Mrz 242014
 

Schalke marschiert weiter und zeigt gegen Eintracht Braunschweig eine gute Leistung, die für einen souveränen Sieg reichte. Für Keller waren es die Punkte 48, 49 und 50. Damit liegt er im 10-jahres Rückblick vier Punkte über dem Schnitt.

26. Spieltag

 

Dieses Zwischenergebnis ist schon beeindruckend, wenn man bedenkt, wie viele verletzte Stammspieler die Königsblauen in dieser Saison zu beklagen hatten. Wie viel Gegenwind der Trainer bekam und wie viele bittere Pillen (in Form von Klatschen) man zwischenzeitlich schlucken musste.

Doch Keller geht seinen Weg unbeirrt weiter. Er schenkt jungen Spielern das Vertrauen und diese zahlen es ihm in Form von guten Leistungen zurück. Jüngstes Beispeil: Kaan Ayhan. Der Jungspund eröffnet Keller auf einmal die Option, mit zwei Innenverteidigern aufzulaufen, die das Aufbauspiel überdurchschnittlich gut beherrschen. Ein Graul für pressingstarke Gegner wie den Kommenden.

Bleiben wir im Durchschnitt: An den letzten acht Spieltagen holte Schalke in den letzten zehn Jahren im Schnitt 13 Punkte. Das würde am Ende 63 Punkte ergeben. Zu wenig für eine direkte Qualifikation zur Champions League. Nur in drei von zehn Fällen reichten 63 Punkte für Platz 3.

Jetzt geht es zum Derby. Ich hoffe für mich und alle anderen friedlichen Anhänger, dass es keine allzu großen Ausschreitungen geben wird. Ich prognostiziere allerdings, dass es für längere Zeit das letzte Derby mit der Teilnahme von Gästefans sein wird. Dafür verhalten sich Polizei und gewaltbereite Fans derzeit einfach zu unberechenbar.

 Posted by on 24. März 2014 at 07:30

  5 Responses to “Keller überdurchschnittlich”

  1. […] Braunschweig klassifiziert der Königsblog als “maximal verdienter Zittersieg” und blogundweiss.de äußert sich nach dem Erfolg lobend über Trainer Jens Keller. “Warmspieln für das […]

  2. Ein schöner Beitrag, insbesondere die Punkte nach dem 26. Spieltag in den übersaisonalen Vergleich zu stellen fand ich interessant.

    Da ich mich auch immer mal mit Abschlusstabellen beschäftige muss ich allerdings der Aussage “Nur in drei von zehn Fällen reichten 63 Punkte für Platz 3.” widersprechen:

    Diese Aussage bezieht sich auf die Punkte des Drittplatzierten. Das Kriterium dafür ob man Dritter wird ist jedoch nicht die Punktzahl der vorherigen Dritten zu erreichen, sondern einen Punkt mehr zu haben als der Vierte. Nur in zwei von zehn Fällen hatte der vierte 63 oder mehr Punkte, weshalb man mit 63 Punkten achtmal dritter und einmal punktgleich mit dem Vierten gewesen wäre.

    (Ganz so einfach ist es natürlich nicht, da man ja quasi eine 19. Mannschaft reinplant und bei einem weiteren Team eigentlich ein anderes rausfallen müsste. Rechnet man den Dritten allerdings raus (was die naheliegende Option ist) und dafür das fiktive Abschneiden mit rein, müsste eine etwaige Punktdifferenz natürlich auch irgendwie “eingepreist” werden)

    • Das ist schon richtig. Ich habe mich allerdings für die andere Variante entschieden und habe das 19. Team mit dem Drittplazierten “batteln” lassen. Summa sumarum: Drei bis sechs Punkte mehr als die 63 Punkte können sicher nicht schaden.

  3. *ironiemoduson*
    Man, wo wir mit nem richtigen Trainer stehen könnten!
    *ironiemodusoff*

    Und jetzt ernsthaft. Reife Leistung, sowohl vom Trainer(team), wie auch von der Mannschaft, bei den Tiefschlägen, die es diese Saison schon gab.

  4. Was Du bei Deiner, zweifelslos interesssanten, Rechnung nicht mit in die Waagschale wirfst, ist das die nachfolgenden Truppen alles andere als konstant spielen. Einzig Gladbach scheint sich gefangen zu haben, sind aber auch 8 Punkte weg, müssten ergo 7x gewinnen in den letzten 8 Spielen. Leverkusen ist z.Z. nur ein Schatten, Wolfsburg bekommt seine Qualität nicht auf den Platz und Mainz und Augsburg haben nicht die Klasse um 22 bzw. 24 Punkte aus 8 Spielen zu holen. Ich denke, mit dem statistischen Mittel von 13 Punkten sind wir mehr als sicher mind. 3.

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