Jun 152011
 

Dr. Armin Langhorst ist der zweite Kandidat für den Aufsichtsrat des FC Schalke 04, dessen Kurzinterview heute vorgestellt wird. Bereits gestern konntet ihr die Antworten von Mario Krauß lesen und diskutieren.
Ich will gar nicht lang um den heißen Brei reden: Viel Spaß beim Interview!

Dr. Armin Langhorst mit dem Pott von 97

Dr. Armin Langhorst mit dem Pott von 97

1) Herr Dr. Langhorst, bitte stellen Sie sich doch kurz vor und erzählen Sie uns in wenigen Worten ihre Geschichte mit dem FC Schalke 04.

Seit dem Gewinn der letzten deutschen Meisterschaft im Jahre 1958 bin ich ein glühender Anhänger des S04. Damals habe ich den Titelgewinn zusammen mit meinem Vater in Hannover im Stadion miterlebt. Nie werde ich die Tore von 2x Berni Klodt auf Flanke Willi Koslowski und das 3:0 von Manni Kreuz, mit dem ich heute noch persönlich befreundet bin, vergessen. So war es dann für mich eine große Ehre und eine Selbstverständlichkeit, dem Rufe des Vereins im Jahre 1989 zu folgen und das Amt des Vereinsarztes zu übernehmen, das ich dann bis 1999 ausgeübt habe und danach noch bis 2002 als Berater der med. Abteilung tätig zu sein. Auch in der Folgezeit habe ich stets engen Kontakt zum Verein gehabt, noch heute betreue ich die Traditionsmannschaft. Kein Spiel unserer Blauweißen habe ich seitdem versäumt.

2) Was hat Sie dazu bewogen, für den Aufsichtsrat zu kandidieren?

Als mich bei der letzten Reise unserer Traditionsmannschaft Clemens Tönnies ansprach und mich ermunterte, mich doch wieder mehr ins aktive Vereinsleben einzubringen, habe ich überlegt, dass eine Kandidatur für den Aufsichtsrat wohl eine gute Option wäre, und nachdem jetzt mein Sohn Sebastian als Partner in meine Praxis eingestiegen ist, habe ich auch die notwendige Zeit dazu. Lange hat mir auch während der Ära Magath die medizinische Versorgung unserer Spieler Sorgen bereitet. Gott sei Dank ist dieses Problem ja inzwischen durch die erneute Verpflichtung von Dr. Thosten Rarreck gelöst, den ich ja damals als meinen Nachfolger in den Verein gebracht habe. Eine Einmischung in die Belange der medizinischen Abteilung schließe ich daher im Falle meiner Wahl aus.

3) Was macht Sie in ihren Augen zu einem gewinnbringenden Mitglied im Aufsichtsrat des FC Schalke 04?

Als langjähriger echter Schalker weiß ich, wie der Verein tickt. Ich kenne die Struktur des Vereins, weiß, was die Mitglieder bewegt, was sie wollen. Auf Kohle geboren spreche ich die Sprache der Menschen unserer Region und bin stolz, ein echter Sohn des Ruhrgebietes zu sein. Als Mannschaftsarzt der Eurofighter habe ich den Geist von 1997 aufgesogen und zu einer unverzichtbaren Richtschnur meines Lebens gemacht. Dies möchte ich gern auch in den Aufsichtsrat transportieren.

4) Was wollen Sie konkret im Verein verändern?

Ich würde mich für eine Verbesserung der Kommunikation zwischen den einzelnen Gremien einsetzen, dafür sorgen, dass auch unpopuläre Entscheidungen durch eine Verbesserung der Transparenz auch der großen Mehrheit der Mitglieder zugänglich und verständlich gemacht werden.

5) Wenn Sie sich entscheiden müssten, was würden Sie bevorzugen: Die Meisterschaft oder die wirtschaftliche Konsolidierung des Vereins?

