Dez 222014
 

Das Fußballjahr 2014 endete für den FC Schalke mit dem selben Gegner, mit dem es begonnen hat: Dem HSV. Leider war das Ergebnis nicht ganz so positiv, wie es noch am 18. Spieltag der vergangenen Saison war. Damals stand das Spiel im Zeichen des Comebacks von Topstürmer Huntelaar. Der stand leider nur vor dem Spiel und in den Anfangsminuten im Mittelpunkt: Zunächst wurde die Vertragsverlängerung bis mindestens 2017 bekannt gegeben. Kurz nach dem Anpfiff hätte der Hunter die Königsblauen schon in Führung bringen können. Sein Kopfball landete allerdings an der Latte und nicht im Netz.

Die Anfangsminuten waren für mich auch die entscheidende Phase in diesem Spiel: Schalke spielte nach vorne und erspielte sich zahlreiche gute Gelegenheiten. Doch anstatt in Führung zu gehen, musste man nach knapp 30 Minuten befürchten, dass Schalke für seine vergebenen Chancen irgendwann bestraft wird. Auch so kam es nicht, den Hamburg war insgesamt viel zu harmlos. Und weil Schalke allerspätestens mit Beginn der zweiten Halbzeit keine Power mehr hatte, musste dieses Spiel torlos enden.

So schlimm finde ich das allerdings nicht, denn der Auftritt des Teams in den letzten Spielen zeigte, dass die Probleme erkannt und – wenn möglich – behoben wurden. Denn Schalke hat mittlerweile eine Idee, wie man nach vorne spielt. Egal, ob der Gegner tief steht oder früh presst. Ich hoffe, dass Di Matteo in den Wintermonaten am oben angesprochenen Problem der mangelnden Kondition arbeitet.

Ich wünsche allen Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch. Eventuell kommt hier noch etwas in den nächsten Tagen. Glück auf!

 Posted by on 22. Dezember 2014 at 07:04
Dez 182014
 

Schalke erkämpft sich den nächsten Auswärtsdreier in Paderborn. Gerecht war das Ergebnis nicht, denn Paderborn war in der ersten Halbzeit die überlegene Mannschaft und in der zweiten Hälfte zumindest immer gefährlich. Den Sieg brachte eine Einwurfflanke von Christian Fuchs.

Di Matteo brachte Ayhan für Neustädter in der Innenverteidigung. Dieser wechselte dafür ins defensive Mittelfeld und bildete dort mit Höger die Absicherung für Meyer. Zunächst ein schlechter Wechsel, denn Ayhan brachte Paderborn mit einem Eigentor in Führung, nachdem Neustädter und Höwedes die beiden wichtigen Zweikämpfe verloren. Erst nach dem Treffer wachte Schalke auf, fand aber kein Mittel auf tiefem Geläuf gegen bissige Gegner. Der Ausgleich kam daher auch eher per Zufall zu stande. Paderborns Innenverteidigung klärte unzureichend, Choupo stand goldrichtig und schloss stark ab.

In der zweien Hälfte stand Schalke höher und setzte Paderborn besser unter Druck. Dies machte sich sowohl bei den Spielanteilen, als auch bei den Torchancen bemerbar. Die Wende brachte die Einwechslung von Christian Fuchs. Der Österreicher brachte eine seiner gefürchteten Einwurfflanken an den 5 Meter Raum, wo Neustädter weiterrutschen ließ und Schalke in Führung brachte.

Rutschen ist auch ein gutes Stichwort im Bezug auf den Zustand des Rasens in Paderborn. Am Ende mehr braun als grün war es für die Spieler sicher ein Tortur. Letztendlich aber alles egal: Schalke mit dem vierten Sieg im fünften Bundesligaspiel und weiterhin auf Tuchfühlung mit den CL-Plätzen.

Sollte Schalke am Samstag gewinnen, würde der S04 das Kalenderjahr 2014 mit einer durchaus beachtenswerten Punktzahl von 65 abschließen. Wie gut das im Vergleich ist, schau ich gerne nochmal nach. Wenn es denn soweit ist.

