Apr 262012
 

Die Ultras-GE haben auf ihrer Webseite ein Video mit Statements zur geplanten Erhöhung der Dauerkartenpreise veröffentlicht. Die Meinungen wurden am vergangenen Sonntag beim Auswärtsspiel in Augsburg eingeholt und spiegeln die Unzufriedenheit wieder, die derzeit in der Schalker Fangemeinschaft herrscht.

Die Diskussion ist derzeit bei Ossis Schalkeleaks Schwerpunkt, deswegen empfehle ich denjenigen, die näheres wissen wollen, ausdrücklich zum Selbststudium und Meinungsaustausch.

Die Ultras wollen übrigens weiter machen und auch beim Heimspiel gegen die Hertha weiter auf Stimmenfang gehen. Da wird die Nord- zur Nerdkurve!

 Posted by on 26. April 2012 at 01:59

  2 Responses to “Voll nerdkurvig”

  1. Nette Idee der Ultras, auch ganz gut umgesetzt. Was ich schade finde ist, dass im Video immer wieder auch von den Stehplatzfans die Rede ist. Für diese werden die Tickets aber nur minimal teurer (8,50 Euro für die gesamte DK = 50 Cent pro Spiel). Somit wird die Argumentation in diesem Punkt angreifbar. Wäre ich ein Vereinsvertreter, würde ich exakt auf diesen Schwachpunkt abzielen und so versuchen, die gesamte Argumentationskette als unglaubwürdig darzustellen. Auch das vermeintliche Argument, die Preiserhöhung stünde der “sozialen Komponente” im Leitbild entgegen, wäre in einer Diskussion vor neutralen Publikum mit nur einer Bemerkung von Seiten des Vereins zu pulverisieren: “Deshalb haben wir ja auch einen der größten Stehplatzbereiche der Liga und lassen die Preise hier nahezu unangetastet!” BAAAM!

    Ich bin gespannt darauf, wie die Diskussion auf der JHV geführt wird. Ich hoffe im Sinne der Sache, dass sich die aktiven Kritiker bis dahin gesammelt und die richtigen Argumente gefunden haben. Ein Ansatz wäre die von Anne im Video angesprochene Vereinheitlichung der Sitzplatzpreise durch die Zusammenlegung der Kategorien. Das ist ein Hebel, über den man den Verein knacken kann. Eine unreflektierte “Alles wird so viel teurer”-Diskussion bringt gar nichts. Bestes Beispiel dafür sind die Benzinpreise. Auch hier weden die Kritiker seit Jahren agrumentativ von einer Stelle an die andere verwiesen und bleiben so ohne Hebel.

    Das wichtigste bei einer Diskussion ist, sich im Vorfeld Gedanken zu möglichen Argumenten des Gegners zu machen, um auf diese zielgerichtet reagieren zu können oder gar proaktiv tätig zu werden. Leider ist die Debatte bei uns noch nicht so weit. Jeder, der versucht die Schwachstellen in der Argumentation der Preiserhöhungs-Kritiker zu finden und darauf hinweist, wird derzeit noch mit “Du bist ja gegen uns!” angegangen oder mit sarkastischen Bemerkungen abgekanzelt.

    Um es klar zu sagen: Ich finde die Preiserhöhung in der vorliegenden Form scheiße. Aber je mehr schwache Argumente ich höre, desto mehr bin ich mir sicher, dass die Diskussion überhaupt nichts bringen wird und wir am Ende exakt die Preise bezahlen, die jetzt vorgestellt wurden.

  2. Ergänzung: Soeben haben die Kritiker offensichtlich einen ersten Erfolg errungen. Und wie ich mir erhofft hatte, haben sie den Hebel offenbar bei der Kategorien-Frage angesetzt. Allerdings sind auch noch viele Fragen offen, wie der “<Suppoerters Club" schreibt. Doch wenigstens scheint der Verein jetzt auf die Argumente der Fans zu hören. Abwarten.

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