Rein emotional natürlich die Meisterschaft. Allerdings kann ich nur davor warnen, den Titelgewinn mit der Brechstange herbeiführen zu wollen. Da zeigt die Erfahrung aus der jüngeren Vergangenheit, dass das nicht funktioniert. Das Ziel kann nur sein, die sportliche Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, immer weiter zu verbessern und dabei die wirtschaftliche Konsolidierung mit Augenmass und Konsequenz fortzuführen.

6) Wo sehen Sie den Verein in 10 Jahren?

Unter den TOP 3 in der Bundesliga und als möglichst ständigen Teilnemer der Champions-League mit mindestens einem deutschen Meistertitel im Gepäck. Wirtschaftlich vollständig gesund.

7) Ein offenes Wort an die Mitglieder: Warum soll man Sie wählen?

Liebe Schalker Vereinsfamilie!
Wenn ich jetzt vor Euch hintrete, fühle ich mich, als sei ich nach einer längeren Reise nach Hause zurückgekehrt. Wenn Ihr mich in den Aufsichtsrat wählt, dann habt Ihr Euch für ein echtes Schalker Urgestein entschieden. Ich verspreche Euch, mich mit all meiner großen Lebenserfahrung voll einzubringen und immer ein offenes Ohr für alle Schalker zu haben. Als Mitglied der Eurofighter war ich an einem der größten Erfolge der Vereinsgeschichte direkt beteiligt. Deshalb könnt Ihr sicher sein, dass diese Mentalität durch mich in wesentliche Entscheidungen in unserem Verein einfließen wird.
Glückauf!
Armin Langhorst

 Posted by on 15. Juni 2011 at 07:30

  22 Responses to “Dr. Armin Langhorst: Ein Eurofighter für den Aufsichtsrat?”

  1. Halten wir fest: Auch der zweite Kandidat hat vor allem die Kernkompetenzen, im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen sowie mit S04 seit Jahrzehnten innig verbunden zu sein. Auf die wichtigen Fragen, wieso man sich als gewinnbringendes Mitglied des AR sieht und was man konkret im Verein verändern will, kommt erschreckend wenig.

  2. Hallo Zusammen,

    also dieser Kanidat ist für mich nicht tragbar alleine schon die Antwort auf Frage 6

    “Unter den TOP 3 in der Bundesliga und als möglichst ständigen Teilnemer der Champions-League mit mindestens einem deutschen Meistertitel im Gepäck. Wirtschaftlich vollständig gesund.”

    Von solchen Aufsichtsräten hatten wir in der Vergangenheit genug nach de Motto Kredit aufnehmen , wenn es brauchen wir spielen ja mindestens um die Meisterschaft……

    Der Aufsichtsrat ist ein Kontrollgremium und hier heißt es aus meiner Sicht wirtschaftliche Kompetenz mit wenig Fussballverstand zu verknüpfen….

    Habe eher das Gefühl dieser Kanidat möchte die Plattform “Aufsichsrat” mehr als PR nutzten und selbst ein wenig im Rampenlicht stehen…

    • Ich kann den Frust verstehen, der aus dieser Äußerung spricht.Eine Plattform, mich öffentlich darzustellen, benötige ich aber in derTat nicht, die hatte ich lange genug und habe mir oft genug gewünscht, weniger praesent zu sein. Insofern ist diese Äußerung abwegig. Sie zeigt aber andererseits, dass es offenbar ein tiefes Bedürfnis nach Einigkeit gibt,und genau das will ich verwirklichen.Es kann doch nicht sein, dass wir uns in immer mehr kleine Splitterguppen verlieren und am Ende der FC Schalke 19045678910 werden!

  3. Den Kandidaten Selbstdarstellung vorzuwerfen nach einem Interview, in dem sie sich selbst darstellen sollten, ist natürlich auch nicht so ganz OK.

