Veh und die Idee des Trainermanagers sind Geschichte. Stattdessen stehen nun ein gewisser Dieter Hoeness (57 Jahre) und Lorenz-Günther Köstner (58 Jahre) in der Verantwortung. Antiquierter kann eine sportliche Leitung nicht rüberkommen. Es wirkt, als wäre der VfL in seiner Entwicklung 10 Schritte rückwärts gelaufen und das nur, weil man nicht akzeptieren wollte, dass ein oder zwei Schritte einfach nicht zu vermeiden waren.</p>
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		<title>Duell im Mittelfeld</title>
		<link>http://blogundweiss.de/2010/02/16/duell-im-mittelfeld/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 09:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobitatze</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Mittelfeld]]></category>

		<category><![CDATA[Schalke]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Offensive auf Schalke ist nicht die Beste. Man stelle sich das auch mal vor. Würde das Schalker Spiel nach vorne bei konstant guten Defensivleistungen ebenfalls in Fahrt kommen, dann gäbe es am Berger Feld kein Halten mehr.
Doch Zauberfußball und vor allem deutlich heraus gespielte Siege bekommt man bei Schalke auch unter Magath nur hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Offensive auf Schalke ist nicht die Beste. Man stelle sich das auch mal vor. Würde das Schalker Spiel nach vorne bei konstant guten Defensivleistungen ebenfalls in Fahrt kommen, dann gäbe es am Berger Feld kein Halten mehr.</p>
<p>Doch Zauberfußball und vor allem deutlich heraus gespielte Siege bekommt man bei Schalke auch unter Magath nur hier und da zu sehen. Wenn <span style="text-decoration: line-through;">Samstags</span> Sonntags Nachmittags der Ball rollt, dann rennen und kämpfen zunächst einmal elf Schalker um drei Punkte.</p>
<p>Magath arbeitet mit Hochdruck daran, die Offensive noch weiter in Fahrt zu bringen, um die damit verbundene Zunahme an Kreativität in deutlichere Ergebnisse zu verwandeln. Knappe Spielstände  lassen sich in den kommenden Spielen nicht so leicht verteidigen wie gegen Nürnberg, Hoffenheim oder Köln. Leistungsschwankungen wie (teilweise) gegen Freiburg und in den letzten 10 Minuten gegen den VfL Bochum, werden wohl schon gegen Wolfsburg zu Niederlagen führen. Das zeigte das Hinspiel gegen den amtierenden Meister. Die folgenden Spiele haben es in sich: Neben den direkten Konkurrenten um das internationale Geschäft (Leverkusen, Bayern, Hamburg, Dortmund und Frankfurt) stehen in den nächsten sieben Spielen mit Wolfsburg und Stuttgart auch zwei Gegner auf dem Spielplan, die vom Potential her ebenfalls in die Kategorie &#8220;Harte Brocken&#8221; bzw. &#8220;Schwergewicht&#8221; fallen.</p>
<p>Die Mannschaft wirkt stabil genug, die jetzige Position nach diesen sieben Spieltagen einigermaßen verteidigt zu haben. Um das schleppende Offensivspiel anzukurbeln, könnte Magath aber bald vermehrt auf das von ihm bevorzugte 4-4-2 umstellen.</p>
<p>Vom Systemwechsel verspricht sich Magath primär mehr Torgefahr aus dem Mittelfeld. Eine seit Jahren dem FC Schalke 04 anhängende Schwäche. Nur neun der 33 Bundesligatore gehen auf das Konto von nominellen Mittelfeldspielern, wobei Schmitz (zwei Tore) mittlerweile eher als linker Verteidiger anzusehen ist. Zählte man Heiko Westermann (6 Tore) in der vergangenen Saison zu den Verteidigern, trafen mit Jones (drei Tore) und Rakitic (ein Tor) nur zwei Mittelfeldspieler vier Mal ins Tor. Das macht bei insgesamt 47 Saisontoren eine Quote von weniger als 10 Prozent. Auch mit Westermanns Toren bleibt die Bilanz erschreckend schwach im Vergleich zu anderen Teams.</p>
