freut euch über zwei gewonnene Punkte gegen den VfL Wolfsburg. Ja, normalerweise bekommt man drei Punkte für einen Sieg, doch der Verein hat sich in Absprache mit DFL und DFB dazu entschieden, Felix Magath aufgrund seiner herausragenden (Transfer) Leistungen für den Verein einen Punkt zu schenken. Der Punkt wird am Ende der Saison feierlich übergeben.
Zur Feier des Tages, hier ein Schmanckerl aus den wilden Tagen.
Meine Damen und Herren: En Hinterbänkler!
Die Schönheitschirurgen dieser Wandlung hießen dieses Mal Jefferson Farfan und vor allem Jose Jurado, die für den blassen Marica und den ebenfalls nur durchschnittlichen Draxler ins Spiel kamen. Während in den ersten 45 Minuten eine Raute nicht genügend Durchschlagskraft im Mittelfeld entwickelte, wurden Obasi und Farfan für die zweiten 45 Minuten auf die Flügel geschickt. Huntelaar spielte alleine im Sturm, während sich Jurado und Raúl als Schnittstelle zwischen Mittelfeld und Angriff betätigten.
Vor allem Jurado hat mir dabei besonders gut gefallen. So lange Lewis Holtby verletzt ist, könnte er der Taktgeber sein, den Schalke offenbar im Mittelfeld benötigt, um schnell umzuschalten. Schon in Köln war er ein Grund dafür, dass Schalke in der zweiten Halbzeit das Spiel drehte. Weil das Duo Infernale am Samstag ebenfalls einen gebrauchten Tag erwischte und Schalke das Glück eines Elfmeterpfiffs in der ein oder anderen Situation leider verwehrt blieb, geht das Ergebnis dieses Mal auch so in Ordnung.
Nicht in Ordnung war allerdings das schlampige Abwehrverhalten der Schalker Defensive beim 0:1 Rückstand durch Zidan. Zum gefühlt 1904ten Mal rückte Fuchs völlig unnötig und viel zu früh in die Mitte und lässt seinen Gegenspieler im Rücken ziehen. Der Rest war viel zu einfach, als dass selbst ein ausgemusterter Unaussprechlicher, der sich in der Arena gerne mal daneben benimmt, die Führung für Mainz in dieser Situation nicht erzielen konnte.
Schaut man sich die Halbzeittabellen an, wird das ganze Dilemma der Knappen deutlich: In der 1. Halbzeit agiert man wie eine graue Maus, während man in der zweiten fast meisterlich auftritt. Diese Diskrepanz weist keiner der anderen Champions League Kandidaten auf. Ich bin allerdings guter Hoffnung, dass mittlerweile auch der letzte Lizenzspieler kapiert hat, dass auch die ersten 45 Minuten bei einem Bundesligaspiel von Bedeutung sind.






Kommentare
Carlito: Das is ja geradezu Sodom und Gomera auf Schalke! ;-) P.S.: interessante Aufstellung ansonsten!
Carlito: “Ich habe sogar die leise Hoffnung, dass Hildebrand mit seiner Erfahrung den Druck von unserer jungen...
werna: IMHO lassen sich Magaths reichlich planlos erscheinenden Einkaufsorgien nicht mehr mit “Die Kohle ist...
meinzu: Nachdem die Gladbacher aus dem Pokal fliegen und auch nicht Meister werden, macht es die andere Borussia...
Carlito: Warten wir es ab, ob es dann wirklich so kommen wird… ;-)