    Ich verfolge die Reihe interessiert und freue mich über diesen zusätzlichen Service zur Meinungsbildung. Jedoch hatte ich auch nicht viel mehr erwartet, als den üblichen ‘Politikersprech’ – nur eben in diesem Fall speziell auf Schalke gemünzt. Genausowenig wie ein (fiktives Beispiel jetzt) FDP-Politiker sagen würde “Wir müssen uns in Fragen der Gesundheitspolitik mal ein Beispiel an den Linken nehmen, die haben Klasse Ideen!” wird ein Schalker AR-Kandidat nicht sagen dürfen “Wir sollten mal vor unserer eigenen Haustür schauen – in Dortmund leisten die Jungs erstklassige Arbeit, von der wie uns viel abkucken müssen!” Ergo kommt eben nur ‘Schalker Politikersprech’ heraus, wie das übliche “auf Kohle geboren”, “als Kind mit Papa in der Glückauf-Kampfbahn”, “Tradition verpflichtet” und “irgendwann werden wir mal Meister – aber nicht um jeden Preis”. Fehlt doch eigentlich nur noch “Zukunft ist gut für alle”.

    Aber wie gesagt: Das darf man weder den Kandidaten noch Tobi vorwerfen – das ist nunmal so. Nicht umsonst reißen sich Politiker um Homestorys, in denen sie mehr als das übliche, absolut vorhersehbare Geseier abliefern können. Mal ganz ehrlich: Wer von uns weiß denn nicht aus dem Stegreif, wie die Kanzlerin aktuell zu den Themen Atomkraft, Auslandseinsätze der Bundeswehr oder Frauen-Fußball-WM steht? Aber was Merkel macht, wenn ihr bei einer nächtlichen Fressattacke das letzte Stück Fleischwurst auf den ungeputzten Küchenboden fällt – das wäre echt mal eine Überraschung und vor allem nicht ganz so vorausschaubar.

    Genau so ist es eben nicht überraschend, was die Kandidaten zu den Themen “wirtschaftliche Konsolidierung” und “der Verein in zehn Jahren” sagen. Vielleicht hätte man wirklich andere Fragen stellen können, wie beispielsweise “Sie kommen Nachts aus der Kneipe und treffen vier jugendliche Ultras, die ‘Grün-Weisser Partybus’ auf einen geparkten Polizeibulli sprayen. Machen Sie die Kids auf den Rechtschreibfehler aufmerksam?” Aber – ernsthaft – diese Fragen hätten die Kandidaten sowieso nicht beantwortet, weil gerade Wahlkampf ist – und im Wahlkampf erwartet nicht zuletzt der Kandidat von sich selbst vor allem ‘Politikersprech’.

    Tobi, danke für deine Mühe – ich bleibe gerne weiter dabei und freue mich morgen auf den nächsten auf Kohle geborenen Vollblutschalker, der mit seinem Vater in der GAK war und der sich nichts sehnlicher wünscht als einen wirtschaftlich gut aufgestellten FC Schalke mit Meisterschale in der Hand. Und das ist wirklich nicht als Kritik zu verstehen – weder an deiner Arbeit noch an den Antworten der Kandidaten. Das ist einfach so.

  4. Ich weiß auch nicht genau, was man erhofft zu hören bzw. lesen. Ich denke, dass beide bisher vorgestellten Kandidaten ehrliche Antworten auf die Fragen gegeben haben. Dass man jetzt hier keine Überraschungen liest, ist doch selbstverständlich.
    Die Interviews sollen einen ersten Eindruck geben. Und zwar für diejenigen, die gestern nicht im ANNO 1904 waren, aber am Sonntag zur JHV wählen gehen.

    Für den Rest ist es ein kleiner Blick hinter die Kulissen.

    @Matthias: Danke und Glück Auf!