<p>Während Kuranyi und Farfan im Sturm derzeit an Effizienz und Torgefahr kaum zu überbieten sind, bleibt Sanchez nur die Rolle als Flankenläufer. Zu selten tritt der Uru als Vorbereiter oder gar Torschütze ins Rampenlicht. Seine Planstelle währe beim Systemwechsel von 4-3-3 zum 4-4-2 am ehesten ersetzbar.</p>
<p>Vor allem, wenn Peer Kluge endlich wieder in den engeren Kader stößt, um mit seiner Erfahrung noch mehr Stabilität und Sicherheit ins Schalker Spiel zu bringen. Obwohl diese Attribute eher einen defensiven Duktus haben, ist es vielleicht genau das, was das Spiel nach vorn noch gebrauchen könnte.</p>
<p>Es geht vor allem darum, den Jungspunden einen erfahrenen Mann zur Seite zu stellen, der die Verantwortung für die Organisation im Mittelfeld übernimmt und gleichzeitig die Lücke zwischen Defensive und Offensive schließen kann. Rakitic hat das wohl prinzipiell drauf, aber zur Zeit nicht die Eier, dieses Können auch zu zeigen. Er hat in den letzten Monaten durchaus gelernt, wie man effizient und erfolgreich nach hinten arbeitet. Seine offensiven Qualitäten, die er zumindest häufiger in seiner ersten Saison und konstant in der kroatischen Nationalmannschaft zeigt, erreicht er in dieser Bundesliga Saison so gut wie gar nicht. Den Ballverteiler, egal ob kurz oder lang gepasst, spielt Rakitic in der Rückrunde in meinen Augen sehr zufriedenstellend. Kommt es aber auf den finalen Pass und vor allem auf den direkten Abschluss an, dann verlässt ihn der Mut. Kurzum: Die Dinger kommen meistens halt einfach nicht an. Weder beim Mitspieler, noch im Tornetz. Hinzu kommt, dass seine Standards zumindest teilweise an einen gewissen Sebastian Schweinsteiger erinnern. Immer scharf und mit hohem Risiko, aber häufig dann auch zu flach und für unsere Kopfballungeheuer damit nur schwer erreichbar.<br />
Bei Moritz sieht es etwas anders aus. Er ist technisch stark, hat eine gute Übersicht und eine hohe Spielintelligenz. Er ist ein absoluter Mannschaftsspieler, aber häufig auch eher noch Mitläufer. Ob er es irgendwann schafft, auch in der Offensive mehr Impulse zu setzen, bleibt abzuwarten. Die Verantwortung für die offensive Organisation kann er in meinen Augen somit noch nicht übernehmen.</p>
<p>Ein weiterer Kandidat könnte Hao Junmin sein, den ich hier aber gar nicht lang diskutieren will. Eine Einschätzung seines Könnens ist bei knapp 8 Minuten Spielzeit gegen einen verzweifelt anrennenden Drittligisten einfach nicht genug. Dass er seine Qualitäten aber eher in der Offensive hat, kann man aber wohl durchaus so stehen lassen. Ob er tatsächlich schon in den kommenden Spielen eine Alternative wird, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Kommen wir zu der Frage, die Schalke eigentlich seit knapp 2 1/2  Jahren beschäftigt: Wer macht die 10 beim S04?</p>
<p>Grundsätzliche und derzeit fitte Kandidaten sind neben Baumjohann auch Rakitic, Moravek und Ze Roberto, Hinzu kommen mit Abstrichen Kluge, Hao und Farfan. Während es für Moravek wohl noch zu früh ist, solch eine Verantwortung zu übernehmen, ist es bei Ze Roberto offensichtlich zu spät. Nach seiner Rückkehr gleich von Trainer Magath gelobt, scheint er den Ansprüchen Magath&#8217;s wohl doch nicht zu genügen. Sonst hätte er es, trotz der Allerweltsausrede Trainingsrückstand, auch schon mal in den Kader oder gar auf das Spielfeld geschafft. Hier bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass Baumjohann seine Spielzeiten steigern kann. Auch im königsblauen Trikot konnte man schon sehen, dass er der Mann für den letzten Pass oder den erfolgreichen Abschluss wäre. Meinen Wunschkandidaten für diese Position kann ich hier leider nur am Rande erwähnen, denn Levan Kenia läuft zwar seine Runden, eine baldige Rückkehr ins Mannschaftstraining lässt aber weiterhin auf sich warten. Über 90 Minuten werden wir Kenia bis Anfang Mai wohl nicht mehr erleben dürfen. Ob er es in dieser Saison nochmal als Ergänzungsspieler in den Kader schafft, bleibt ebenfalls abzuwarten. Eine tragende Rolle in den nun anstehenden Spielen gegen die Konkurrenz wird er sicher nicht übernehmen können.</p>