 Posted by on 18. Dezember 2014 at 07:04
Dez 162014
 

Schalke gegen Real Madrid lautet eine der Achtelfinal-Begegnungen im neuen Jahr. “Scheiße!”, denkt man sich als Schalker, denn man trifft auf eine der derzeit zwei besten Mannschaften der Welt. Da ist ein Weiterkommen quasi unmöglich. Sagen die Experten.

Tatsächlich kann Madrid sich in den beiden Spielen nur selber schlagen. Oder aber Di Matteo mauert wie einst mit Chelsea gegen Barcelona oder Bayern. Egal wie: Schalkes Anspruch muss es sein, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen und die Chance auf einen Sensationssieg möglichst lange zu waren.

Ob das klappt, steht in den Sternen. Jetzt sollte der Fokus auf Paderborn und Hamburg liegen. Da geht es um wichtige Bundesligapunkte.

 Posted by on 16. Dezember 2014 at 07:04
Dez 152014
 

“Das dritte Spiel in einer englischen Woche ist meistens das schwierigste.” So oder so ähnlich formulierte es Roberto Di Matteo vor dem Spiel gegen die auswärtsstarken Kölner. Und er sollte leider recht behalten. Schalke verlor das Spiel in der ersten Halbzeit, als man noch die Power hatte, vorne zwingende Torchancen zu kreieren und hinten nichts anbrennen zu lassen. In den ersten 45 Minuten ließ Schalke allerdings die sonst so gute Chancenverwertung vermissen.

Das Tor fiel nicht und Köln ging zu Beginn der zweiten Halbzeit mit ihrer ersten Chance in Führung. Danach wirkte Schalke erschöpft. Psychisch und physisch. In Persona machte sich dies am deutlichsten beim Kapitän, Bene Höwedes, bemerkbar. An beiden Gegentreffern beteiligt, erwischte er keinen guten Tag.

Lichtblick des Spiels war das Debüttor von Leroy Sane. Das nächste Offensivtalent aus der Knappenschmiede, das nun auch durch Zählbares auf sich aufmerksam gemacht hat. Ob er in dieser Saison eine echte Alternative wird, bleibt abzuwarten. Sein Weg in Richtung Bundesliga scheint aber geebnet. Auch, weil er im Vergleich zur vergangenen Saison körperlich zugelegt zu haben scheint. Sein Anschlusstreffer brachte aber nichts mehr. Aus oben genannten Gründen: Schalke hatte nichts mehr in den Beinen, obwohl der Ausgleich mindestens verdient gewesen wäre.

Das Glück war allerdings trotzdem mit den Knappen an diesem Spieltag: Weil auch alle anderen Konkurrenten nicht gewonnen haben, tut diese Niederlage nicht ganz so weh. Oder aber sie tut doppelt weh. Das darf jeder für sich selber entscheiden.

 Posted by on 15. Dezember 2014 at 07:04
Dez 112014
 

Schalke kann Druck. Das wissen wir nicht erst seit dem gestrigen Einzug ins Champions League Achtelfinale. Eine hochspannende Partie boten uns die beiden Teams und die besondere Konstellation, dass beiden Mannschaften nur ein Sieg half, machte die Begegnung bis zum Ende spannend.

Durch den Sieg und den derzeitigen Lauf der Schalker (4 Sieg aus den letzten 5 Spielen), dem derzeigen Tabellenrang 5 in der Bundesliga und dem Einzug ins Achtelfinale, steht die Schalker Saison plötzlich in einem ganz anderen Licht. Punktgleich mit den “Überfliegerteams” Leverkusen und Gladbach, denen noch nicht viel Kritik in dieser Saison zu Ohren gekommen ist.

All das, obwohl weiterhin acht potenzielle Startelf-Kandidaten verletzt sind. Anderen Teams machen derart zahlreiche Ausfälle derzeit deutlich mehr zu schaffen. Das fühlt sich gut an und ist auf Schalke doch nur eine Momentaufnahme.