  5. @Matthias: dass Tobi so etwas angefangen hat, das wird jetzt schätzen. Dass die Kandidaten antworten und sich so genau dem aussetzen, was ihnen hier nun zum Teil wiederfährt (nämlich: etwas veröffentlicht zu haben, für das man sich u.U. rechtfertigen muss aber wegen des Mediums gar nicht richtig kann usw), das sollte man erst recht hoch schätzen.

    Dass du nicht “nicht mehr als den üblichen Politikersprech” erwartet hast, das heisst ja nicht, dass man nicht mehr erhoffen dürfte oder gar sollte. Ich beispielsweise hab mir das sehr wohl erhofft, ich wüsste auch nicht, weshalb ein Kandidat nicht wirklich mal etwas Klares, Konkretes, Deutliches absondern wollte. Sowohl in der offiziellen Vorstellung auf der S04-HP als auch hier als auch bei seiner Rede vor der MV. Schließlich sollte es dem Kandidaten ja darum gehen, sich und seine Kompetenz wirklich korrekt darzustellen, und dazu wirklich Relevantes äußern, also etwas, das jedem/vielen einsichtig machen würde, weshalb und wodurch dieser Kandidat als AR einen Nutzen für den Verein darstellt.

    Ich hab da wohl ganz andere Ansprüche sowohl an die Art&Weise, wie so etwas in einem qualitativ hochwertigen Blog (und dazu gehört dieser hier, finde ich), gestaltet wird, als auch an die Rolle eines Aufsichtsratskandidaten – für mich ist das nämlich überhaupt nicht vergleichbar mit dem Werben von Politikern, denn ich erwarte von einem AR-Kandidaten, der seine Aufgabe und Verantwortung praktisch ehrenamtlich und in seiner Freizeit erledigt, dass er beispielsweise von sich aus die Kandidatur zurückziehen würde, wenn er merkte, dass seine Kompetenz gar nicht ausreicht. Das, diese Ehrlichkeit also, sollte ein AR-Kandidat auf Schalke sich selbst, uns und dem Verein gegenüber schuldig sein. Und ich glaube, wenn man diese Grundeinstellung zu dieser Verantwortung hat, dann dürfte man auch überhaupt kein Problem damit haben, ganz klar und eindeutig Stellung zu beziehen, ganz ohne “Politikersprech”, denn so oder so wäre es zum Nutzen von Schalke 04. Und genau das sollte das Hauptanliegen sein – oder?

  6. @mberghöfer:

    Die Idee der Kurzinterviews kam mir, als ich den Beitrag von tommes04 hier im Blog gelesen habe. Aufgrund der mangelnden Zeit fiel die Vorbereitung darauf auch etwas knapp aus.
    Ich habe die Nerdkurve noch um spontane Hilfe bei der Erstellung des Interviews gebeten. Da kam aber wenig und wenn dann viel zu spät etwas zurück.
    Sollte da in Zukunft noch einmal Bedarf sein, werde ich mich eher und ausführlicher damit beschäftigen.
    Davon abgesehen: Die Entscheidungshilfe steht für mich außer Frage. Dafür sind diese Interviews da. Da erfüllen sie ihren Zweck.

    Zu deiner anderen Frage: Was muss denn so ein Aufsichtsratmitglied überhaupt können? Müssen alle das selbe können? Oder ist es vielleicht gut, einen Arzt und einen Piloten mit im Boot zu haben? Wie groß muss das BWL-Know-How sein. Wieviel muss ich über die Juristerei wissen?

    Keine Ahnung, wenn ich ehrlich bin. Vielleicht sollte ich mir das hier nochmal durchlesen… http://blogundweiss.de/2011/06/10/der-ideale-aufsichtsrat/

  7. @tobitatze: Ich finde die Idee mit den Interviews super und die Umsetzung von Deiner Seite ist völlig ok. Aber die Antworten zu hinterfragen und Kritik anzubringen, sollte doch wohl erlaubt sein, oder?