<p>Während Joel Matip auf der Position vor der Abwehr in meinen Augen zur Zeit kaum zu ersetzen ist, glaube auch, dass sich vor allem Moritz und Rakitic Sorgen um ihren Platz auf den Halbpositionen machen müssen. Kluge muss schon alleine wegen seiner Erfahrung auf&#8217;s Feld, wenn er den Fitnessstand erreicht hat. Dafür hat ihn Magath ja auch letztendlich geholt. Während man in der Abwehr mit Bordon einen Charakter mit Leaderfunktion stehen hat und auch Kuranyi diese Verantwortung mittlerweile im Sturm übernimmt, könnte Peer Kluge diese Funktion im Mittelfeld ausführen. Gute Chancen auf einen Platz im Magath&#8217;schen 4-4-2 können sich zudem Baumjohann und Rakitic ausrechnen, da sie, im Gegensatz zu Moritz, ihre offensiven Qualitäten schon nachgewiesen haben.</p>
<p>Spannend bleibt es allemal, vor allem, weil Trainer Felix Magath wie kein Zweiter zu überraschen weiss.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schalke: 2 Kölle: Alaaf</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 09:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobitatze</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
  
Der FC Schalke bleibt zu Hause weiterhin eine Macht. Auch der sich im Karneval befindliche Eff Zeh konnte keine Punkte aus der Donnerhalle mitnehmen.
Als in Köln lebender Schalker sind die Spiele gegen die derzeitige Heimat immer etwas spezieller. Noch spezieller wird es, wenn das Spiel in der (Straßen) Karnevalszeit stattfindet.

Für Anhänger des FC [...]]]></description>
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<p style="margin: 0.1pt 0cm;"><a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/1-bundesliga/2009-10/22/938224/spielbericht_fc-schalke-04-2_1-fc-koeln-16.html"><span lang="DE">Der FC Schalke bleibt zu Hause weiterhin eine Macht. Auch der sich im Karneval befindliche Eff Zeh konnte keine Punkte aus der Donnerhalle mitnehmen.</span></a></p>
<p style="margin: 0.1pt 0cm;"><span lang="DE">Als in Köln lebender Schalker sind die Spiele gegen die derzeitige Heimat immer etwas spezieller. Noch spezieller wird es, wenn das Spiel in der (Straßen) Karnevalszeit stattfindet.</span></p>
<p style="margin: 0.1pt 0cm;">
<p style="margin: 0.1pt 0cm;"><span lang="DE">Für Anhänger des FC und blau-weißen Kölnern fing die 5. Jahreszeit ja schon am Mittwoch an. Während Schalke sich selbst den Halbfinaleinzug im Pokal sicherte, war für Köln schon Aschermittwoch. Schon damals hab ich angefangen zu frotzeln: Dem Eff Zeh bescheren wir am Sonntag den zweiten Aschermittwoch.</span></p>
<p style="margin: 0.1pt 0cm;"><span lang="DE">Leicht angeschlagen von den tollen Tagen, ging es dann am Sonntag Mittag mit dem <a href="http://twitpic.com/137cv6">Fußballgott</a> und weiteren Rheinsteigern Richtung GE. Den Zug wollten wir uns sparen, da keiner von uns wirklich Lust auf Pöbeleien auf der Fahrt hatte. Auf der Autobahn ging es zwar langsam, aber stetig voran. Man hatte also reichlich Zeit, die letzten Tage wieder &#8220;auf Kette&#8221; zu kriegen. </span></p>
<p style="margin: 0.1pt 0cm;">
