Jun 022011
 

Rummmms! Da sind wir also. Wir haben’s endlich schwarz auf weiß. Manuel Neuer wird schon in dieser Saison zum Sammler. Verdammt schade das Ganze. Auch wenn es abzusehen war. Manu macht den von der Fußballfachwelt so oft zitierten nächsten und logischen Schritt. Für Fußballromantiker wie mich sind das allerdings bittere Tage. Nicht nur nüchtern betrachtet. Auch im alkoholisierten Zustand tut die Geschichte weh. Das habe ich gestern im Selbsttest feststellen müssen. Vor allem, weil der Wechsel sowas von vorhersehbar war. Und weil die Bayern nunmal sind, wie se sind, verpflichten sie am selbigen Tag auch noch einen der besten Schalker der letzten fünf Jahre. Rafinha wird nämlich auch nach München wechseln.

Doppelwatschn!

Jetzt wird im Süden wieder süffisant gelächelt aufgrund der finanziellen Überlegenheit. Drauf geschissen! So ist das Fußballgeschäft. Fragt mal den Blatter Sepp. Ich als Fußballromantiker freue mich über die Rückkehr eines verlorenen Ziehsohnes. Ralf Fährmann wird wieder Schalker. Die richtige, weil günstigste Nachfolge. Zudem mit königsblauer Vergangenheit und viel Talent. Ich wünsche unserem neuen Schnapper nur das Beste und unserem alten Schnapper die Pest an die Torwarthandschuhe. Mögest du oft daneben greifen, Manu!

 Posted by on 2. Juni 2011 at 07:37

  4 Responses to “Auf dem Boden der Tatsachen”

  1. Ich bin froh das die Kuh endlich vom Eis ist und Manuel froh in München werden kann. Meint er jedenfalls.
    Das sich unsere Herren der sportlichen Leitung entschlossen haben nicht viel Geld für einen neuen Torwart auszugeben freut mich ebenfalls.

    Und ob in München gelächelt wird interessiert mich ehrlich gesagt nicht die Bohne. Vor allem nicht weil sie mal nix geholt haben, rein titelmäßig und wir den Pokal haben :-)

  2. Ja, am besten greift er direkt in der CL-Quali daneben… ;-)

  3. Ich hab am 30. April auf der Tribüne gesessen, als der beste Torwart der Welt bei jedem Schuss einen Treffer kassiert hat. An seinem neuen Arbeitsplatz.

    Bitte nicht missverstehen, er hat sie nicht halten können.

    Aber es ist sein Job, Tore zu verhindern. Das hat er auf Schalke gemacht. Wie Rost, wie Lehmann, wie…

    Status aberkennen ist okay, Pest wünschen ist daneben.

    • Naja. Er hat nicht alle halten können. Bei zwei Treffern sah er aber nicht gut aus. Darum geht es auch nicht. Ich wünsche ihm im Privaten alles Gute. Ich will nur nicht, dass er seine Leistung, die er auf Schalke über Jahre gebracht hat, auch in München abrufen kann. Er soll Flutschfinger kriegen. Anders habe ich das nicht gemeint.

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