  8. @Matthias selbstverständlich soll er sich sich hier darstellen, für welche Werte diese Person steht. Hier kommt jedoch erschreckend wenig . Ich lese halt zwischen den Zeilen ein wenig Selbstherrlichkeit raus und mit der PR Plattform meine ich, dass das Amt bald auf seiner HP steht http://www.drlanghorst-haltern.de/langhorst_sen/freie_berufserfahrung.html

    Ist nur mein persönlciher Eindruck.

    Ich finde die Fragen okay und man könnte auuch diese mit Inhalt beantworten. Beispielsweise : In 10 Jahren sollen die Eintrittspreise noch für jederman bezahlbar sein, so dass es hier nicht ähnliche Trends wie in Englnad gibt. Im Profigeschäft geht es um Geld , aber unser Ziel muss sein gesunden Kompromiss zwischen Kommerz, Monderne und Tradion zu finden, so dass nicht jede Statistik während des Spiels von Gurkenfabrik A gesponstert wird usw…. das obereste Ziel ist nicht eine schöne Bilanz mit guter Cash Flow Rate, sondern das erreichen von sportlichen Zielen. Jedoch muss das langfristige Bestehen des Vereins gesichert werden ……………

  9. Zunächst möchte ich mich bei jedem bedanken, der sich freiwillig in ein solches Gremium wählen lassen möchte und Verantwortung für unseren Verein übernehmen will.
    Diese Art der Interviews erleben wir doch auch bei jeder politischen Wahl und sollten daher alle wissen, dass man leider nur seine Gesinnung darstellen kann und keine Zeit/keinen Platz für tiefgreifende Grundsatzdiskussionen bekommt.
    Herr Dr. Langhorst ist nachweislich mit unserem Verein seit vielen Jahren verwachsen und hat mit Sicherheit auch wirtschafliche Erfahrungen, da er sonst nicht über viele Jahre selbständig eine Praxis führen könnte. Jemand der mit Herz und Verstand für uns eintritt ist leider selten in der heutigen Zeit.
    Ich würde mich riesig freuen, wenn ein solcher Schalker uns alle im Aufsichtsrat vertreten würde.
    Ich drücke Herrn Dr. Langhorst die Daumen, meine Stimme hat er!!!!

    Glück auf, in der Hoffnung auf endlich mal bessere Zeiten!

  10. Ich habe diesen Doc mal kennen gelernt als er in Westerholt noch eine Praxis hatte und nicht mehr Doc der Schalker Mannschaft gewesen ist. Er war die Unfreundlichkeit in Person. Ich konnte meinen rechten großen Zeh absolut nicht mehr bewegen und er schmerzte. Daraufhin sagte er mir ich soll mir eine Wanne mit Maiskörner machen und mit dem Fuss immer darin laufen. Ansonsten kann man da nichts machen. Tja, ein anderer Arzt hatte mir vorgeschlagen, dass die Zehne an dem Zeh verlängert werden kann. Was soll ich sagen, ich ließ mich operieren, der Zeh geht zwar immer noch nicht ganz krumm von alleine, aber ich habe keine Schmerzen mehr beim Laufen. Wir bekamen auch mit, dass die Privatpatienten ganz anders behanelt wurden und dies war vor über 15 Jahren. Charakterlich passt er nicht zu unserem Verein, eher zu den Bajufen wo er seine arrogante Art ausleben kann. ;-)

    • Sorry, ich war nie in Westerholt, undPatienten mit diesem Voramen gibt es viele Hilfreich wäre hier eine zeitnahe Reklamation und eine offene Erörterung des Problems gewesen.Kann es sein, dass Sie nie bei mir,sondern bei einem meiner damaligen Partner behandelt worden sind?.
      Dr. A. Langhorst

    • Sicher hast du damals Dosenmais genommen :-))))

  11. Auch wenn das ganze sehr sympatisch klingt traue ich dem nicht. Er wurde von Tönnies ermuntert zu kandidieren? Sind bestimmt alte Bekannte und ich glaube nicht, das so einer in den Aufsichtsrat dann passt.