<p style="margin: 0.1pt 0cm;"><span lang="DE">Wie immer noch mal schnell bei Mutter und Vatter vorbei und dann schnell in die Kurve. Erst ne viertel Stunde vor Anpfiff waren wir im Block. Da dann die erste Erleichterung auf dem Würfel: Poldi spielt! Schön. Mir fällt ein, dass ich mir im Suff ja noch nen Spruch hab einfallen lassen: &#8220;Ohne Jogi fahr&#8217;n wir zur WM!&#8221; Passt ja auch mit Poldi, ne?</span></p>
<p style="margin: 0.1pt 0cm;">
<p style="margin: 0.1pt 0cm;"><span lang="DE">Das Spiel und die Stimmung im Stadion war dann mal so gar nicht Karneval. Eher mal wieder Aschermittwoch. Ich frage mich immer wieder, warum bei Sonntagsspielen eine so viel schlechtere Stimmung herrscht wie an anderen Spieltagen. Erklärungen bitte in die Kommentare!</span></p>
<p style="margin: 0.1pt 0cm;"><span lang="DE">Schalke kontrollierte zwar das Spiel, kam auch zu ein paar Halbchancen, aber der Führungstreffer wollte zunächst nicht gelingen. Kurzer Blick: Was macht Poldi? Der läuft im Schneckentempo immer um den Mittelkreis. Bekommt er den Ball, rennt er vor Joel Matip weg. Richtung egal und immer erfolglos. Dieser Matip ist für mich das Phänomen dieser Saison. Seine Abgeklärtheit in diesem jungen Alter wurde ja schon reichlich thematisiert. Aber was der Junge für Bälle alleine im Mittelfeld wegfischt ist schon erste klasse. Sollte Kuranyi mal verletzt sein, wünsche ich mir Matip als Mittelstürmer. Denn als &#8220;Wand&#8221; hat er sich schon längst bewährt und dass er auch treffen kann, beweist er in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit: Pander-Flanke von Schmitz. Matip Kopf. Tor. <a href="http://koenigsblog.net/2010/02/15/schalke-wie-schalke/">Ob das Tor zum psychologisch richtigen Zeitpunkt kam?</a> Man weiß es nicht. </span></p>
<p style="margin: 0.1pt 0cm;">
<p style="margin: 0.1pt 0cm;"><span lang="DE">In der zweiten Halbzeit wird Stimmung und Spiel besser. Leider nur ein bisschen. Köln will gar nicht vor das Tor von Neuer, Schalke spielt beharrlich auf das 2:0. Die Geduld macht sich 10 Minuten vor Schluss bezahlt: Kuranyi setzt sich auf der rechten Seite durch und spielt die Pille auf Farfan, der im Fünfer nur noch einschieben musst. Karneval auf Schalke. Schon der zweite Aschermittwoch in Köln. Und dabei ist heute gerade mal Rosenmontag.</span></p>
<p style="margin: 0.1pt 0cm;"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Schalke schmeckt</title>
		<link>http://blogundweiss.de/2010/01/31/schalke-schmeckt/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 14:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobitatze</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>

		<category><![CDATA[Heimsieg]]></category>

		<category><![CDATA[Hoffenheim]]></category>

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		<description><![CDATA[Der FC Schalke 04 bleibt weiterhin in der Spitzengruppe der Fußball Bundesliga. Der verdiente 2:0 Heimsieg gegen Ex-Trainer Rangnick und seine Hoffenheimer bescherte den Gelsenkirchnern den fünften Heimsieg ohne Gegentor.
Schalkes Vorstellung beim &#8220;Topspiel&#8221; am Samstag Abend kann eigentlich nur als souverän bezeichnet werden. Lediglich der Aussetzer von Sanchez, der den Hoffenheimern zu Beginn der zweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der FC Schalke 04 bleibt weiterhin in der Spitzengruppe der Fußball Bundesliga. Der verdiente 2:0 Heimsieg gegen Ex-Trainer Rangnick und seine Hoffenheimer bescherte den Gelsenkirchnern den fünften Heimsieg ohne Gegentor.</p>
<p>Schalkes Vorstellung beim &#8220;Topspiel&#8221; am Samstag Abend kann eigentlich nur als souverän bezeichnet werden. Lediglich der Aussetzer von Sanchez, der den Hoffenheimern zu Beginn der zweiten Halbzeit einen glasklaren Elfmeter hätte einbringen müssen, viel aus der konzentrierten Vorstellung der Magath-Elf raus.</p>
