Apr 022012
 

Schalkes Auswärtsbegegnung gegen Hoffenheim endet mit einem leistungsgerechten 1:1. Während es dabei in der ersten Halbzeit teils vogelwild zuging, verdiente sich die Mannschaft nach dem Seitenwechsel den Punkt. Das Spiel hätte auch torlos enden können, wenn es in Sinsheim nicht Flugstunden zum Sonderpreis gegeben hätte.

Natürlich kann man diese Elfmeter pfeifen. Den zweiten muss man sogar pfeifen, wenn man sich schon auf der anderen Seite dazu hat hinreißen lassen. Ich will dem ansonsten guten Schiedsrichter Schmidt hier auch keine großen Vorwürfe machen, denn sowohl Schipplock als auch Obasi machen es clever und fallen schon vor dem Kontakt, der in beiden Situationen schon da war. Nur halt ein Sekündchen später.

Schalke schien zu Beginn der Partie noch von der Niederlage am Donnerstag durcheinander. Nicht anders kann man dieses groteske Spiel erklären, dass die königsblauen Mannen da auf den Platz gelegt haben. Spielkontrolle, geordnete Ballstaffetten oder einfach mal Kontrolle über den Ball gab es gestern in den ersten 45 Minuten wirklich sehr sehr selten. Diese Mängel haben sich in Atsuto Uchida quasi personalisiert. Schon am Donnerstag mit erschreckend vielen Annahmefehlern an der Außenlinie, machte er gestern in Sinsheim damit weiter. Mich hat ehrlich gesagt gewundert, dass Stevens so lange mit der Auswechslung gewartet hat, denn der Japaner hatte wirklich keinen guten Tag. Leider, denn noch gegen Leverkusen habe ich ihm ein Sonderlob ausgesprochen.

Ansonsten gibt es von meiner Seite nicht mehr viel zu schreiben. Natürlich waren die Chancen zum Sieg da. Dieser hätte auch das Meisterschaftsrennen noch etwas spannender gemacht, denn bei dem Programm, was die Unaussprechlichen in den kommenden Wochen vor der Brust haben, wäre ein näherrückender Erzfeind sicher nicht sehr angenehm gewesen. So bleibt festzuhalten, dass man den Vorsprung auf Gladbach ausgebaut und nun drei Punkte und fünf Tore Vorsprung hat. Entschieden ist hier sicherlich noch nichts. Ich bin gespannt, wie sich die Gladbacher in den nächsten Wochen schlagen werden. Glaubt ihr an einen Einbruch der Fohlen? Ich nicht. Dafür spielte die Favre Elf bisher zu konstant. Während wir am Sonntag ohne Matip und Jones gegen Pander und Slomka ran dürfen, spielen die heimstarken Gladbacher gegen Berliner, die allerdings ihre Stärke in der Ferne haben. Auch nach dem nächsten Spieltag wird das Rennen um die direkte Champions League Qualifikation noch nicht entschieden sein. So viel steht fest.

 Posted by on 2. April 2012 at 10:32

  One Response to “Flugstunden in Sinsheim”

  1. Direkt gefragt, direkt geantwortet: Ich denke, den “Einbruch” der Fohlen haben wir jetzt gerade erlebt. Dass die Borussia zwei Spiele in Folge verliert war mehr, als ich erwartet hatte. Ab sofort sollte man sich als Schalker nicht mehr allzu sehr auf schwächelnde Gladbacher verlassen.

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