Jul 272011
 

Heute machen wir Platz für einen Gastbeitrag von Maximilian Schumacher. Als Eppinghovener twittert er in der Nerdkurve über Schalke und den Rest der Fußballwelt. Den Rest der “richtigen” Welt fertigt er in seinem eigenen Blog ab. Hier und heute geht es um den Supercuphelden Ralf Fährmann, der gestern bei der 2:1 Niederlage in Duisburg nur zugucken durfte. Viel Spaß!

Die Vorbereitungsspiele sind nun vorbei, und gegen die Nachbarn aus dem Lüdenscheider Vorort wurde auch der erste Titel der Saison eingefahren, die Saison kann also losgehen.
Nach dem Saisonrückblick, in dem alle Schalker der letzten Saison durchleuchtet wurden, möchte ich hier mal unsere Neuzugänge mal ein klein wenig vorstellen.

Unsere neue Nummer 1, Ralf Fährmann

Einen besseren Einstand kann man sich eigentlich als Neuzugang nicht wünschen. Nachdem noch kurze Zeit vorher ihm von allen Seiten her Misstrauen entgegen wehte bewies er warum Lothar Matuschak (Torwarttrainer der Schalker Jugendmannschaften) ihn in der Jugend gleichauf mit dem neuen Bayern Keeper sah. Blitzschnelle Reflexe gegen Lewandowski und Gündogan sicherten das 0:0 nach 90min, und um den ganzen noch die Krone aufzusetzen hielt er im Elfmeterschießen gegen Perisic und Großkreutz. Allein dieser Elfer lässt ihn auch sicher für die meisten Fans gefühlt auf Schalke ankommen. Was heißt ankommen, ist er doch eher wie so viele der Neuen ein Heimkehrer. Vor 2 Jahren sah er hinter Neuer keine Chance auf einen Stammplatz, wechselte nach Frankfurt. Auch wenn er es dort zum Stammplatz schaffte, und auch beeindruckende Paraden hinlegte, konnte er doch Frankfurt nicht vor dem Abstieg retten. Eine Auststiegsklausel die nur für Schalke galt ebnete ihm dann den Weg zurück in seine neue alte Wahlheimat Gelsenkirchen. Bereits imTrainingslager erwähnte er oft wie froh er ist wieder da zu sein.

Fazit: Wieder einmal findet ein verlorener Sohn den Weg zurück zu Schalke. Mit viel Misstrauen empfangen widerlegte er seine Kritiker auf die beste Weise: Mit Leistung. Wenn er so weiter macht, brauchen wir uns um die Position im Tor diese Saison sicher keine Sorgen machen. Genauso hoffe ich aber auch dass ihm weiter vertraut wird, sollte er mal Fehler machen. Mit 22, bald 23 Jahren machte auch der heute oft betitelte weltbeste Torhüter noch einige Fehler.

 Posted by on 27. Juli 2011 at 07:41

  2 Responses to “Gastbeitrag: Der verlorene Sohn”

  1. MIt Fährmann hat Schalke sich wirklich einen guten Ersatz für Neuer geholt. Der Junge macht sich schon noch!!

  2. Eben darum geht es:
    Gestehen wir (und hoffentlich auch Rangnick und Heldt) ihm die Fehler zu, die auch derjenige machen durfte, der in den letzten beiden Jahren in unserem Tor stand!

    Er hat dieses Vertrauen m.E. mindestens genauso verdient – eigentlich sogar noch viel mehr: denn er muss ohne die ganzen Vorschusslorbeeren starten! Anders als sein Vorgänger!

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