Dez 232010
 

Der FC Schalke 04 gewinnt auch sein letztes Pflichtspiel im Jahr 2010. Völlig glanzlos, wie ich gehört habe. Das Spiel selbst konnte ich leider nicht verfolgen. Das Wie ist auch gar nicht so wichtig, denn gerade ein DFB-Pokal Spiel gegen den Tabellenführer der zweiten Liga am Ende einer mehr als durchwachsenen Hinrunde, war alles andere als eine leichte Aufgabe.

Das Jahr 2010 war ein durchaus emotionales. Nach der tollen Hinrunde 2009 konnte Schalke lange mit den Bayern mithalten und die Meisterschaft zumindest bis in den April hinein spannend halten. Wir mussten uns von einem der besten Stürmer verabschieden, der für diesen Club in der jüngeren Vereinsgeschichte aufgelaufen ist. Gleichzeitig war er auch einer der streitbarsten: Kevin Kuranyi, Mr. Zweistellig, entschied sich für das Geld und ging nach Moskau. Auch andere Ur-Schalker verlassen den Club, vor allem, weil das Gehalt eingespart werden muss. Asamoah und Bordon gehen von Bord und hinterlassen in der Mannschaft eine Lücke. Das wird man vor allem zu Beginn der Saison merken. In der Sommerpause dann der große Umbau. Ein Gerücht kommt auf, bei dem so manchem Nicht-Schalker vor Lachen die Tränen in die Augen schossen. Raul soll kommen. Ja ne is klar! Und dann wird es immer konkreter und plötzlich ist er da. Keiner kann so richtig glauben, dass einer der besten Stürmer der Welt, eine Ikone, ein Idol in Madrid und in ganz Spanien, findet den Weg in den Pott zum FC S04.

Doch der Start verläuft alles andere als ideal. Magaths Millionen Mannschaft legt einen miserablen Start hin. Drei Niederlagen. In letzter Sekunde werden noch Jurado und Klaas-Jan Huntelaar verpflichtet. Und Huntelaar hält Schalke am Leben. Ohne seine wichtigen Tore zu Beginn wäre Schalke vielleicht jetzt schon ohne Felix Magath. Für manchen Schalker wäre das eventuell sogar der Optimalfall gewesen. Denn mit den Niederlagen wächst die Kritik an Magath. Alles, was im Glanze der Siege hingenommen wurde, wird von der Fanbasis, Mitarbeitern und wohl auch von Spielern arg kritisiert.

Doch Schalke findet zwei Wege aus der Krise. Der eine ist die Champions League, wo man es schafft, aus dem Bundesligatrott auszubrechen und teilweise richtig guten Fußball zu spielen. Der andere Weg ist purer Kampf und Leidenschaft.

Mittlerweile ist das Team aus dem Gröbsten raus. In den letzten 10 Spielen setzte es nur eine Niederlage und ein Unentschieden. Der Rest wurde gewonnen, weil sich die Abwehr um Neuer stabilisiert hat.

So, das waren meine ersten ausführlicheren Gedanken zum Jahr 2010 mit dem S04. In der Winterpause wird es sicher auch noch den ein oder anderen Artikel geben. Mal gucken, was mir so einfällt und welche Themen noch so aufkommen.

Spannend wird vor allem, wer den Verein verlassen wird. Alles weitere dazu aber ein andermal.

Ich wünsche meinen Lesern ein frohes Fest, einen sicheren Weg zu Freunden und Verwandten und jede Menge königsblaue Geschenke unter dem Weihnachtsbaum.

Wir sprechen uns noch!

Glück Auf,

TobiTatze

 Posted by on 23. Dezember 2010 at 07:32

 Leave a Reply

(erforderlich)

(erforderlich)

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>