<p>Nach dem unglücklichen Remis gegen Bochum vertraute Magath der gleichen Elf wie im kleinen Derby. Dies bedeutete auch, dass widermal keiner der sieben Neuzugänge den Weg auf den Platz fand.</p>
<p>Nach abwartenden Beginn verschaffte sich die TSG optische Feldvorteile, die allerdings zu keinerlei Torraumszenen führten. Trotz geringerer Spielanteile war Schalke die bessere Elf. Vor allem Farfan konnte sich auf der rechten Seite immer wieder durchsetzen und präzise Flanken in die Mitte schlagen.</p>
<p>Über rechts wurde dann auch die Führung eingeleitet. Rafinha schnappt sich in der eigenen Hälfte den Ball und tankt sich mit Hilfe eines Matip-Doppelpass in die gegnerische Hälfte. Lange halbhohe Flanke auf Kuranyi, der die Pille mustergültig am unsicheren Hildebrandt vorbei lupft. Vicente Sanchez, ganz Gentleman, drückt den Ball nicht über die Linie, sondern steht nur spalier.</p>
<p>Mit seinem elften Saisontreffer am 20. Spieltag ist Schalkes Knipser dabei, seinen 15. Tore Rekord deutlich zu übertrumpfen. Auch in der folgezeit agierten die Gäste harmlos und die Schalker zielstrebig. Ausgerechnet Kuranyi steht beim 0:2 durch Farfan bzw. Hildebrandt gleich zwei Mal im Weg.</p>
<p>Nach dem Seitenwechsel kam Hoffenheim stark aus der Kabine. Nach Luftloch Bordon wird Beck im Strafraum freigespielt. Sanchez kommt zu spät und senzt den Nationalverteidiger um. Wer und vor allem warum da keiner auf Elfmeter entschieden hat, ist mir jetzt noch ein Rätsel. Um hier nicht in alte Floskeln ala &#8220;selten einen klareren Elfer gesehen&#8221; zu verfallen, einfach mal anders herum: Ich hab schon 1000 ähnlich klare Elfmeter gesehen.</p>
<p>Für Hoffenheim kam es dann knüppeldick. Nach Eckball Rakitic springt der Ball von Kuranyis Hüfte vor die Füße von Lukas Schmitz. Der Ex-Bochumer fakelt nicht lange und der Ball landet abgefälscht im Netz. Wieder fühlt sich Hoffenheim von Schiri Meyer benachteiligt, da Bordon angeblich geschoben haben soll. Dieses Mal folge ich der Auffassung des Unparteiischen: Kein Foul. Reguläres Tor.</p>
<p>In der Folge spielte Schalke weiter souverän. Vor allem Joel Matip ist von der defensiven Mittelfeldposition eigentlich nicht mehr wegzudenken. Ganz starkes Spiel von ihm. Schalke ließ nicht mehr anbrennen. Mit Reginiussen kam ein weiterer Kicker zu seinem, doch etwas von Nervosität geprägtem, Bundesligadebut.</p>
<p>Auch Baumjohann durfte weiter Spielpraxis sammeln und deutete an, wie unberechnbar seine Dribblings und Pässe sein können.</p>
<p>Insgesamt ein hochverdienter Sieg, der auch in der Schlussphase nie gefährdet war.</p>
<p>Die gesamte Mannschaftsleistung war wiedereinmal stark gestern. Ähnlich wie in Bochum. Wenn man Spieler erwähnen muss, dann Matip und Farfan. Mit dem Sieg setzen sich die Blauen weiter oben fest. Schwach-Gelb wird weiter auf Abstand gehalten und der Vorsprung vor dem bösen 6. Platz konnte auf 13 Punkte ausgebaut werden. Traumhaft. Weiter so! Nun geht es gegen Freiburg, die uns in der Hinserie die erste Niederlage beigebracht haben.</p>
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		<title>Mit den eigenen Waffen geschlagen</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 14:21:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobitatze</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<category><![CDATA[Schalke]]></category>

		<category><![CDATA[Unentschieden]]></category>

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		<description><![CDATA[Ok, geschlagen hat uns der VfL Bochum zwar nicht. Er hat es aber geschafft, uns in den letzten Sekunden eines guten Revierderbys doch noch den Sieg und damit zwei Punkte zu klauen.
