Tommes04

 

An diesem Wochenende werde ich in Berlin sein. In Berlin? Es ist doch weder Pokalfinale noch spielen wir gegen diese Hauptstadt-Fahrstuhlmannschaft? Und doch, manchmal fallen die Feste halt anders, als der Terminplaner bei der DFL so will.

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Das war ja mal eine verfluchte Pokalrunde. Bis auf Holstein Kiel und Greuther Fürth haben sich nur die bösen Teams durchsetzen können. Zu unserem Spiel will ich gar nicht viele Worte verlieren.

Aber dennoch gab es einen ganz witzigen Aspekt am Rande der Auslosung. Als hätte Wolfgang Stark persönlich die Lose gezogen, haben die Lüdenscheider das mit Abstand leichteste Los (nicht zum ersten Mal in dieser Saison) erhalten. In Kiel hingegen war die Freude riesengroß. Man achte in dem nachfolgenden Video ganz besonders auf die Sprechchöre, welche die Kieler Spieler anstimmen. So viel also zur allgemeinen Beliebtheit der Supercup-Versager:

Kieler Freude über Lüdenscheid

Es geht aber auch anders. Erinnert sich jemand an die Auslosung zur ersten Runde? Da war die ARD live vor Ort in Teningen und nahm sehr ähnliche Bilder auf, als dem sympathischen Underdog aus Teningen der noch sympathischere Titelverteidiger aus Gelsenkirchen zugelost wurde. Man achte ganz besonders auf die Teninger Sprechchöre:

Teningen freut sich über Schalke

So viel also zur unterschiedlichen Beliebtheit zweier Vereine.

 

Schon wieder 5 Tore für uns. Wie in diesem Jahr schon gegen Mailand, Duisburg, Köln, Helsinki und Larnaka. Nun also auch gegen Werder Bremen. Auch wenn die Bremer in deren letzten Auswärtspartien schwächelten – von vornherein war nicht unbedingt damit zu rechnen.

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Das war sie also schon, die Reise nach Jerusalem Haifa. Rundum gelungen, touristisch wie sportlich. Sieht man mal von kleinen Wirrungen ab, weil ich zum israelischen Notzahnarzt musste (mit allem drum und dran 20€ – da nehme sich das hiesige Gesundheitswesen mal ein Beispiel!), war es ein großartiger Trip.

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Auf geht es nach Haifa. Bis heute war ich in Tel Aviv und somit habe ich das Abschlusstraining in Haifa nicht gesehen. Schade eigentlich, denn seit “meiner” Europapokal-Historie, die 1996 begann, gehört das vorspieltägliche Abschlusstraining irgendwie dazu. Andererseits wäre es wohl ein fröhliches Rätselraten geworden, wer denn so mancher Spieler im blauen Trikot überhaupt ist. Ich muss zugeben, dass ich von den Amateuren so gut wie nie Spiele sehe und nur die Ergebnisse verfolge. Nun stehen einige von ihnen im Kader von heute. Nicht überraschend und vielleicht etwas zweifelhaft, was den Wettbewerb angeht, aber Motivation kann man ohnehin nicht unter Wettbewerbsmaßstäben messen, daher macht es sogar Sinn, die zweieinhalbste Garde antreten zu lassen, denn die sind vielleicht noch motiviert.

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Heute ist ein spiritueller Tag. Aber Schalke ist bekanntlich eine Religion und eines der größten religiösen Weltzentren neben Gelsenkirchen ist nun einmal Jerusalem. Daher machte ich mich heute auf in diese Wahnsinnsstadt, die mich im vergangenen Jahr so geflashed hat wie es selten eine Stadt vermochte. Also mit dem Sammeltaxi zum Busbahnhof und von dort mit dem Überlandbus rüber nach Jerusalem. Das Kinderspiel “Reise nach Jerusalem” stammt übrigens vom hiesigen Busbahnhof, denn bevor die Musik ausgeht, sollte man den letzten Platz im überfüllten Bus erhascht haben. Sonst gibt’s aber nichts zu meckern. Die Busse sind bequem, günstig, fahren im dichten 20-Minuten-Takt ohne Zwischenhalt und haben freies WLAN an Bord. Vorbildlich.

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Dez 112011
 

Da bin ich nun. Seit gestern Nacht. Kurz nach Mitternacht in Tel Aviv gelandet und mit Rekord-Geschwindigkeit die ach so schwierige Einreiseprozedur überstanden. Musste nur einer völlig übermüdeten Grenzbeamtin, die vermutlich noch nicht mal wusste, wieviele Spieler in einer Fußballmannschaft stehen, erklären, dass ich zum Fussball hier bin. Nun ja, danach gab es den begehrten Einreisestempel und auch den Koffer. Der Taxifahrer danach war indes der erste Betrüger. Ich habe aber auch selber die grundlegendsten Regeln (Taxameter benutzen oder Fahrpreis vorher festklopfen) mißachtet, also selbst Schuld und 6€ ärmer.
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Heute geht es noch für unseren Club gegen die Hertha, morgen geht es für mich auf nach Israel. Nachdem ich in der vergangenen Saison schon in Tel Aviv mit dabei war und das Land lieben gelernt habe, war es für mich schon in dem Moment klar, dass mich es wieder dort hin ziehen wird, als die UEFA-Fee (oder war es ein Typ?) das entsprechende Los in der Hand hielt.

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Okt 262011
 

Sieht man mal von dem fast wöchentlichen Jubel über einen Schalker Sieg ab, dann macht mir derzeit ein Spieler ganz besondere Freude: Christian Pander. Mir gefällt einfach, welche Entwicklung er im Augenblick in Hannover nimmt.

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Als Jefferson Farfan im Spiel bei Leverkusen am eigenen Strafraum den Ball erkämpft und einen Konter eingeleitet hat, bin ich vorm Fernsehgerät aufgesprungen und habe “Lauf, Lauf” gerufen. Gedacht habe ich “Lauf, Lauf, mach’s alleine und hau ihn rein” und was macht er? Er läuft, läuft und macht die Bude ganz allein. Das war schon ein genialer Treffer eines genialen Spielers. Vielleicht des wichtigsten Feldspielers im jetzigen Team.

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