Jun 202011
 
Der neue Vostand in alter Einigkeit beim Vereinslied

Die Führungsriege des FC Schalke 04 beim Trällern des Vereinsliedes

Lang ging’s gestern bei der Jahreshauptversammlung in der Emscher-Lippe-Halle. Für mich war es die erste, aber sicher nicht die letzte. Da so viel passiert ist und ich einfach nicht die Zeit habe, alles wiederzugeben, hier der Versuch, das Geschehen in Stichpunkten zusammen zu fassen:

Anträge:

  • Die Versammlung begann mit einem Eklat. Per Antrag wurde gefordert, Medien und Gäste von der JHV auszuschließen. Nachdem Tönnies noch nicht richtig wach und die Abstimmungsfrage zunächst falsch gestellt wurde, kam es bereits hier zur Kampfabstimmung mit Stimmzettel. Dass die Medien nicht immer positiv und auch nicht immer objektiv über den S04 berichteten, wurde ihnen nun zum Verhängnis. Etwas mehr als 50% waren gegen Transparenz und die überregionalen Medien mussten gehen. Alte Haudegen unter der schreibenden Zunft kennen diese Anträge und sind schon längst Mitglied. Der Schuss musste also nach hinten losgehen. Die Medienberichterstattung wird dementsprechend ausfallen.

Ehrungen:

  • Tibulski und Bordon sind nun in der Ehrenkabine. Der anwesende Bordon wurde mehrmals mit stehenden Ovationen gefeiert. Dieser dankte es mit echten Tränen. Dann leistete er sich leider noch einen kleinen Fehltritt. Bei der kurzen Dankesrede versicherte er, nicht schwul zu sein, obwohl er immer weine. Auch wenn es witzig gemeint war und auch so rüber kam: Wann hören diese Vorurteile endlich auf?

Peter Peters:

  • Peters hat sicher immer den miesesten Job auf so einer Mitgliederversammlung. Er muss die Finanzsituation erklären. Die ist nicht rosig. Da hat er auch kein Blatt vor den Mund genommen. Er versicherte aber, die Lage im Griff zu haben. Weitere Neuigkeiten vom Vorstand Finanzen: Die GAK soll wieder in den Besitz des Vereins übergehen. Zudem soll das Berger Feld weiter ausgebaut (siehe Foto) und das Parkstadion so umgebaut werden, dass es die Anforderungen der dritten Bundesliga erfüllt. Weiterhin steht der Verein offenbar in Verhandlungen mit dem SFCV, die Verteilung der Karten einfacher und transparenter zu machen. Rolf Rojek lächelte bei diesen Aussagen noch ein wenig gequält. Da muss man abwarten. Alles andere (Verschlankung der Gesellschaften, Umschuldung, Ablöse der Schächter-Anleihe) war bereits bekannt.
Das neue Konzept des Berger Felds - leider in schlechter Qualität

Das neue Konzept des Berger Felds - leider in schlechter Qualität

Horst Heldt:

  • Sicher der Gewinner dieser JHV. Er durfte die Vertragsverlängerung von Julian Draxler bis 2016 verkünden. Kritisierte den vorherigen Sportvorstand (Magath), bei Manuel Neuer den richtigen Zeitpunkt zur Verlängerung verpasst zu haben. Ich denke, er meint während/nach der Vizemeister-Saison und vor der WM 2010. Zudem stellte er die bereits vollzogenen Umstrukturierungen im Jugend- und Amateurbereich vor und gab für die U23 (zweite Mannschaft) das mittelfristige Ziel “Aufstieg in die dritte Bundesliga” bekannt. Auch zur Personalie Lehmann musste Heldt sich äußern. Dort scheint noch alles offen. Eine Kritik richtete Heldt auch an die Fans. Ihm sei es in der Arena zu leise. Er könne sich erinnern, als Gegner in der Arena immer etwas von der Stimmung eingeschüchtert gewesen zu sein. Der immer schwächer werdende Support sei aber unübersehbar und er forderte wieder mehr Feuer in der Bude.