Komischerweise schafften es die Bochumer mit den Waffen, die Schalke in der Hinserie so stark machten. Schoss Schalke in der Hinserie 18 seiner 26 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/1-bundesliga/2009-10/19/938195/spielbericht_vfl-bochum-8_fc-schalke-04-2.html">geschlagen hat uns der VfL Bochum zwar nicht</a>. Er hat es aber geschafft, uns in den letzten Sekunden eines guten Revierderbys doch noch den Sieg und damit zwei Punkte zu klauen.</p>
<p>Komischerweise schafften es die Bochumer mit den Waffen, die Schalke in der Hinserie so stark machten. Schoss Schalke in der Hinserie 18 seiner 26 Tore in der 2. Halbzeit, so konnten sich die Fans nach einer starken ersten Halbzeit und einer komfortablen 0:2 Führung eigentlich ihrer Sache sicher sein.</p>
<p>Doch Bochum kämpfte sich im zweiten Durchgang zurück ins Spiel und holte in letzter Sekunde doch noch den Punkt. Was den Königsblauen vor allem gegen den HSV und Leverkusen gelang, schaffte dieses Mal der Gegner. Der VfL wollte diesen Punkt und hat ihn sich dann auch, kombiniert mit ein bisschen Glück und einer großen Portion Schalker Schludrigkeit, geholt.</p>
<p>Das ist kein Beinbruch, sollte aber vor allem den jungen Spielern des Teams eine Lehre sein.</p>
<div id="attachment_908" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://blogundweiss.de/wp-content/uploads/2010/01/img_0431.jpg"><img class="size-full wp-image-908" title="Heimspiel in Bochum" src="http://blogundweiss.de/wp-content/uploads/2010/01/img_0431.jpg" alt="Heimspiel in Bochum" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Heimspiel in Bochum</p></div>
<p>Dabei fing der Bundesliganachmittag doch so toll an. Das Stadion an der Castroper Straße ganz in Blau-Weiß. Bei &#8220;Steht auf, wenn ihr Schalker seid&#8221; stand dann auch fast die Hälfte aller Zuschauer (auf der Zusammenfassung bei S04-TV sieht man sogar Bochumer Ordner freudig mitklatschen) und Vicente Sanchez sorgte nach toller Kombination über rechts für die frühe Führung. Diese Führung verdiente sich Schalke auch im weiteren Spielverlauf. Vor allem Höwedes hätte nach missglückter Abwehr auf 0:2 erhöhen können. Dafür sorgte dann kurz vor dem Pausenpfiff unser Käffin. Wieder über rechts, wieder Farfan mit dem letzten Pass und Schalke führt zur Pause 0:2. Bis dahin war Bochum eigentlich nicht anwesend gewesen. Nur ein Pfostenschuss aus spitzem Winkel machte deutlich, dass Bochum auch könnte, wenn es wollte.</p>
<p>Negativer Höhepunkt war der &#8220;Böllerwurf&#8221; nach dem 0:2. Das Opfer dann auch noch ausgerechnet der eigene Spieler. Lewis Holtby blieb zum Glück unverletzt und erntete danach Sprechchöre. Trotzdem: Solche Typen müssen raus aus den Stadion. Dümmer geht&#8217;s nimmer!</p>
<p>Nach dem Seitenwechsel dann auch ein Spiel auf Augenhöhe. Bochum kam vor allem durch den eingewechselten Freier zu Torchancen. Die klarste Möglichkeit hatte aber dann doch Kuranyi. Nach einem Luftloch in der Bochumer Innenverteidigung braucht der die Pille nur noch an Heerwagen vorbei zu schieben. Kuranyi entschied sich aber genau für die Ecke, auf die der Bochumer Schnapper spekuliert hatte. Pech gehabt.</p>
<p>Schalke spielte extrem &#8220;hoch&#8221;. Wenn der VfL das Spiel aufbaute, stand die Abwehrkette meist schon kurz hinter dem Mittelkreis, so dass sich das Spiel teilweise auf sehr engem Raum abspielte. Auch nach dem absolut überraschenden Anschlusstreffer kamen die Schalker noch zu Möglichkeiten. Baumjohann und vor allem Edu konnten die guten Chancen aber nicht nutzen.</p>
<p>Und so kam es, wie es kommen musste. Ein letzter Konter der Bochumer über Hashemian. Franky, direkt neben mir, beschwört Rafinha den doch bitte &#8220;umzuhauen&#8221;. Der kleine Brasilianer entschied sich dagegen, konnte den Iraner aber auch nicht an der Flanke hindern. Innen steht Sestak sträflich frei und köpft das Dingen rein. Schiedsrichter Stark lässt nicht mal mehr anpfeiffen und zum ersten Mal in diesen 90. Minuten haben dann auch die Bochumer Fans die Stimmung in der Hand, während bei den richtigen Blauen doof geguckt wird.</p>
<p>Wie gesagt: Ein Beinbruch ist es nicht. Die Mannschaft zeigte sich im Gegensatz zum mauen Kick gegen Nürnberg stark verbessert. Baumjohann zeigte nach seiner Einwechslung, was er technisch so drauf hat und der Abstand auf den bösen 6. Platz hat sich sogar um einen Punkt vergrößert. <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/1-bundesliga/2009-10/19/0/spieltag.html">10 Punkte auf Bremen</a>. Es gibt schlimmeres. Auch dass die Bayern nun vobei sind, wurmt mich nicht. Einzig und allein die Schwach-Gelben machen dieses Unentschieden zu einer gefühlten Niederlage, denn auch der HSV konnte die unheimliche Serie der Unausprechlichen nicht stoppen.</p>
<p>Am Samstag geht es dann gegen Hoffenheim. Mal schauen, was die gleich so gegen die Pillendreher machen&#8230;</p>
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		<title>6 Punkte Spiel im kleinen Derby</title>
		<link>http://blogundweiss.de/2010/01/21/6-punkte-spiel-im-kleinen-derby/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 17:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobitatze</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<category><![CDATA[Spitzenspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag geht es zum &#8220;kleinen&#8221; Derby nach Bochum. Ich werde das erste Mal das Stadion des VfL in Augenschein nehmen. Naja, eigentlich wird es ja eher ein Bochumer Stadion in Schalker Hand. Wiedermal werden über 10.000 Schalker erwartet. Nordkurve in deiner Stadt! Stimmungsmäßig wird es sicher ein Spitzenspiel.