 Posted by on 11. Dezember 2014 at 07:30
Sep 222014
 

Schalke lieferte sich am Samstag ein packendes Duell mit Eintracht Frankfurt und holte im vierten Bundesligaspiel den zweiten Punkt. Auch wenn das Unentschieden letztendlich Leistungsgerecht ist, für Schalke ist das Ergebnis und die derzeitige Tabellensituation schlichtweg zu wenig.

Im Vergleich zum Chelsea-Spiel änderte Keller sein Team nur auf einer Position. Für Sidney Sam kam Choupo Moting ins Spiel. In den ersten Minuten passierte herzlich wenig. Schalke war, wie in London, darauf bedacht, nicht in Konter zu laufen. Frankfurt stand stabil und es zeigte sich einmal mehr, dass unsere hoch gelobte Offensive kein Mittel gegen tief stehende Mannschaften hat. Der erste Torschuss gelang in der 29. Minute.

Da hatte Schalke das Spiel schon fast verloren. Weil Boateng einmal mehr “Pech” hatte und das erste Tor mit einer missglückten Aktion einleitete. Und, weil Christian Fuchs weiterhin eklatante Schwächen im Defensivzweikampf hat. Ich will hier nicht die Schuld auf einzelne Spieler schieben. Sie stehen symbolisch für mangelnde Durchschlagskraft. Offensiv wie defensiv.

Man kam zurück ins Spiel, nachdem der Schiedsrichter es zu genau nahm und Choupo Moting sich so einen Elfmeter in nächster Zeit nicht besser nicht mehr leisten sollte. Der knappe Rückstand war zu diesem Zeitpunkt nur bedingt verdient. Erst in der zweiten Halbzeit verbesserte sich das Angriffsspiel. Versteht mich nicht falsch: Es rollte nicht eine Angriffswelle nach der anderen in Richtung Trapp, doch man kam zu Torchancen. Eine davon nutzte Geburtstagskind Draxler zum Ausgleich.

Dann musste Boateng wieder in den Mittelpunkt. Mit einem “dummen” Foul ging er mit Gelb-Rot vom Platz. Auch Draxler ließ sich zu einer Dummheit hinreißen. Nach einem harmlosen Zweikampf ließ Draxler das Bein oben. Rot. Derby ade.

Danach war in Richtung Heimsieg nicht mehr viel zu machen. Auch nicht, als auch Frankfurt einen Spieler mit Gelb-Rot verlor.

Beim Schlusspfiff wusste ich nicht, was ich mit diesem Spiel anfangen sollte. Man hat einen 0:2 Rückstand aufgeholt. Sehr gut. Man hat vor allem in der zweiten Halbzeit eine leidenschaftliche Schalker Mannschaft gesehen. Auch gut. Man hat aber auch wiedermal kein Offensivonzept gesehen, dass zum Erfolg führt. Das ist nicht nur eine Kritk am Trainer. Auch ein Max Meyer, ein Julian Draxler oder ein Boateng müssen sich die Frage stellen, wie sie Klaas Jan Huntelaar besser einsetzen können.

Eine Antwort erhoffe ich mir am Dienstag in Bremen. Dort allerdings nicht von Boateng oder Draxler. Dort müssen es Sam, Choupo Moting und Meyer richten.

 Posted by on 22. September 2014 at 07:04
Sep 172014
 

Schalke schlägt sich erstaunlich gut an der Stanford Bridge und verdient sich irgendwie dann doch auch den Punkt gegen den FC Chelsea. Die waren größtenteils die bessere Mannschaft, aber Schalke kam immer besser ins Spiel und agierte teilweise auf Augenhöhe. Eines lässt sich in jedem Fall feststellen: Darauf lässt sich aufbauen.

Für Schalke ging es denkbar unfair los: Neustädter wird früh unter Druck gesetzt und passt auf den ebenfalls unter Druck stehenden Meyer. Dessen Finte gerät zu lang, so dass er gegen Fabregas in die Grätsche muss. Meyer ist klar eher am Ball und wird dann hart von Fabregas getroffen. Der Schiri lässt weiter spielen und der Übeltäter macht das Dingen. Ein wirklich unglückliches Tor, denn das Foul war klar zu erkennen. Auf der anderen Seite hatte Chelsea sich die Führung durch ihr hohes Pressing durchaus verdient.