Clemens Tönnies:

  • Der Aufsichtsratsvorsitzende wirkte am Sonntag nervös und verbockte zum Teil wichtige Abstimmungen durch Korrekturen und unsouveränem Handeln. Er nahm ausführlich zum Thema Magath Stellung und erzählte viel aus dem Nähkästchen. Zudem erklärte er, warum er sich während der Magath-Trennung wieder in den Vordergrund geschoben habe. Zum einen, weil er sich den Fehler Magath selber ankreide und auf seine Kappe nahm. Zum anderen war zu diesem Zeitpunkt schlichtweg niemand anders außer er selbst in einer Position, sich gegenüber den Medien zum Thema Magath zu rechtfertigen. Als Peter Wendt, offenbar abermals, bei den Redebeiträgen scharf gegen ihn und den Aufsichtsrat wetterte, wurde Tönnies laut und stutze ihn zurecht.  Für mich persönlich gibt es keinen besseren starken Mann auf Schalke. Tönnies ist authentisch, offen gegenüber Ideen und Kritik und er weiß sich zu verkaufen. Natürlich klebt er an seinem Stuhl, sonst währe er nach der Magath-Ära mitgegangen. Aber so ist das mit der  Macht nunmal: Du hälst sie fest, wenn du sie hast.

Wahlen zum Wahlausschuss:

  • Diese Wahl war fast die spannendere im Vergleich zur Wahl zum Aufsichtsrat. Zuvor wurden Gerüchte und Befürchtungen laut, die Ultras und andere organisierte Fans planen einen Durchmarsch und wollen den Wahlausschuss übernehmen. Was soll man sagen: Sie haben es geschafft! Arthur Saager und Frank Arndt (beide SFCV), Dr. Stephan Kleier (Ultras GE), Dennis Steckel (Supporters Club) und der in der Fanszene offenbar ebenfalls sehr aktive Günther Reipen wurden in den Wahlausschuss gewählt. Die Plätze füllen Birgit Feldbrügge und Prof. Dr. Eva-Maria John. Letztere ist übrigens die Ex-Frau von Peter Peters. Was sich nun im Wahlausschuss ändert wird leider nicht bekannt werden, da dieser laut Satzung seine Nominierungen nicht begründen muss. Das ist schade und sollte geändert werden. Ich überlege einen Antrag auf Änderung der Satzung auszuarbeiten und vorzustellen. Dazu muss ich mir das Ganze aber vorher nochmal etwas genauer ansehen. Einen faden Beigeschmack hatte der Auftritt des Kandidaten Thomas Sinning. Er zog seine Kandidatur vor den Mikros zurück und empfahl ausdrücklich, die dem Aufsichtsrat und Vorstand nahe stehenden Kandidaten zu wählen. Das war zu offensichtlich inszeniert. Dazu passt, dass Sinning sich nicht mal die Mühe machte, sich vorher auf der Homepage vernünftig vorzustellen. Ob er seinen Alibi-Satz selber verfasst hat, das wage ich arg zu bezweifeln. Wie gesagt: Ein fader Beigeschmack bleibt.

Wahlen zum Aufsichtsrat:

  • Auf diesen Part der Versammlung war ich aufgrund der Kurzinterviews hier im Blog natürlich besonders gespannt. Die Wahlen zum Aufsichtsrat gewannen Dr. Jens Buchta und Dr. Armin Langhorst. Beide machten auf der Bühne auch den besten Eindruck. Wobei ich sagen muss, dass vieles, was hier im Blog auf meine Fragen geschrieben, auch auf der Bühne gesagt wurde. Das war witzig mit anzuhören.

Ich hoffe, dass ich die wichtigsten Punkte hier vollständig und korrekt wiedergegeben habe. Falls nicht, dann schreibt doch bitte die Korrekturen und Ergänzungen in die Kommentare.

Glück Auf!

 Posted by on 20. Juni 2011 at 07:30

  15 Responses to “Die JHV in Stichpunkten”

  1. Dankeschön für die umfassende Berichterstattung.

  2. …nur weil die Schmierfinken der Presse ebenfalls Eklat schreiben, musst du diesen Ausdruck übernehmen?
    MÜSSEN wir ständig alles ertragen und erdulden, was die Presse über uns schreibt oder sich zusammen phantasiert?

    lese deinen Blog des Öfteren mit Kopfschütteln – aber heute hast du es geschafft, dich aus meinen Favoriten zu entfernen! Danke dafür.