    • Diesen Einwand kann ich nachvollziehen.Clemens Tönnies ist deutlich nach mir zum So4 gekommen, nämlich als Nachfolger seines verstorbenen Bruders Bernd.Hier eine alte “Seilschaft” konstruieren zu wollen, ist völlig abwegig. Clemens hat aber sicher während seiner Tätigkeit meine Fähigkeiten schätzen gelernt und mich deshalb zu einem Engagement animiert.

  12. Es wäre ja mal eine Idee, sich zu überlegen, was die Funktion des AR ist und was man demzufolge für Kompetenzen dort (in welcher Mann-Stärke) vorfinden sollte. Ich möchte niemanden desillusionieren, aber in der Wirtschaftswelt sind die Aufsichtsräte zumeist nicht besonders mächtig, und auch zu einem mehr oder minder großen Teil von Politikern etc. besetzt, die das auf ihren Briefkopf schreiben und gut ist es.

    Das “auf Kohle geboren” und “schon mit dem Großvater zur GAK gegangen zu sein” ist sicherlich keine Kompetenz. Es soll ja nur die Verbundenheit zum Verein ausdrücken. Ob diese aber überhaupt ein notwendiges Kriterium für die AR-Zugehörigkeit sein muss oder sollte, finde ich schon diskussionswürdig! Insofern hat dieser Kandidat für mich gar kein Argument für seine Wahl vorgebracht…

    • Sorry, dass es mir nicht gelungen ist,mein Engagement nachhaltig zu dokumentieren.Natürlich ist es kein Argument, sich als Ur-Schalker darzustellen und das blauweisse Herz zu glorifizieren.Dies sind Grundvoraussetzungen, die keiner weiteren Diskussion bedürfen. Was ich aber insbesondere hervorgehoben habe, nämlich die sportliche und die Kommunikative,transparenzoptimierende Kompetenz sollte ein starkes Argument für mich sein.Immerhin habe ich mehr als 20 Jahre Arbeit im Profifußball aufzuweisen und den S04 bereits bei seinem Triumph im UEFA-Cup 1997 begleitet.

  13. Ich kenne den Mann seit 15 Jahren, als Schalker durch und durch.
    Auch als zufriedener Patient, was ihn aber recht wenig als Aufsichtsrat auszeichnet
    Das tut eher seine Liebe zum Verein, seine Unabhängigkeit und Loyalität
    Das hier mit typischen Schalker Wertigkeiten, wie auf Kohle geboren, handiert wird, ist doch wohl unser aller problem.Siehe unser Liedgut
    Ich werde mich gut verteten wissen, wenn ein Mann wie der Doc.Langhorst ein bischen acht gibt, das im Sinne aller Schalke gearbeitet wird.
    Da bin ich überzeugt von

  14. Werte Schalker Fans,auch ich bin seid 35 Jahren ein echter 04 Fan und kenn Dr.Armin Langhorst schon seid 1954,habe sein Werdegang total verfolgt.Ich war und bin einfach stolz,dass er sich so für unsern Verein einsetzt.Dieser Verein braucht auch mal jemand der nicht immer bequem ist,denn allen Recht zu machen ist eine Kunst,ich habe volles Vertrauen zu Armin Langhorst.Herzlichst Euer treuer Fan aus Geldern Margot Dietrich geb.Kühn aus Oberhausen

  15. bitte laßt unsern verein in ruhe arbeiten,wir sind auf dem richtigen weg.da müssen
    auch leute im hintergrund arbeiten können ohne ständig kritisiert zu werden.
    dr.armin langhorst besitzt diese qualitäten dazu.herzlichst margot dietrich.

  16. Ich erwarte den nächsten Pro AL-Kommentar am 24.09.. Oder am 27., so ganz sicher bin ich mir da noch nicht.

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