Doch Schalke brach nicht – wie befürchtet – auseinander. Stattdessen gestaltet Königsblau das Spiel zunehmend ausgeglichen. Natürlich auch, weil Chelsea früh einen Gang runter schaltet. Einige Distanzschüsse werden abgefeuert bevor Jule Draxler sich selber Lust auf diesen Champions League Abend macht. Sein tolles Solo zum Ende der ersten Halbzeit geht zwar knapp vorbei, doch Draxler ist in der zweiten Hälfte Schalkes Offensivmotor. Seine Leistung gipfelte in seiner Vorlage zum Ausgleich von Klaas-Jan Huntelaar. Dieser erobert den Ball im Mittelfeld und spielt auf Draxler. Jule tritt an und passt im richtigen Moment zurück zum Hunter. Der wird auf dem Weg zum Strafraum nicht wirklich gestört und schließt trocken ins Eck ab.

Auch in der Folge versuchte Schalke Chelsea auch in der Defensive zu beschäftigen. Diese wurden aber zum Ende hin wieder spielbestimmend. Mit viel Glück, Fährmann und Roman Neustädter, der einen super Innenverteidiger abgegeben hat, gelingt es, das Unentschieden über die Zeit zu retten.

Wie gesagt: Irgendwie auch verdient. Die Mannschaft kann sich aus diesem Spiel viel Selbstvertrauen holen. Auch Trainer Keller hat dieses mal seine Hausaufgaben gemacht. So darf es gerne weiter gehen.

 

Was Max und ich vor dem Spiel so spekuliert haben, erfahrt ihr übrigens hier:

 Posted by on 17. September 2014 at 23:17
Sep 152014
 

Gladbach ist für Schalke wirklich kein gutes Pflaster. In den letzten sechs Begegnungen gab es fünf Niederlagen und nur einen Sieg. Diese Serie hat Schalke am Samstag eindrucksvoll fortgeführt. Für Trainer Jens Keller muss die Leistung seiner Mannschaft – insbesondere der Leistungsträger – wie ein Offenbarungseid vorgekommen sein. Wenn, wie von Benedikt Höwedes behauptet – ein Matchplan vorhanden war, dann war er

1. schlecht

2. noch schlechter umgesetzt.

Und Verletzungssorgen können bei so einer Leistung keine Entschuldigung sein. Nominell war Schalke weiterhin besser besetzt als Gladbach. Und wenn man ehrlich ist: Nur Farfan und Matip sind zwei Spieler, die die Qualität haben, einen wirklichen Unterschied zu machen. Jungstars wie Meyer, Goretzka oder Kolasinac haben das Niveau noch nicht permanent. Und das Fehlen von Spielern wie Kirchhof oder Santana sind kein Alibi.

Für mich hat der Abgesang auf Jens Keller am Samstag Abend begonnen. Die Diskussion vorher habe ich grundsätzlich verstanden, wollte mich aber nicht beteiligen, da er seinen Job “ordentlich” gemacht hat. “Ordentlich” reicht aber nicht, wenn die Mannschaft den nötigen Biss vermissen lässt.

Die Unterschiede zu den Fohlen waren am Samstag offensichtlich: Trainer Favre wusste, wie er Schalke knacken kann. Umgekehrt war das nicht der Fall. Außerdem hat Favre ein Spielsystem entwickelt, das zu seinen Spielern passt. Kramer, Rafael, Hahn und Kruse. Mehr gute Spieler brauchte es einfach nicht, um Schalke zu schlagen. Und während Rafael der Leader einer Mannschaft war, kam Boateng mit seiner katastrophalen Leistung völlig unter die Räder. Er leitete die Niederlage mit seinem Stockfehler/Hackentrick ein und konnte zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Akzente setzen.