Beim Thema Spitzenspiel schaut mal an diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag geht es zum &#8220;kleinen&#8221; Derby nach Bochum. Ich werde das erste Mal das Stadion des VfL in Augenschein nehmen. Naja, eigentlich wird es ja eher ein Bochumer Stadion in Schalker Hand. <a href="http://www.derwesten.de/staedte/bochum/Polizei-erwartet-10-000-Schalke-Fans-in-Bochum-id2417319.html">Wiedermal werden über 10.000 Schalker erwartet</a>. Nordkurve in deiner Stadt! Stimmungsmäßig wird es sicher ein Spitzenspiel.</p>
<p>Beim Thema Spitzenspiel schaut mal an diesem Bundesligaspieltag sicher auf ganz andere Plätze. Sechs der ersten acht Vereine spielen gegeneinander. Das brisanteste Duell findet sicherlich in Bremen statt. Die Bayern sind zu Gast. Da weiß man als Königsblauer gar nicht, für wen man die Daumen drücken soll.</p>
<p>Geht man von einem dreifachen Punktegewinn in Bochum aus, wäre ein Sieg der Münchener fast schon eine Vorreservierung auf die Europa League in der nächsten Saison. Schalke hätte dann 12 Punkte oder vier Spiele Vorsprung auf die Bremer. Ein tolles Polster. Andersherum gönnt man den Bayern ja nichtmal die Scheiße unter&#8217;m Schuh.</p>
<p>Ein anderer Verein, dem man nicht mal Schuhe, geschweige denn Füße wünscht, spielt im zweiten Spitzenspiel gegen den HSV. In Lüdenscheid ist gerade die <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/article5894096/Warum-Kevin-Grosskreutz-so-perfekt-zum-BVB-passt.html?page=0#article_readcomments">Käffin-Mania</a> ausgebrochen. Nicht, dass die sich jetzt auf einmal unseren Käffin leisten könnten und ihn für die nächste Saison verpflichten.</p>
<p>Die Rede ist von Käffin Großkreutz. Genau der Typ, der beim großen Derby mal so richtig auf die Fresse bekommen hat. Recht so! Wer sich nicht erinnern kann - und das geht auch an die <a href="http://www.11freunde.de/bundesligen/126953/vom_saulus_zum_paulus">11Freunde</a> und an <span class="author">Lars Wallrod - hier nochmal der Beweis, dass Neuer einfach der stärkere ist/war/sein wird.</span><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5zrJeYipPL8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/5zrJeYipPL8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=5zrJeYipPL8">Lügenscheid</a></p>
<p>Hier kann man eigentlich nur auf eine Punkteteilung hoffen. Oder halt nen Sieg für den HSV, obwohl die sicher der härtere Konkurrent um die internationalen Plätze sein werden.</p>
<p>Kommen wir letztendlich zum Spitzenreiter. Der spielt gegen die vom Verletzungspech verfolgten Hoffenheimer. Hoffen wir also, dass die gegen Leverkusen wieder in Tritt kommen, nur um dann einen Spieltag später gegen uns zu stolpern.</p>
<p>Man sieht also: Das Spiel gegen Bochum ist ungemein wichtig. Läuft alles gut, sind wir am Ende des Spieltages Spitzenreiter mit 12 Punkten auf Platz 6 und 7 Punkten auf die Schwach-Gelben.</p>
<p>Auch wenn wir in den letzten Wochen ebenfalls einige neue Ausfälle zu verzeichnen hatten, glaube ich fest an drei Punkte. Wozu hat man auch nen<a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/541/500804/text/"> XXL-Kader</a>&#8230;</p>
<p>Glück Auf!</p>
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		<title>Slomka wieder im Amt</title>
		<link>http://blogundweiss.de/2010/01/20/slomka-wieder-im-amt/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 09:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobitatze</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[96]]></category>

		<category><![CDATA[Hannover]]></category>

		<category><![CDATA[Schalke]]></category>

		<category><![CDATA[Slomka]]></category>

		<category><![CDATA[Trainer]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine gefühlte Ewigkeit ist es her, dass Mirko Slomka das letzte Mal im Traineramt war. Der Königsblog weiß, es waren genau 646 Tage.