    Glückauf!

  3. @Greg: Ich bin zwar kein (richtiger) Journalist, finde aber die mangelnde Transparenz, die sich durch den Ausschluss der Medien ergibt, undemokratisch.
    Auch wenn ich natürlich die Entscheidung der Mitglieder, die ja absolut demokratisch gefällt wurde, akzeptiert habe.
    Die Entwicklung der Presse sehe ich auch kritisch. Auch im Bezug auf Schalke. Viele Berichte waren nicht fair und teilweise einfach falsch. Dafür aber grundsätzlich alle Medien und Journalisten über einen Kamm zu scheren, ist in meinen Augen auch nicht richtig. Warum sich die Medienwelt so entwickelt, kann ich nicht abschließend beangtworten. Ein Grund sind aber sicher Blogs wie dieser hier. Und die Tatsache, dass der Informationsfluss mittlerweile ein unkontrollierter reißender Strom ist, in dem Journalisten ihr Boot möglichst weit vorne halten müssen.
    Wenn du mit manchen Berichten über den S04 nicht zufrieden bist, dann schreibe entweder einen Leserbrief, verwende die Kommentarfunktion unter den jeweiligen Artikeln (falls vorhanden) oder schreibe einfach in deinem eigenen Blog darüber.
    So etwas war nie einfacher als heute. Das bezieht sich im übrigen auch auf meine Artikel. Ich nehme Kritik gerne an und diskutiere darüber.

    Glück Auf!

  4. Finde auch das der Ausschuss der Presse ganz und gar kein Eklat war. Ich denke das fast allen klar war, das trotzdem noch Medienvertreter über die JHV berichten werden können, von daher sah ich die Annahme des Antrags auch ein wenig symbolisch, dass man als Schalker einfach nicht alles hinnehmen muss was die Herren der “Presse” teilweise vom Stapel lassen.
    Auch fand ich Tönnies nicht wirklich nervös. Die Tatsache und Art und Weise wie er sich mit den Farben der Karten und der Auswahl der Kreuze bei der Abstimmung verzettelt hat ist halt ein typischer Clemens. Der redet halt manchmal einfach drauf los, aber das macht ihn auch aus weshalb ich auch bei seiner Rede ein paar schmunzeln musste.

    Dass du dich hier in deinem Bericht auch noch über die “Befürchtung des Durchmarsch organisierter Fans” sprichst finde ich auch ein wenig traurig. Die gewählten Kandidaten aus den Fanorganisationen hatten vernünftige Beiträge, die ihnhaltlich dem Inhalt vom Riepen sehr nahe kamen. Daher verwundert mich deren Wahl nicht. Sie scheinen bei vielen mit der kritischen Haltung gengenüber des Aufsichtsrats einfach den richtigen NErv getroffen zu haben.
    Da rege ich mich mehr über die “unorganisierten” Fans auf, die völlig unvorbereitet zur JHV kommen (zum Teil nur weil man ein Foto vom Pokal machen will) und dann blind Kanditaten ankreuzen, teilweise mit der Begründung, dass selbige ja die bereits im Wahlausschuss waren …

    Schade, dass auf Schalke die Fans, die sich engagieren leider inzwischen als Feind betrachtet werden, sobald sie im Dachverband SFCV Mitgleid sind

    • Ich habe überhaupt nichts gegen organisierte Fans. Im Gegenteil: Ich bin selbst einer. Ich finde es auch nicht schlecht, dass nun mehrere Fanvertreter (in welcher Form auch immer) im Wahlausschuss sitzen.
      Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob das unbedingt gut für den Verein ist. Das muss man abwarten. Ich stehe dem Fall kritisch, aber nicht negativ gegenüber.
      Zum Beispiel hat der SFCV nun zwei Vertreter im Wahlausschuss und einen im Aufsichtsrat. Kein schlechter Schnitt. Ob das nun gut oder schlecht ist, kann ich – wie gesagt – jetzt noch nicht beurteilen. Da warte ich auf die Kandidaten zur Wahl des Aufsichtsrates im nächsten Jahr.
      Grundsätzlich kann ich aber nur sagen: Ich finde es gut, dass die Basis sich auch in vereinsinternen Ämtern wieder mehr engagiert.

