Okt 212010
 

Es ist eigentlich nicht zu glauben, aber Schalke fühlt sich in der Champions League offensichtlich wohl. Mit einem 3:1 gegen ein harmloses Hapoel Tel Aviv sicherte sich Schalke (fast) schon das Überwintern im internationalen Geschäft.

Das Schalker-Offensiv-Dreieck eröffnete die Gala nach 2 Minuten und ein paar Zerquetschten. Pass Jurado, Finte Huntelaar und Raul taucht frei vor dem Kasten auf. So einen macht sogar ein Raul ohne viel Selbstvertrauen. In der Folge spielte Hapoel zwar mit, gefährlich wurden sie aber im ganzen Spiel nicht.

Moritz und Jones gaben vor der Abwehrreihe Sicherheit und Farfan und Jurado initiierten Angriff um Angriff. Der kurz nach der Pause eingewechselte Rakitic war maßgeblich an der besten Kombination dieser Saison beteiligt. One touch nennt man das, was der Kroate da mit Huntelaar und Raul gemacht hat, auf Neu-Deutsch. Direkt kann man auch sagen. Raul mit seinem zweiten Treffer. Danach durfte sich der andere Spanier bejubeln lassen. Klasse Schlenzer zur endgültigen Entscheidung von Jurado.

Das 3:1 war eigentlich keine richtige Chance. In der Nachspielzeit flog eine Freistoßflanke in den Strafraum. Keiner wollte mehr hochspringen und Neuer wollte seine Gesundheit auch nicht mehr gefährden und blieb auf den Beinen. Drauf geschissen! Ein toller Champions-League-Abend!

Doch was nun? Dass die Kür immer ganz gut gelingt, davon kann man sich im harten Bundesligaalltag nichts kaufen. Auch nach dem Spiel gegen Lissabon rechnete jeder damit, dass der Knoten geplatzt ist und Nürnberg der richtige Gegner wäre. Das Spiel ging verloren. Schalke spielte wieder so, wie man es nur in Lüdenscheid gerne sieht. Zum weggucken.

Am Samstag trifft man auf Frankfurt. Nicht die beste Heimmannschaft. Und ein gutes Pflaster für Königsblau, erinnert man sich an die letzte Saison zurück. Mit einem 1:4 triumphierte man in der Mainmetropole. Ich war dabei und werde auch am Samstag wieder vor Ort sein. Kann eigentlich nix schief gehen. Oder doch? Ich bleibe skeptisch. Und optimistisch. Ist das jetzt ein Widerspruch?

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 Posted by on 21. Oktober 2010 at 08:47

  3 Responses to “Nach der Kür ist siegen Pflicht”

  1. Ich bleibe skeptisch. Und optimistisch. Ist das jetzt ein Widerspruch?

    Nein, das drückt auch meine derzeitige Gefühlslage vor bis jetzt jedem Spiel aus. Hoffen wir mal, dass dies jetzt wirklich der besagte Knoten war, der geplatzt ist, ist wäre langsam aber sicher mal an der Zeit…

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