Die Frage, ob Jens Keller Trainer bleibt, kann nur die Mannschaft beantworten: Schafft sie es, die individuelle Klasse wieder mit Kampfeswillen und Leidenschaft zu füllen, werden auch wieder Siege folgen. Gegen Mannschaften, die taktisch deutlich besser sind und auch nur einigermaßen Spieler in ihren Reihen haben, die Fußball spielen können, wird es für Schalke regelmäßig Niederlagen in dieser Höhe geben.

Düstere Zeiten auf Schalke.

 Posted by on 15. September 2014 at 07:04
Aug 252014
 

Schalkes zweite Saisonniederlage nach dem Pflichtspielauftakt bei Hannover 96 war bitter. Weil Schalke nicht schlechter war als die Niedersachsen, sondern entweder nicht den Willen zeigte oder die Fitness fehlte.

Zu allem Überfluss verletzte sich Sead Kolasinac auch noch so schwer, dass er frühestens erst wieder in der Rückrunde eingreifen kann. Seo, wie er in Mannschaftskreisen genannt wird, ist der dritte Spieler innerhalb eines Jahres, der sich auf Schalke einen Kreuzbandriss zugezogen hat. An dieser Stelle: Gute Besserung!

Diese Verletzung hat Konsequenzen: Christian Fuchs wird sich nach der Saison ablösefrei vom FC Schalke 04 verabschieden. Ein Verkauf des Backups in diesem Sommer steht für Horst Held wohl nicht mehr im Raum. Auch Dennis Aogo weiß jetzt ganz genau, wo er gegen die Bayern und den Rest der Hinrunde auflaufen wird. In der Vorbereitung stellte Jens Keller ihn ganz gerne ins defensive Mittelfeld. Aogo gab zu Protokoll, dass er beides Spielen könne, ein ständiger Wechsel zwischen den Positionen aber wenig gut finden würde. Jetzt hat er Gewissheit: Er wird weiter in der linken Verteidigung gebraucht.

Ansonsten bleibt wenig zu sagen: Schalke spielte genauso schlecht wie Hannover. Die erste Halbzeit war wirklich hässlich. Die zweiter Halbzeit hatte Schalke zunächst gut getroffen und ging in Führung. Doch “die Verwalter” hatten mal wieder das Nachsehen: Hannover spielte zweimal schnell und dreht das Spiel innerhalb weniger Minuten. Jetzt geht es wieder los: Die Namen Keller und Tuchel finden sich in Artikeln und Kolumnen wieder ganz nah beieinander.

Schalke schafft sich mal wieder seine Komfortzone aus Druck, Unmut und Trainerdiskussionen. Kann dieser Verein wirklich nur in solchen Situationen funktionieren?

 Posted by on 25. August 2014 at 09:23
Aug 192014
 

Schalke sagt ganz früh und ganz leise Tschüss vom DFB-Pokal 2014/2015. Der kürzeste Weg zu einem Titel, zum internationalen Geschäft, ist viel zu früh zu Ende. Weil Spielpraxis eben doch nicht außer acht zu lassen ist und Dresden mit Leidenschaft, jungen Spielern und einem tollen Publikum aufspielte.

Die taktische Wahl der Dresdener waren lange Bälle. Sie überließen Schalke das Spiel und kamen immer wieder mit Spitzen gegen die wackelige Abwehr. Beide Gegentore fielen dann auch nach Fehlern der Innenverteidiger. Santana zunächst völlig übermotiviert im Strafraum, später Matip mit einem Stockfehler, nachdem Höger überlaufen wurde.

Erst mit dem Wechsel von Draxler für Meyer kam Schalke besser ins Spiel. Zwingende Chancen blieben aber Mangelware. Wenn jemand das Tor hätte treffen können, dann war es Choupo-Moting. Die erste vergab er knapp, die zweite kläglich.

Unterm Strich bleibt eine tiefe Enttäuschung und eine gute Portion Unsicherheit. Denn mit Hannover, Bayern und Gladbach hat Schalke ein alles andere als einfaches Auftaktprogramm. Jens Keller ist zudem schon vor dem ersten Spieltag wieder mächtig unter Druck.

Alles beim Alten auf Schalke.

 

 Posted by on 19. August 2014 at 07:04