Jan 272014
 

Klaas-Jan Huntelaar ist und bleibt der Schrecken Hamburgs. In sieben Spielen knipste der Hunter nun zehn Mal gegen den HSV und verschärft die Krise des Bundesligadinos. Gleichzeitig macht der Holländer Hoffnung, denn die Angriffsgefahr auf Schalke ist zurück.

Als der Comebacker in den Schalker Reihen in der 73. Minute den Platz verließ, ging ein kleiner Bruch durch das Schalker Spiel. Das war deutlich spürbar. Zuvor gewann Huntelaar gefühlt jeden Luftkampf, nahm den Ball mit traumwandlerischer Sicherheit an und brachte ihn sicher zu den Spielmachern oder auf die Flügel. Zum Glück war das Spiel da schon gelaufen, denn Szalai ist (noch) kein Huntelaar. Ihm fehlt die Präsenz und die Technik. Das wird spätestens jetzt überdeutlich, wo der eine, der es kann, wieder da ist.

Doch Huntelaar war nicht alleine der Garant zum Sieg. In der Offensive ist da vor allem auch noch Jefferson Farfan zu erwähnen. In dieser Saison die große positive Konstante auf Schalke. Auch Max Meyer war über weite Strecken stark. In der Defensive muss man Felipe Santana ein Sonderlob aussprechen. Wobei das komplette Team kompakt stand und kaum gute Chancen aus dem Spiel zuließ. Erst, als man gegen Ende einen Gang zurückschaltete, kam der HSV mal ohne Freistoß gefährlich vor das Tor.

Auch Trainer Keller verdiente sich Pluspunkte: Da war zum einen der Mut, den Hunter direkt von Beginn an das Vertrauen zu schenken. Da war das richtige Timing bei den Auswechslungen. Als dem Hunter die Puste ausging, reagierte er sofort. Auch die Spielpraxis für Goretzka war wichtig, wobei ich lieber die Nummer 9 in rot auf der Wechseltafel gesehen hätte. Es schien, als sei Boatengs Aktionsradius ab der 70 Minute immer kleiner geworden. Die letzten fünf Minuten bewegte er sich quasi gar nicht mehr.

Der Rückrundenauftakt ist absolut gelungen. Das ist wunderbar. Jetzt kann man nur hoffen, dass die Wechselfrist verstreicht, ohne dass die deutsche Enklave Arsenal einen neuen  Hoffnungsträger in seinen Reihen vorstellt. Draxler muss bleiben!

 

 Posted by on 27. Januar 2014 at 07:30

  One Response to “Huntelaar: Alptraum und Hoffnungsträger”

  1. […] Schalke, gibt aber auch zu bedenken, dass sich der HSV nicht allzu stark gewehrt habe. TobiTatze (Blogundweiss) sieht in Klaas-Jan Huntelaar einen Albtraum für den Gegner und einen Hoffnungsträger für die […]

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