Mrz 032014
 

Schalke ist ein Trümmerhaufen. So scheint es zumindest. Der ganze Schwung aus den ersten Rückrundenspielen: Futsch! Nach den beiden Begegnungen gegen die beiden wohl derzeit weltbesten Mannschaften steht Schalke mit 11 Gegentreffern da wie ein begossener Pudel. Den Charaktertest hat die Mannschaft inklusive Trainerteam nicht bestanden.

Jetzt wird die Personalie im Mittelpunkt stehen, die in der Winterpause als Schalkes geheimer Top-Transfer gehandelt wurde: Theresa Holst ist Sportpsychologin und nicht wenige sahen in ihr einen wichtigen Mosaikstein für den Aufschwung im Jahre 2014. Jetzt bin ich gespannt, ob sie die richtigen Worte bei den Einzelgesprächen findet, ob sie Keller die richtigen Ratschläge für die Ansprache an die Mannschaft gibt. Auch Horst Heldt sollte genau zuhören, denn Jefferson Farfan öffentlich in die Schusslinie zu stellen, weil er begriffen hat, dass Fußball nicht alles ist, finde ich fast genauso unprofessionell wie das Verhalten der Mannschaft in den vergangenen 180 Minuten.

Taktisch muss sich der Trainer derzeit einiges anhören . Zu offensiv gegen Madrid, zu defensiv gegen die Bayern. Den Königsweg, eine gute Balance aus beidem, hat Schalke in den Top-Spielen verpasst. Einen richtigen Vorwurf kann ich da niemandem machen. Mich tangieren diese Niederlagen auch nicht wirklich. Auch nicht die Höhe. Mich interessiert jetzt viel mehr, wie die Reaktion aussehen wird. Das Negativbeispiel Leverkusen zeigt, dass solche Niederlagen nachhaltig wirken können. Gegen Hoffenheim gibt es zu Hause noch etwas gut zu machen. Die Niederlage im Dezember war bitter und sicher ein Tiefpunkt in der Ära Keller.

Jetzt aber heißt es erst mal unter der Wochen die Wunden zu lecken und sich wieder auf das zu besinnen, was Schalke im Jahr 2014 so ausgezeichnet hat: Ein gute Balance zwischen Offensive und Defensive. Eine enorme Laufbereitschaft und den Willen, den Bock umzustoßen.

Frau Holst: Ab an die Arbeit!

 Posted by on 3. März 2014 at 07:30

  One Response to “Frau Holst, übernehmen Sie!”

  1. […] (mal wieder) angeschlagen, nachdem man innerhalb von drei Tagen zwei hohe Niederlagen kassierte. Blogundweiss meint, die Schalker Psychologin könne nun unter Beweis stellen, dass sie ein guter Transfer war. […]

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