Sep 302013
 

Peter Peters und seine Vorstandskollegen scheinen findige Leute zu sein. Nach den entgangenen Millionen aus dem Viagogo-Deal mussten neue Wege her, um den Verein aus dem Schuldensumpf zu ziehen. Und eine neue Einnahmequelle wurde bald gefunden: Die Mannschaftskasse. Jedes Gegentor nach einer Standardsituation bringt dem Verein derzeit bare Münze. Und es läuft gut. Die Mannschaft zieht mit. Macht sie so weiter, stehen dem FC Schalke 04 goldene Zeiten bevor. Vielleicht wird Schalke sogar bis zum Ende der Saison schuldenfrei sein.

Was Schalke kurz vor dem 10. Monat 2013 ist? Alles, nur keine Spitzenmannschaft mehr. Zu groß ist der Abstand zu den großen Drei an der Tabellenspitze. Zu nahe sind uns mittlerweile Teams wie Hoffenheim, Mainz oder Hannover. Schalke ist derzeit allerhöchstens gutes Mittelmaß. Tendenz trotz Mini-Hoch: Fallend.

Der Sky-Reporter fasste das Spiel am Samstag kurz vor dem Ende der Übertragung ganz gut zusammen: Schalke hätte das Spiel gewinnen können. Hoffenheim hätte es gewinnen müssen. Zu deutlich waren die Chancen für die TSG am Ende der Begegnung. Als Schalke nichts mehr hinzusetzen konnte. Als man taumelte.

Als Konsequenz streicht man Jermaine Jones aus dem Kader. Mir hätte es gereicht, wenn er auf die Bank gemusst hätte. So macht man eine weitere Baustelle auf, die nicht unbedingt sein muss. Aber Schalke braucht diese Baustellen anscheinend. Auch wenn sie so ziemlich jedem auf die Eier gehen. Mir zumindest.

 Posted by on 30. September 2013 at 07:30

  One Response to “Auf Konsolidierungskurs”

  1. […] Frank Leszinski (Ruhrnachrichten) analysiert die Probleme der Schalker im defensiven Mittelfeld. Blogundweiss sieht Schalke aufgrund der zahlreichen Gegentore nach Standards auf Konsolidierungskurs – […]

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