  5. Heldt bezog sich bei seiner Kritik, die frühzeitige Verlängerung mit Neuer verschlafen zu haben (auch) explizit auf die Zeit vor Felix Magath. Nachzuhören imVideoarchiv.

  6. “Warum sich die Medienwelt so entwickelt, kann ich nicht abschließend beantworten. Ein Grund sind aber sicher Blogs wie dieser hier. Und die Tatsache, dass der Informationsfluss mittlerweile ein unkontrollierter reißender Strom ist, in dem Journalisten ihr Boot möglichst weit vorne halten müssen.”

    Nein! Da bin ich völlig anderer Meinung.

    Ein Sportredakteur bei der WAZ, SZ, 11Freunde, BILD etc. hat am Tag notfalls 8 Stunden Zeit, sich professionell mit dem FC Schalke 04 auseinanderzusetzen. Er hat – anders als wir Blogger – die Möglichgkeit, bei jeder Pressekonferenz dabei zu sein. Er hat nahezu jederzeit die Möglichkeit, exklusive Interviews mit Schalker Spielern und Verantwortlichen zu führen. Er kann in der Geschäftsstelle anrufen und auf dem kurzen Dienstweg eine Info abfragen. Er kann auf Datenbanken und internationale Pressedienste zurückgreifen. Das alles können wir Blogger nicht. Vor allem bekommen wir kein Geld dafür und können unseren Kühlschrank nicht damit füllen. Jetzt zu sagen “Die Blogs setzen die Journalisten so sehr unter Druck, dass Sie gezwungen sind, reißerische Geschichten zu schreiben und Unwahrheiten zu verbreiten” ist ein Freibrief an einer Stelle, an der es keinen Freibrief geben kann.

    Nimm’ als Beispiel nur mal die Geschichte um den aus Norwegen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen verschleppten Anthony Annan. Die wurde von allen (!) relevanten Medien verbreitet, obwohl sie nachweislich falsch war. Oder auch nur die kleine aber in der WAZ ständig auftauchende Randnotiz, dass Horst Heldt immer noch keinen Abnehmer für Hao Junmin gefunden hat (dessen Vertrag in 10 Tagen ausläuft und der so gesehen “egal” ist). Das alles sind klare handwerkliche Fehler, für die es insbesondere in der auftretenden Häufung keine Rechtfertigung gibt.

    Vom Fensterbauer erwarte ich, dass er mir ein Fenster einbaut, das dicht ist. Schafft er es nicht, nehme ich auch keine Entschuldigung a la “Der Nachbar, der ihnen beim Pflastern der Garageneinfahrt geholfen hat war so gut, dass er mich völlig irritiert hat” an.

    Das nur mal als Anmerkung absolut abseits von “alle Medien über einen Kamm scheren” und “Ausschluss der Öffentlichkeit”. Ich für meinen Teil habe schlichtweg keinen Bock darauf, dass mein zeitintensives Hobby als Rechtfertigung dafür herangezogen wird, dass andere Leute ihren Job nicht richtig und zum Teil bewusst fehlerhaft erledigen. Und du solltest dir dafür auch zu schade sein.

    • Kerl! Drück ich mich so schlecht aus oder wie?
      Ich habe geschrieben, dass Blogs EIN Grund sind, warum Journalisten mehr Druck verspüren. Weil sie Konkurrenz von Personen bekommen, die eben nicht davon abhängig sind, wie oft sie gelesen werden. Weil sie frei nach Schnauze schreiben können ohne dass ein Chefredakteur reinredet und auf die Auflage verweist.
      Deine Beispiele hatte ich auch im Kopf als ich schrieb Die Entwicklung der Presse sehe ich auch kritisch. Auch im Bezug auf Schalke. Viele Berichte waren nicht fair und teilweise einfach falsch..

      Ich will euch hier nicht zu stark kritisieren, aber der eine (Greg regt sich wegen einem Wort(!) auf und der andere (Matthias) reißt ein Zitat aus dem Zusammenhang.

