Jul 152012
 
Schalke demnächst wieder häufiger im TV

Schalke demnächst wieder häufiger im TV

Die ersten beiden Testspiele sind um. Gegen die ERGO-Nationalelf und gegen Sonnenhof Großasbach gab es die erwarteten Siege. Ab sofort kann man die Testspiele im TV verfolgen. Hier die Termine:

Villingen vs. Schalke: Dienstag, 17.07 ab 18:30 auf Sport1

Schalke vs. AC Milan: Dienstag, 24.07 ab 18:50 auf Sport1

Magdeburg vs. Schalke: Freitag, 27.07 ab 18:30 auf Sport1

Schalke vs. Udine Calcio: Sonntag, 05.08 ab 15:30 auf Sport1

Highlight wird natürlich das Spiel gegen den AC aus Mailand. Mich persönlich freut es sehr, dass sich Sport1 wieder mehr auf die Testspiele der Bundesligisten konzentriert, auch wenn uns wieder  durch Werbung für diverse Gewinnspiele ein Teil der Sicht genommen werden wird. So eine Übertragung soll sich ja auch ein bisschen für den Sender lohen.

Für alle weiteren Termine noch mal der Hinweis auf den Schalke-Kalender von Torsten Wieland.

 Posted by on 15. Juli 2012 at 14:39

  4 Responses to “Schalke in der Flimmerkiste”

  1. Hui, ein “kleines Thema” aber dennoch gleich drei Anmerkungen von mir.

    Ich freue mich mehr auf das Testspiel gegen Udine am 5. August in Klagenfurt und das nicht nur, weil ich dann zufälligerweise vor Ort bin. Sowohl Milan als auch Schalke werden das Spiel in der kommenden Woche mehr oder minder aus dem Konditionstraining heraus bestreiten. Da erwarte ich mir keine spielerischen Glanzpunkte. Am 5. August in Klagenfurt werden wir sicherlich eine Schalker Mannschaft sehen, die schon einiges mehr im spielerischen Bereich gemacht hat. Auch Udine müsste dann schon erheblich weiter sein als Milan jetzt, steht für die Jungs aus Friaul doch danach schon bald die CL-Playoff-Runde an. Ich denke, das wird – im Gegensatz zu S04 vs. Milan – ein echter Test und eine echte Standortbestimmung sein.

    Was die Gewinnspiele während Testspielübertragungen angeht, so kann ich das Jammern der Leute (meistens auf Twitter) nicht nachvollziehen. Sie bekommen etwas frei Haus in ordentlicher Qualität geliefert – also sollen sie die Fresse halten. Oft sind es übrigens dieselben Leute, die kein Problem damit haben, sich ein Schalker BuLi-Spiel als 11 Frames/Sekunde-Daumenkino mit verwaschenem Bild und chinesischem Kommentar im Internet anzuschauen.

    Ganz generell bin ich enttäuscht von unserem FC Schalke, insbesondere von den Social-Media-Aktivitäten, zu denen ich keck auch den Youtube-Kanal zähle. Es ist gekommen, wie ich es befürchtet hatte: Der Verein nutzt lediglich einen weiteren Distributionskanal für seine Mitteilungen. Klick auf Facebook-Like um Fotos zu sehen, fave auf Twitter, wenn wir noch weitere Fotos zwitschern sollen, schau’ dir einen Schnipsel auf Youtube an und abonniere das S04-TV. Das war’s. Wenn ich sehe, wie viel Potenzial hier liegen gelassen wird, bekomme ich das Kotzen. Vor über einem Jahr hat der BVB alle Testspiele in Zusammenarbeit mit Continentale live via Internet übertragen. Das ist bei uns natürlich nicht möglich, stattdessen lesen wir “interessante” Pressemeldungen über RIMOWA-Koffer in der Schalke-App. Machste super, Schalke! Genau so geht Social Media. NICHT! Wenn man via Twitter eine Anfrage stellt, muss man Glück haben, dass gerade ein motivierter Vereinsmitarbeiter den Account bedient (allein dass der Account ständig von anderen Leuten bedient wird ist ein Unding) oder man muss eine Boris-Beckerige Lobeshymne abfeuern und um eine Mention betteln. Kurzum: Ich war mit Null Erwartungen an sie Sache drangegangen und bin nun dennoch enttäuscht. Ich glaube mittlerweile, dass die letzten wirklichen Innovationen, die unser Verein konsequent eingeführt hat, das TV-Magazin im DSF und das SchalkeFon waren. Schade.

    • Was die Social Media Arbeit angeht, bin ich nicht ganz deiner Meinung. Natürlich ist es noch ausbaufähig. Und natürlich werden alle anderen “Artikel” weiter geleitet.
      Der Ticker Service ist dafür aller erste Sahne und auch die Eindrücke, die man von den internationalen Fahrten und den Trainingslagern erhält, sind für mich durchaus gelungen. Dazu streut man immer mal wieder kleine Videos ein, die man sonst nicht findet und die Mannschaft auch mal von einer anderen Seite zeigt.

      Aber wie gesagt: Besser geht immer.

  2. Der Ticker Service ist dafür aller erste Sahne und auch die Eindrücke, die man von den internationalen Fahrten und den Trainingslagern erhält, sind für mich durchaus gelungen. Dazu streut man immer mal wieder kleine Videos ein, die man sonst nicht findet und die Mannschaft auch mal von einer anderen Seite zeigt.

    Natürlich hast du recht. Nicht alles ist schecht. Die von dir angesprochenen Punkte leistet allerdings auch der Sky-Reporter Dirk große Schlarmann – und zwar besser. Sein “Ticker” von Pressekonferenzen und Testspielen ist immer ein paar Minuten schneller, er twittert ungefähr doppelt so viele Fotos und Videos “roh und unbearbeitet”, dafür aber direkt und ist auch immer wieder für einen Scherz gut. Zudem beteiligt er sich bei Twitter an Diskussionen und antwortet i.d.R. auch, wenn man ihm eine sinnvolle Frage stellt. Das “Schlimme” dabei ist: @Sky_Dirk macht das alles neben seiner normalen Arbeit, die gerade bei Auswärtsspielen (ich durfte es mal in Bilbao live erleben) eine One-Man-Show ist. Da hat er noch nicht einmal einen Kameramann dabei, reportiert vor der Standkamera auf dem Stativ, schneidet das Videomaterial roh vor und schickt es dann zur Sendezentrale. Dennoch schafft er es, nebenbei via Twitter (Facebook habe ich nicht den Überblick, das nehme ich mal raus) immer schneller und ausführlicher als @s04 zu sein. Vielleicht war der Social-Media-Workshop bei Sky besser als beim FC Schalke, vielleicht ist es auch nur ein persönliches Faible von ihm. Aber @sky_dirk bietet als Nebenbei-Extraservice (zumindest für mein Empfinden) mehr als als der mit großem Getöse eingeführte Soccial-Media-Kanal von Schalke.

    Aber nochmal: Nicht alles, was Schalke im Social-Media-Bereich macht, ist schlecht. Vieles ist sogar ganz ordentlich. Ich fühle mich als Fan jedoch nicht mitgerissen. Es mangelt an echter, ernshafter Kommunkation auf Augenhöhe. Es wäre so viel mehr möglich – sogar für den Veren ohne nennenswerte Mehrkosten umsetzbar -, wenn man es nur wollte.

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