Nov 062011
 

Wenn man am Ende eines Spiels mit seinen verpassten Chancen in der Schlussphase hadert, zudem aber gegen einen Gegner gespielt hat, der über weite Strecken des Spiels die deutlich bessere Spielanlage hatte, dann kann man wohl von einem gerechten ersten Unentschieden in dieser Saison sprechen.

Der Mann des Tages war dabei der Finne Teemu Pukki. Er schoß nicht nur das erste und letzte Tor dieser Partie, sondern gab mit seinem Führungstreffer auch den Startschuss für einen unterhaltsamen Sonntag Nachmittag. Vor der 26. Minute hatten nämlich beide Teams wenig zu bieten außer teilweise grausame Fehlpässe. Hannover 96 weniger als der FC Schalke, so dass die Führung nach feinem Pass von Christian Fuchs zwar nicht absolut unverdient, aber doch ein wenig überraschend kam. Immerhin war es der erste richtig gute Angriff der Königsblauen.
Die Antwort der 96er kam durch Christian Pander. Der Schlug einen dieser Brandfakeln in den Strafraum der Schalker, an die Papadopoulos nur mit ganz viel Mühe heran kam. Es war vergebene Müh, denn der Kopfball verfing sich im eigenen Netz und die Führung für die Schalker war dahin.
Danach machte sich die bessere Spielanlage der Slomka Elf deutlicher bemerkbar. Während es für Schalker scheinbar nur noch lang und weit gibt, kombinierte sich Hannover durch das Mittelfeld.
Nach der Halbzeit das gleiche Bild und die folgerichtige Führung nach einer Zuckerflanke von Schlaudraff und dem Kopfball von Abdelaue. Schalke schien kein Mittel mehr zu finden. Die Qualitäten der Einzelspieler brachte den Ausgleich. Farfan lässt 96 Mann stehen und passt den Ball in den Strafraum zu Teemu Pukki. Der legt sich den Ball eigentlich viel zu weit nach außen und findet mit seinem Drehschuss die einzige Lücke zwischen Zieler und der Hannoveraner Innenverteidigung. Zu diesem Zeitpunkt war der Ausgleich glücklich.
In der Schlussphase geht es nochmal hin und her. Zweimal hat Holtby den Siegtreffer für Schalke auf dem Fuß. Für 96 ist es Rausch, der am Ende verzieht.
Aufgrund des Spielverlaufs kann Schalke mit diesem Punkt leben, auch wenn man deswegen an diesem Spieltag drei Plätze verloren hat. Die Wilden Wochen sind vorbei (mehr dazu morgen) und es geht in die letzte Länderspielpause dieses Jahres. Wunden lecken ist angesagt. Ràul kann sie gebrauchen. Huntelaar ebenfalls. Zudem können Langzeitverletzte wie Christoph Moritz wieder aufschließen. Dann geht es sprichwörtlich gegen Freund und Feind. Nürnberg ist zu Gast und dann geht es zu den Unaussprechlichen.

 Posted by on 6. November 2011 at 22:53

  One Response to “Pukki is suppi”

  1. […] mit Draxler und Farfan wirbelt. Vielleicht spielt ja auch Pukki wieder von Beginn an. Und is wieder suppi. Sharen mit:Mehr Verwandte […]

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