Nun hat er bei Hannover 96 das Training übernommen. Bei seinem Heimatclub. Ich freue mich ungemein für Slomka, der auf Schalke immer sehr viel Skepsis entgegen schlug. Ob er wirklich so ein guter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gefühlte Ewigkeit ist es her, dass Mirko Slomka das letzte Mal im Traineramt war. <a href="http://koenigsblog.net/2010/01/20/mirko-slomka-zweite-chance-nach-646-tagen/">Der Königsblog weiß, es waren genau 646 Tage.</a></p>
<p>Nun hat er bei Hannover 96 das Training übernommen. Bei seinem Heimatclub. Ich freue mich ungemein für Slomka, der auf Schalke immer sehr viel Skepsis entgegen schlug. Ob er wirklich so ein guter Trainer ist, für den ich ihn halte, muss er nun unter Beweis stellen.</p>
<p>Die deutsche Fußballlandschaft scheint ebenso Unsicher ob Slomkas Fähigkeiten. Bei unzähligen, ja eigentlich bei jedem offenen Trainerjob, war Slomka Topkandidat. Doch nie ist es zu einer Zusammenarbeit gekommen. Das Problem liegt bei Slomka wohl in der Erfahrung. Er hatte das Glück, bei seinem ersten Cheftrainerjob eines der Topteams der Liga führen zu dürfen.</p>
<p>Er hat das, für einen Novizen, auch sehr gut gemeistert, auch wenn ihm nie der ganz große Wurf gelungen ist. Noch heute fragen sich viele Fußballfans, warum Slomka vor knapp zwei Jahren gehen musste. Die Mannschaft stand zu diesem Zeitpunkt auf Platz 3, spielte gegen den großen FC Barcelona im Champions League Viertelfinale! Was will man mehr? Die Schalke Fans und offensichtlich auch die Verantwortlichen, wollten die Mannschaft wieder Fußball spielen sehen. Was unter Rangnick noch zielstrebiger Offensivfußball war, wurde unter Slomka zum stevenschen Ergebnisgrottenkick. Regelmäßig holten Pander mit seinen Freistößen und die Kopfballspezialisten Westermann, Bordon, Kurnayi und Co. die Kohlen aus dem Feuer. Aus dem Spiel heraus war Schalke zu diesem Zeitpunkt ziemlich harmlos und die Fans somit unzufrieden.</p>
<p>Dass sich das Offensivspiel unter Nachfolger Rutten noch weiter verschlechterte und sich jetzt unter Magath im Slomka-Bereich bewegt, zeigt, dass dieser Trainer mit seiner Arbeit nicht so ganz falschgelegen haben muss.</p>
<p>Nun übernimmt Slomka mit Hannover 96 ein Team, das sich nach dem Freitod von Robert Enke kaum noch auf Bundesliganiveau bewegt hat. Es ist nicht zuletzt der psychische Hebel, den Slomka bei der Mannschaft finden und umlegen muss. Klassenerhalt lautet das Ziel. Dazu muss Enke aus den Köpfen. Ob Slomka, sollte das Primärziel erreicht sein, in der darauf folgenden Saison die 96er wieder ins gesicherte Mittelfeld führen kann, ist schwer zu sagen. Das Potenzial hat die Mannschaft. Hat der Trainer es auch?</p>
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