      Das kommt mir irgendwie so vor als ob ihr genau so handelt wie die Journalisten, die ihr kritisiert.

  7. Ein weiterer Kommentar zu diesem Thema:

    http://www.ksta.de/html/artikel/1308322944346.shtml

  8. Auf die Gefahr hin, dass du mir gleich wieder vorwirfst, ich würde etwas aus dem Zusammenhang reißen, möchte ich rein aus Gründen der Meinungsbildung zu den gestrigen Vorkommnissen sanft nachfragen, wie sich folgende Text-Einleitung des KStA mit deinen Beobachtungen deckt:

    “Journalisten, die des Saals verwiesen und von Wachpersonal sogar vom Gelände geführt werden, sowas gibt es ab und zu bei Parteitagen der rechtsextremen NPD. Und neuerdings auch beim FC Schalke.”

    Wurden Pressevertreter vom Wachpersonal aus dem Saal abgeführt?

    • Das kann ich nicht zu 100% bestätigen. Ich habe lediglich gesehen, dass Fotojournalisten vom Wachpersonal begleitet wurden. Es wurde weder Druck ausgeübt, noch wurde man handgreiflich. Die ganze Sache lief völlig unaufgeregt ab. Abgeführt wurde also niemand. Das steht aber auch so nicht im Text des KStA. Dort steht geführt und nicht abgeführt. Das ist für mich ein gewaltiger Unterschied.
      Dass Journalisten komplett des Geländes verwiesen wurden, kann ich ebenfalls nicht bestätigen. Ich meine Journalisten in einem anderen Raum der ELH gesehen zu haben. Zumindest wurde dort eifrig getippt und es lagen Fotoapparate auf den Tischen. Die Tür war immer auf. Mit den Journalisten wurde also absolut fair umgegangen.

      Zudem war ein Kamerateam von Sport1 wenige Sekunden nachdem das Vereinslied gesungen und Tönnies die Versammlung für beendet erklärt hatte, wieder im Saal und hat ihn interviewet.

      Die ganze Sache wird viel zu sehr aufgebauscht. Das habe ich mir aber bereits gestern gedacht, als das Ergebnis bekannt wurde.

  9. OK, “geführt” und nicht “abgeführt”. My bad.

    Bleibt die Frage, warum der KStA seine Gleichstellung von NPD-Parteitagen und der Schalker JHV mit den Worten “vom Gelände geführt werden” begründet, obwohl es – gemäß deiner Beschreibung – einen “anderen Raum in der ELH” gab, dessen Tür “immer auf” war.

    • Wie gesagt: Ich bin mir nicht zu 100% sicher, was sich draußen dann abgespielt hat und ob die (angeblichen) Journalisten evtl. einen Mitgliedsausweis dabei hatten.
      Allerdings will ich hier eins klar stellen: Ich war zwar noch nie auf nem NPD-Parteitag, aber ich bin mir sicher, dass dort sicher anders mit Journalisten umgegangen wird, als gestern auf der JHV vom S04. Es wurde zwar höhnisch geklatscht, als das Ergebnis bekannt wurde, ich habe aber nichts von irgendwelchen Pöbeleien mitbekommen. Nicht mal gerüchteweise.
      Ich schätze mal, dass sich Herr Kaufmann im Kampf um die Pressefreiheit etwas übermütig im Ton vergriffen hat.

      Mit einem hat er aber Recht: Das Verhältnis zwischen Medien und Fußballverein beruht auf dem Prinzip: Geben und Nehmen. Das sollte man nicht vergessen.

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  11. Satzungsänderung betr. den Wahlausschuss und mE auch des Ehrenrates (einseitige Benennung durch den AR und Blockwahl – wie “neutral” kann ein solcher Ehrenrat be Streitigkeiten wohl seiner Schlichteraufgabe nachkommen, wenn er nicht eh, wie in der Satzungsänderungsdiskussion vor 2 Jahren, illegal im Vorfeld eingreift? KEIN Fanvertreter im Ehrenrat etc.) sind dringend erforderlich – wir sollten das bündeln.

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