Mai 052014
 

Schalke findet mit dem Sieg in Freiburg wieder in die Spur. Das ist eine wirklich gute Nachricht. Hätte es die dritte Niederlage in Folge gegeben, Schalke stünde nicht mehr auf dem so heiß begehrten dritten Tabellenplatz, denn Leverkusen hat mit dem Trainerwechsel tatsächlich die Trendwende geschafft und bleibt weiter dran.

Für Schalke geht es damit am kommenden Samstag in ein wirklich blödes Endspiel. Denn die Freunde aus Franken sind zu Gast und brauchen am besten ein königblaues Wunder, um die Klasse noch über die Relegation zu halten. Alles andere als ein Sieg bedeutet für Nürnberg im Normalfall den direkten Abstieg. Das finde ich – gelinde gesagt – scheiße, denn auch Schalke kann das Spiel nicht so einfach abschenken. Ein Punkt muss sein, wenn man nicht auf den SV Werder Bremen angewiesen sein will. Und mal ganz ehrlich: Wer will das schon?

Die Leistung von Freiburg sollte für die Nürnberger allerdings mehr als locker reichen. Schalke war von Beginn an im Spiel, erarbeitete sich Chancen und ging verdient in Führung. Erst danach nahm auch Freiburg am Spiel teil, doch Schalke behielt das Zepter stets in der Hand.

Weitere Highlights waren das 0:2 vom Hunter, das Comeback von Mr. Taliban, Marco Höger, und die ersten Einsatzminuten von “Neuzugang” Jan Kirchhoff, der allerdings nur wegen der Unbeherrschtheit von Felipe Santana ins Spiel kam. Dieser holte sich innerhalb weniger Minuten die Ampelkarte. Dämlich.

Was bleibt ist die Erwartung auf einen unbefriedigenden letzten Spieltag. Vergeigen wir die direkte CL-Quali und Nürnberg schafft durch den Sieg nicht mal den Klassenerhalt, wird es ganz ganz böse. Alle anderen Szenarien hinterlassen mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

 Posted by on 5. Mai 2014 at 07:30

  One Response to “Doofes Endspiel”

  1. […] und Nürnberg bescherten uns am Samstag schon in Co-Produktion ein doofes Endspiel nächste Woche, in dem es für uns um die direkte CL Quali geht, und für Nürnberg ums nackte […]

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